Für die Hessische Landesbank wird es keine Stresstest-Daten geben

Die Kapitaldaten der Hessischen Landesbank (Helaba) stimmen mit allen Anforderungen aktueller Bankenrichtlinien überein und wären reif für den Stresstest, doch die EBA werde die Daten wahrscheinlich nicht für den Stresstest akzeptieren, sagt Pressesprecher Wolfgang Kuß den Deutschen Mittelstands Nachrichten.

Die European Banking Authority (EBA), die den Banken-Stresstest durchführt, werde morgen wahrscheinlich keine Stresstest-Daten für die Hebala ausgeben, erwartet der Pressesprecher der Helaba Wolfgang Kuß. Hintergrund ist, dass die EBA die Daten der Bank nicht für den Stresstest akzeptiert. Laut Kuß erfüllt die Stille Einlagen des Landes Hessen die Anforderungen für alle geltenden Bankrichtlinien, auch nach aktuellen Richtlinien von Basel II.

Das Land Hessen hat bei der Landesbank eine Stille Einlage in Höhe von 1,92 Milliarden Euro getätigt. Damit sollte die Kernkapitalquote der Bank auch im Krisenszenario bei 6,8 Prozent liegen. Banken müssen eine Quote von mindestens fünf Prozent erreichen, um den Stresstest zu bestehen. Da die Stille Einlage des Landes gut die Hälfte des Kernkapitals ausmachen würde, wäre ohne Anerkennung der Einlage kein positives Ergebnis zu erwarten.

Da die Bank nicht erwartet, beim Stresstest der EBA ausgewiesen zu werden, will die Bank morgen ihre eigenen Daten veröffentlichen.

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