Erneuerbare Energien legen in Baden-Württemberg zu

Erneuerbare Energien erlebten im Jahr 2010 einen kräftigen Schub in Baden-Württemberg. Neun Prozent mehr erneuerbare Energien landeten beim Verbraucher.

Baden-Württemberg will zum Vorbild in Sachen erneuerbare Energien werden. Ein Schritt in diese Richtung gelang offenbar im vergangenen Jahr. Der Anteil, den erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch in Baden-Württemberg haben, stieg um neun Prozent. Damit machen erneurbare Energien über 16 Prozent, des in Baden-Württemberg produzierten Stromes, aus.

Vor allem Strom aus Photovoltaik ist im Jahr 2010 mehr geworden. Es wurden im letzten Jahr 0,7 TWh mehr durch Sonnenlicht produziert als im Jahr 2009. Auch die Stromerzeugung aus Biomasse konnte wachsen. Sie lieferte 0,3 TWh mehr als noch im Jahr davor.

Ungenützte Potentiale für erneuerbare Energien

Der Energieminister des Landes, Franz Untersteller, geht davon aus, dass alleine durch Photovoltaik-Anlagen auf Dächern in Baden-Württemberg mehr als das zehnfache an Strom produziert werden könnte. Er fordert auch, in Zukunft mehr auf die Windenergie zu setzten. In diesem Bereich ist Baden-Württemberg Schlusslicht unter den großen Bundesländern. Untersteller will bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des Strombedarfs durch Windkraft decken.

 

Die so genannte kleine Wasserkraft birgt laut einer Untersuchung ebenfalls Potential für die Deckung des Energiebedarfs. Eine, vom Land in Auftrag gegebene, Studie weist vor allem Standorte am Neckar als geeigneten aus.

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