Berlin: Tourismus in privaten Wohnungen könnte bald illegal werden

Die meisten Ferienwohnungen in Berlin sind nicht angemeldet und werden günstig an Touristen aus aller Welt vermietet. Damit könnte es nach der Landtagswahl in Berlin vorbei sein.

Laut Schätzungen des Berliner Hotel-und Gaststättenverbandes (Dehoga)werden in Berlin zwischen 15.000 und 25.000 Ferienwohnungen vermietet, berichteten Nachrichtenagenturen. Davon seien, laut Statistikamt, allerdings nur 31 Betriebe gemeldet. Besonders viele dieser Ferienwohnungen soll es in den Bezirken Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg geben.

Private Ferienwohnungen könnten wieder illegal werden

Bis zum Jahr 2002 war diese Form von nichtgewerblichen Tourismusbetrieben verboten. Die Verordnung wurde allerdings vom Oberverwaltungsgericht gekippt. Durch die steigenden Mietpreise ist die Politik auf Zug der Wohnraumverknappung aufgesprungen. SPD, Grüne und die Linke planen das Verbot nach der Wahl im September (wenn auch die Sommersaison vorbei ist) wieder einzuführen. Die CDU fordert eine Genehmigungspflicht.

Kommentare

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  1. Feriewohnungvermieter sagt:

    Unglaublich finde ich die Formulierung, daß die Ferienwohnungen illegal sind. Wer hat denn da recherchiert und vor allem, wer hat den Artikel scheinbar ungeprüft durchgewunken??

    Es gibt weder ein Zweckentfremdungsgesetz, welche sie verbieten noch ein anderes Gesetz. Soweit ich weiß gibt es ein Urteil aus 2010, daß Ferienwohnungen kein Gewerbe sind. Wo also soll man bitte anmelden? Wenn die Eigentümergemeinschaft nichts dagegen hat gibts von da auch kein Problem und Steuern zahlen wir schließlich auch! Im Gegenzug zu den großen Hotelketten bleibt das Geld in Berlin.

    Was soll daran illegal sein? Was kann ich dafür, wenn der Staat erst ab 8 Betten die Gäste zählt und Statistiken darüber führt. Meinetwegen kann er das in Zukunft auch für Ferienwohnungen tun, da hab ich nichts dagegen.

    Daß die Hotel bei einem so ausgezeichneten Angebot von Ferienwohnungen kalte Füße bekommen ist mir klar, aber vielleicht sollten diese mal ein paar Familienzimmer anbieten?

    • bewohner sagt:

      Ich wohne in einem Mehrparteienhaus in dem der Vermieter (neu) einige Ferienwohnungen eingerichtet hat.
      Zunächst waren wir alle (die anderen Bewohner) verunsichert. Wie sich aber herausstellte, nutzt der Eigentümer die Einnahmen um die Mietwohnungen zu renovieren, Gärten anzulegen und verschont uns zudem das 2x mit Mieterhöhungen.
      Sicherlich handeln nicht alle so. Aber wir haben weniger Betriebskosten und ein schönes Haus und einen grünen Innenhof. Niemand wurde entmietet und die Anzahl der Ferienwohnungen richtet sich nach den Ausgaben (bzw. Auszügen von Mietern).
      Lieber so als für Ruinen auch noch eine hohe Miete zu bezahlen (wie z.B. in Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Schöneberg).
      Das Problem liegt wohl eher bei Ferienwohnungen die durch Personen angemietet werden und dann als Ferienwohnung vermietet werden. Das ist eine Zweckentfremdung, die Vermieter in der Regel nicht mitbekommen und somit auch nicht dagegen vorgehen können.
      Bei uns im Haus gab es Wohnungen mit 6-Personenbelegung. Wovon nur 2 gemeldet waren. Nach meinem Hinweis ist der Vermieter tätig geworden. (Betriebskosten für Wasser werden nach qm2 abgerechnet). Er hatte keine Chance…..Dank der wunderbaren Gesetzgebung.

  2. Feriewohnungvermieter sagt:

    Unglaublich finde ich die Formulierung, daß die Ferienwohnungen illegal sind. Wer hat denn da recherchiert und vor allem, wer hat den Artikel scheinbar ungeprüft durchgewunken??

    Es gibt weder ein Zweckentfremdungsgesetz, welche sie verbieten noch ein anderes Gesetz. Soweit ich weiß gibt es ein Urteil aus 2010, daß Ferienwohnungen kein Gewerbe sind. Wo also soll man bitte anmelden? Wenn die Eigentümergemeinschaft nichts dagegen hat gibts von da auch kein Problem und Steuern zahlen wir schließlich auch! Im Gegenzug zu den großen Hotelketten bleibt das Geld in Berlin.

    Was soll daran illegal sein? Was kann ich dafür, wenn der Staat erst ab 8 Betten die Gäste zählt und Statistiken darüber führt. Meinetwegen kann er das in Zukunft auch für Ferienwohnungen tun, da hab ich nichts dagegen.

    Daß die Hotel bei einem so ausgezeichneten Angebot von Ferienwohnungen kalte Füße bekommen ist mir klar, aber vielleicht sollten diese mal ein paar Familienzimmer anbieten?

    • bewohner sagt:

      Ich wohne in einem Mehrparteienhaus in dem der Vermieter (neu) einige Ferienwohnungen eingerichtet hat.
      Zunächst waren wir alle (die anderen Bewohner) verunsichert. Wie sich aber herausstellte, nutzt der Eigentümer die Einnahmen um die Mietwohnungen zu renovieren, Gärten anzulegen und verschont uns zudem das 2x mit Mieterhöhungen.
      Sicherlich handeln nicht alle so. Aber wir haben weniger Betriebskosten und ein schönes Haus und einen grünen Innenhof. Niemand wurde entmietet und die Anzahl der Ferienwohnungen richtet sich nach den Ausgaben (bzw. Auszügen von Mietern).
      Lieber so als für Ruinen auch noch eine hohe Miete zu bezahlen (wie z.B. in Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Schöneberg).
      Das Problem liegt wohl eher bei Ferienwohnungen die durch Personen angemietet werden und dann als Ferienwohnung vermietet werden. Das ist eine Zweckentfremdung, die Vermieter in der Regel nicht mitbekommen und somit auch nicht dagegen vorgehen können.
      Bei uns im Haus gab es Wohnungen mit 6-Personenbelegung. Wovon nur 2 gemeldet waren. Nach meinem Hinweis ist der Vermieter tätig geworden. (Betriebskosten für Wasser werden nach qm2 abgerechnet). Er hatte keine Chance…..Dank der wunderbaren Gesetzgebung.

  3. Feriewohnungvermieter sagt:

    Unglaublich finde ich die Formulierung, daß die Ferienwohnungen illegal sind. Wer hat denn da recherchiert und vor allem, wer hat den Artikel scheinbar ungeprüft durchgewunken??

    Es gibt weder ein Zweckentfremdungsgesetz, welche sie verbieten noch ein anderes Gesetz. Soweit ich weiß gibt es ein Urteil aus 2010, daß Ferienwohnungen kein Gewerbe sind. Wo also soll man bitte anmelden? Wenn die Eigentümergemeinschaft nichts dagegen hat gibts von da auch kein Problem und Steuern zahlen wir schließlich auch! Im Gegenzug zu den großen Hotelketten bleibt das Geld in Berlin.

    Was soll daran illegal sein? Was kann ich dafür, wenn der Staat erst ab 8 Betten die Gäste zählt und Statistiken darüber führt. Meinetwegen kann er das in Zukunft auch für Ferienwohnungen tun, da hab ich nichts dagegen.

    Daß die Hotel bei einem so ausgezeichneten Angebot von Ferienwohnungen kalte Füße bekommen ist mir klar, aber vielleicht sollten diese mal ein paar Familienzimmer anbieten?

    • bewohner sagt:

      Ich wohne in einem Mehrparteienhaus in dem der Vermieter (neu) einige Ferienwohnungen eingerichtet hat.
      Zunächst waren wir alle (die anderen Bewohner) verunsichert. Wie sich aber herausstellte, nutzt der Eigentümer die Einnahmen um die Mietwohnungen zu renovieren, Gärten anzulegen und verschont uns zudem das 2x mit Mieterhöhungen.
      Sicherlich handeln nicht alle so. Aber wir haben weniger Betriebskosten und ein schönes Haus und einen grünen Innenhof. Niemand wurde entmietet und die Anzahl der Ferienwohnungen richtet sich nach den Ausgaben (bzw. Auszügen von Mietern).
      Lieber so als für Ruinen auch noch eine hohe Miete zu bezahlen (wie z.B. in Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Schöneberg).
      Das Problem liegt wohl eher bei Ferienwohnungen die durch Personen angemietet werden und dann als Ferienwohnung vermietet werden. Das ist eine Zweckentfremdung, die Vermieter in der Regel nicht mitbekommen und somit auch nicht dagegen vorgehen können.
      Bei uns im Haus gab es Wohnungen mit 6-Personenbelegung. Wovon nur 2 gemeldet waren. Nach meinem Hinweis ist der Vermieter tätig geworden. (Betriebskosten für Wasser werden nach qm2 abgerechnet). Er hatte keine Chance…..Dank der wunderbaren Gesetzgebung.

  4. Feriewohnungvermieter sagt:

    Unglaublich finde ich die Formulierung, daß die Ferienwohnungen illegal sind. Wer hat denn da recherchiert und vor allem, wer hat den Artikel scheinbar ungeprüft durchgewunken??

    Es gibt weder ein Zweckentfremdungsgesetz, welche sie verbieten noch ein anderes Gesetz. Soweit ich weiß gibt es ein Urteil aus 2010, daß Ferienwohnungen kein Gewerbe sind. Wo also soll man bitte anmelden? Wenn die Eigentümergemeinschaft nichts dagegen hat gibts von da auch kein Problem und Steuern zahlen wir schließlich auch! Im Gegenzug zu den großen Hotelketten bleibt das Geld in Berlin.

    Was soll daran illegal sein? Was kann ich dafür, wenn der Staat erst ab 8 Betten die Gäste zählt und Statistiken darüber führt. Meinetwegen kann er das in Zukunft auch für Ferienwohnungen tun, da hab ich nichts dagegen.

    Daß die Hotel bei einem so ausgezeichneten Angebot von Ferienwohnungen kalte Füße bekommen ist mir klar, aber vielleicht sollten diese mal ein paar Familienzimmer anbieten?

    • bewohner sagt:

      Ich wohne in einem Mehrparteienhaus in dem der Vermieter (neu) einige Ferienwohnungen eingerichtet hat.
      Zunächst waren wir alle (die anderen Bewohner) verunsichert. Wie sich aber herausstellte, nutzt der Eigentümer die Einnahmen um die Mietwohnungen zu renovieren, Gärten anzulegen und verschont uns zudem das 2x mit Mieterhöhungen.
      Sicherlich handeln nicht alle so. Aber wir haben weniger Betriebskosten und ein schönes Haus und einen grünen Innenhof. Niemand wurde entmietet und die Anzahl der Ferienwohnungen richtet sich nach den Ausgaben (bzw. Auszügen von Mietern).
      Lieber so als für Ruinen auch noch eine hohe Miete zu bezahlen (wie z.B. in Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Schöneberg).
      Das Problem liegt wohl eher bei Ferienwohnungen die durch Personen angemietet werden und dann als Ferienwohnung vermietet werden. Das ist eine Zweckentfremdung, die Vermieter in der Regel nicht mitbekommen und somit auch nicht dagegen vorgehen können.
      Bei uns im Haus gab es Wohnungen mit 6-Personenbelegung. Wovon nur 2 gemeldet waren. Nach meinem Hinweis ist der Vermieter tätig geworden. (Betriebskosten für Wasser werden nach qm2 abgerechnet). Er hatte keine Chance…..Dank der wunderbaren Gesetzgebung.