„Dem Goldpreis sind keine Grenzen gesetzt“

Thomas Geissler, Vorstand der Ex Oriente Luxus AG aus Reutlingen, kommentiert für die Deutschen Mittelstands Nachrichten die Entwicklung des Goldpreises und warum KMU nicht in Gold investieren.

Ausgelöst durch die Eurokrise und die Schuldenkrise in den USA steigen immer mehr Anleger auf Gold um. Dadurch stieg der Kurs auf sein Allzeithoch von über 1600 US-Dollar beziehungsweise 1139 Euro pro Feinunze. „Nach oben sind dem Goldpreis keine Grenzen gesetzt“,sagt Thomas Geissler, „jedoch sei eine Kurskorrektur in nächster Zeit auch möglich.“ Grund für eine Korrektur könnte sein, dass die Krisenländer bald ihre eigenen Goldreserven auf den Markt werfen könnten, so Geissler.

Mittelständler sind oft mangelhaft beraten

Grund dafür, dass mittelständische Betriebe ihr Kapital in Geldwährungen halten, statt in Gold zu investieren, sieht Geissler durch schlechte Beratung: „Die meisten Unternehmer fragen in solchen Angelegenheiten ihren Steuerberater und der hat meistens keine Ahnung davon.“ Zur Ehrenrettung der Steuerberater fügt Geissler hinzu, dass diese meist überlastet wären und gar keine Zeit hätten, sich zu informieren.

Gold sollte abgesichert werden

Wer Gold kauft, egal ob Unternehmer oder Privatperson, solle sich unbedingt gegen Kursschwankungen absichern. Das Beste wäre, eine Kursabsicherung bei der Hausbank. Eine Möglichkeit der Kursabsicherung sind Sicherungsoptionen auf das Kursniveau.

„Im Juli hat der Goldhandel um etwa 50 Prozent angezogen“, sagt Geissler. Allerdings sei der Nachfragerekord während der Griechenlandkrise im Jahr 2010 weiterhin ungebrochen.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.