Was ist ein Schuldenschnitt?

Ein Schuldenschnitt wird auch Haircut genannt. Für Griechenland wird diese Maßnahme in der Eurokrise immer öfter diskutiert. Inzwischen wird diese Maßnahme auch von vielen Politikern überlegt.

Kann ein Land seine Schulden nicht mehr bezahlen, weil die Einnahmen zu gering und die Schulden zu hoch sind, kann ein Schuldenschnitt durchgeführt werden. Dabei wird wie bei einem Konkurs eine Ausgleichsquote beziehungsweise Restwert festgelegt. Diesen Wert muss das Land zurückzahlen, der Rest der Schulden wird von den Gläubigern erlassen.

Im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten sagte der UBS-Kreditanalyst Thomas Wacker: „Ein realistischer Restwert für Griechenland liegt bei 30 bis 40 Prozent.“ Laut dem Kreditanalysten könnte es im März nächsten Jahres soweit sein. Bis dahin könne man noch wertvolle Zeit für andere Länder der Eurokrise gewinnen, ohne hohe Hilfszahlungen an Griechenland tätigen zu müssen. Aber dann seien griechische Anleihen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro fällig, so Wacker.

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  1. Serfling Günther sagt:

    Es ist nicht zu fassen, was hier abgeht. Man muß sich dieses mal auf der Zunge zergehen lassen. Diese Staaten mit ihren Lumpen und Bankiers stürzen das ganze Land in eine ungeheure Finanzkrise, welche entstanden ist, weil ihre Hirne, vor lauter krankhafter Geldgier, schon lang zerfressen sind.
    Dann wird das von den Staaten so behandelt, als sei es durch ein Naturkatastrophe entstanden, wo man niemand eine Schuld zuweisen kann. Ist halt höhere Gewalt.-

    Im Gegensatz zu den Steuersündern, denen man sofort, nach Aufdeckung ihrer Schuld, den Arsch aufreißt, mit all den zur Verfügung stehenden Strafmitteln, so Quasi gesehen, Exempel statuiert, läuft hier garnichts. Da rollen keine Köpfe, da gibt es höchstens noch Abfindungen für diese Finanzverbrecher, falls diejenigen doch ihren Hut nehmen müssen.
    Ich selbst habe 40 Jahre Kommunismus (DDR) erlebt. Das war übelster Abschaum was da an den „Hebeln“ saß. Doch da hat man uns schon darauf hingewiesen, daß der Kapitalismus, mit all seinen Gegebenheiten, ob im Bankwesen, oder sei es in der gesamten Konzernwelt, ein menschenfeindliches System darstellt. Ein „Haifischbecken“ der Superlative. Da reißt der Eine, oder der Andere, sich Millionen, durch spekulative Handlungen unter den Nagel. Geht dies gut, hat man sich wieder Millionen „verdient“. Ja bis jetzt, als alles in´s Wanken geriet, und die Finanzgierblase platzte.
    Nun müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um zu retten, was noch zu retten geht. Das übelste an dieser Sache ist der „Euro“ Diesen wollte kein Arbeitnehmer. Nur die Großen in ihrem Hang zur Selbstdarstellung. Da sind viele die sich ein Denkmal bauen lassen wollen, ob ihrer großen Taten. Doch jetzt scheint die ganze Sache schief zu laufen. Um Gottes Willen, bloß das nicht. Da wäre doch die Blamage und der Spott riesengroß. Und deswegen wird ein riesen Rummel veranstaltet. Das werden Gelder verheizt (Mrd), wo man jetzt schon weiß, daß sie verloren sind. Da bekommen die Verursacherstaaten, wenn es für sie gut läuft, einen Teil ihrer selbstgemachten Schulden geschenkt, nicht zu fassen. Im Grund verlieren diese Verursacher keinen Cent, denn es haben sich die meisten schon mit Gold eingedeckt. Wenn alles den Bach runtergeht und der wieder mal dumme Arbeitnehmer alles verloren hat, stehen sie im hellen Glorienschein mit ihren Gold über allem.

    G. S.