Griechenland braucht deutsche Investitionen

Es gäbe durchaus Anreize in Griechenland zu investieren, meint der Hauptgeschäftsführer der DIHK, Martin Wansleben in einem Gespräch mit Reuters. In Griechenland protestieren allerdings die Gewerkschaften gegen Privatisierungen.

 

 

„Griechenland braucht dringend Investitionen – auch aus dem Ausland“, sagte Martin Wansleben. Auch für deutsche Investitionen gäbe es gute Chancen. Vorsetzungen seien allerdings erfolgversprechende Investitionsprojekte und stabile Rahmenbedingungen. So könne etwa die Investition in Staatsunternehmen, die bald zur Privatisierung stehen, für deutsche Firmen interessant sein.

Stromausfälle durch Eurokrise

Durch die Proteste gegen eine Privatisierung der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft kommt es Griechenland regelmäßig zu Stromausfällen. Der Schaden beläuft sich laut Schätzungen mittlerweile auf 30 bis 40 Millionen Euro. Die Elektrizitätsgesellschaft ist noch zu 51 Prozent im Staatsbesitz und soll bald mehrheitlich privatisiert werden. Allerdings gehört das Stromunternehmen zu den gewinnbringenden Staatsbetrieben. Allein im vergangen Jahr konnte ein Gewinn von über einer halben Milliarde Euro erwirtschaftet werden. Der wirtschaftliche Abschwung aufgrund der Sparmaßnahmen könnte aber auch diesen Staatsbetrieb aus der Gewinnzone treiben.

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