USA: Wall Street bereitet sich auf einen Ausfall vor

Unternehmen an der Wall Street prüfen bereits, wie sich eine Zahlungsunfähigkeit der USA auf ihr Geschäft auswirken würde. Staatsanleihen der USA spielen dabei eine zentrale Rolle.

Während Politiker in den USA versuchen, die Zahlungsunfähigkeit zu verhindern, bereitet sich die Wall Street auf das Schlimmste vor. Einem Bericht der New York Times zufolge, überprüfen Unternehmen bereits ihre Geldanlagen auf Staatsanleihen. Bisher galten Staatsanleihen der USA als quasi ausfallsfrei und wurden als sichere Geldanlage genutzt.

Staatsanleihen als Risiko

Üblicherweise waren US-Anleihen an der Börse wie eine Währung gehandelt worden. Nun durchsuchen Anlagefirmen ihre Angebote nach diesen Staatsanleihen und prüfen, welche Auswirkungen eine Zahlungsunfähigkeit der USA darauf haben könnte. Auch Alternativen zu den „Treasury Bonds“ werden geprüft.

Vertrauen in USA bereits beschädigt

Sollten Republikaner und Demokraten keinen Kompromiss finden und die Schuldenobergrenze der USA nicht erhöht werden, wären sie ab 2. August zahlungsunfähig. Ungeachtet dessen sind einige in der Branche der Meinung, dass das Vertrauen in US-Anleihen bereits durch den andauernden Streit Schaden genommen hat.

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