Preise für Erdgas, Öl und Kohle sollen bis Jahresende stagnieren

Die Energiepreise sollen bis zum Jahresende in etwa gleich bleiben. Dies gilt für Erdgas, Öl und Kohle. Auf lange Sicht werden jedoch alle Energieträger teurer. Ein Auslöser dafür könnte auch die bevorstehende Energiewende sein.

Bis zum Ende des Jahres rechnen Experten mit stagnierenden Preisen für Erdags, Öl und Kohle. Auf kurze Sicht soll im Energiesektor nur Strom teurer werden. Das ergibt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Befragt wurden 200 Energieexperten im April 2011.

Dieses Jahr rechnen neun Prozent mehr mit einem Anstieg des Strompreises als im letzten Jahr. Das ZEW vermutet hier bereits einen Zusammenhang mit der geplanten Energiewende erkennen zu können.

Energiepreise als Gefahr für den Standort

Längerfristig rechnen die Befragten für alle Energieträger mit steigenden Preisen. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat allerdingst die Erwartung einer Preissteigerung bei Öl abgenommen. Statt 91 Prozent rechnen nur noch 84 Prozent der befragten Enrgieexperten mit einem weiter steigenden Ölpreis.

Naturgemäß sind gerade industrielle Endverbraucher und Großabnehmer von Energieträgern von den Preissteigerungen betroffen. Das ZEW warnt davor, dass höhere Energiepreise zu einem Argument für die Absiedelung von Betrieben werden könnten.

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