Mittelstand beschäftigt 38 Prozent der Arbeitnehmer

Der Mittelstand beschäftigt zwei Prozent mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Kleinere Betriebe konnten nicht überall die Zahl der Angestellen ausbauen. Bei Unternehmen bis 500 Mitarbeitern gab es dafür stärkere zuwächse.

Von 1999 bis zum letzten Jahr stieg der Anteil, den der Mittelstand an der Zahl der Beschäftigten hat, um zwei Prozent. Insgesamt waren im Jahr 2010 über 27 Millionen Menschen in Deutschand sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon entfallen 38 Prozent auf Unternehmen im Mittelstand. Das stellte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fest.

Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten bauten in den letzten zehn Jahren rund zwei Prozent ihrer Arbeitsplätze ab. Bei Betrieben mit bis zu 500 Mitarbeitern wurden allerdings 6,5 Prozent Arbeitsplätze geschaffen.

Die Entwicklung der Beschäftigungszahlen fiel dabei sowohl zeitlich als auch räumlich recht unterschiedlich aus. Bis zur Hälfte des Jahrzehnts wurden Arbeitsplätze abgebaut, danach nahmen die Beschäftigungszahlen wieder zu. Die letzten Unterschiede konnten laut IW durch das Wiedererstarken der deutschen Wirtschaft nach der Krise ausgeglichen werden. Vor allem der Mittelstand in Süddeutschland konnte mehr Menschen anstellen. Kleine Mittelständler im Norden bauten ihre Beschäftigungszahlen – entgegen dem bundesweiten Trend – sogar aus. In ostdeutschland blieben die Zuwächse bei den Beschäftigten gering.

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