Frauen gründen weniger Unternehmen

Gründerinnen starten vor allem im Nebenerwerb und im Bereich der persönlichen Dienstleistungen in die Selbstständigkeit. Dabei sind sie etwas innovativer als ihre männlichen Kollegen.

Nur 37 Prozent aller Unternehmensgründungen werden von Frauen getätigt. Im vergangenen Jahr waren es um die 349.000 Frauen, die ein Unternehmen gegründet haben. Frauen gründen auch öfter nebenerwerblich als Männer: Gut zwei Drittel der Unternehmen, die von Frauen gegründet werden, starten als Nebenerwerb. Bei Männern halten sich Vollzeit- und Nebenerwerbs-Gründung die Waage. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der KfW-Bankengruppe.

Außerdem haben Unternehmen, die von Frauen gegründet werden, in der Regel weniger Mitarbeiter. Dies hängt auch damit zusammen, dass Betriebe im Nebenerwerb – in dem Frauen stärker tätig sind – seltener Mitarbeiter anstellen. Während Männer eher im Bereich wirtschatflicher Dienstleistungen gründen, machen sich Frauen verstärkt im persönlichen Dienstleistungbereich selbstständig.

Bei der Innovation sind weibliche Gründende um einen Hauch besser, als ihre männlichen Kollegen: 10 Prozent der Gründerinnen geben an, eine Leistung zu bieten, die auf dem regionalen Markt neu ist –

Bei den Gründern sind es neun Prozent.

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