US-Ökonom: Inflation ist der einzige Weg aus dem Dilemma

Der Ökonomieprofessor Lloyd B. Thomas schreibt in einem Gastkommentar für die Deutschen Mittelstands Nachrichten, dass Ben Bernanke die Stabilität der Weltwirtschaft mit einer sanften Inflation wiederherstellen möchte. Thomas: „Inflation wäre der ungefährlichste Weg aus dem derzeitigen Dilemma“.

Immobilien in den USA haben in den vergangenen fünf Jahren um fast sieben Billionen US-Dollar an Wert verloren. Ein Drittel aller Hausbesitzer, die den Kauf ihres Eigenheimes mit einem Hypothekarkredit finanziert haben, kämpfen mit „negativem Eigenkapital“. Das bedeutet, dass für rund 15 Millionen Amerikaner der Wert des eigenen Hauses niedriger ist als der noch ausständige Kredit. Diese Entwicklung macht auch viele Arbeitslose bewegungsunfähig: Sie können ihre Kredite nicht zurückzahlen, wollen ihr Haus aber nicht mit Verlusten verkaufen um an Orte zu ziehen wo es vielleicht Arbeit für sie gäbe.

US-Notenbankchef Ben Bernanke hätte für das kommende Jahrzehnt gerne eine US-Inflationsrate von 4% bis 5% – auch wenn er das öffentlich nicht so aussprechen kann. Das würde die Immobilienpreise nach oben treiben, strauchelnde Hausbesitzer entlasten und die Wirtschaft ankurbeln. 5% Prozent Inflation über die kommenden fünf Jahre könnte reichen um die Immobilienpreise wieder um 25% bis 30% ansteigen zu lassen. Damit wären die Hausbesitzer gerettet.

Inflation ist aber natürlich nicht fair: Die vorsichtigen, sparsamen Besitzer von verzinslichen Wertpapieren werden betrogen. Gleichzeitig werden die risikofreundlichen Spekulanten, die bereit waren große Schulden anzuhäufen, belohnt. Doch was ist die Alternative? Ist es besser die Wertpapierhalter und weitere Kreditgeber zu betrügen oder das Risiko eines verlorenen Jahrzehnts mit wirtschaftlicher Stagnation, hoher Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit einzugehen? Das wird nämlich geschehen wenn wir versuchen Budgetdefizite durch abrupte Sparpakete in einer schwachen Wirtschaftslage abzubauen.

Ich bin nicht für eine ausufernde Inflation wie sie Deutschland schon in den 1920er-Jahren erlebt hat. Aber für eine bescheidene und dauerhafte Inflation um die Last unserer exzessiven privaten und öffentlichen Schuldstände abzubauen. Es gibt keinen einfachen Weg aus diesem Dilemma – aber eine bescheidene und dauerhafte Inflation wäre die ungefährlichste Lösung.

Lloyd B. Thomas ist Professor für Ökonomie an der Kansas State University

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Kommentare

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  1. Horst G Ludwig sagt:

    Wie bitte? Und was ist mit den seit eh bestehenden Inflationsmargen? Rechnen wir beides zusammen kommt dabei Hyperinflation raus, der Grad zur Deflation. Wenn aus dem Laufrad der Gehirngewaschenen jemand etwas über Bernanke schreibt und weiterhin dabei übersieht das es sich um eine vorgeschobene private Organisation (FED) handelt die der Geldemission dient und keiner Volkswirtschaft, dann dürfen wir welchen Schluss ziehen?
    Die gesammte weltweite Verschuldungslandschaft liegt bei 1000 Trillionen Dollar. Sie haben richtig gelesen! Wie konnte es dazu überhaupt erst kommen, schuften wir doch wie die Wahnsinnigen auf dem ganzen Erdball. Inflation und Steuern sind kaum mehr als versteckte Zinszahlung auf den Schuldenberg und trotzdem wächst er weiter und weiter bis endlich jemand Schluss macht mit diesem Gaunerkasino, das ich oftmals als das grösste Verbrechen an der Menschheit bezeichne.
    Seit 1950 hat es die Bande bereits mehr als 600 mal geschaftt die Politk zu beschwatzen oder zu lenken, Dank der verdummten akademischen Ökonomen die den Eindruck vermitteln das das Geldemissionssytem ein Apfelbaum ist oder es sich um ein natürliches System handelt.
    Machen wir Schluss mit dieser Wertblase. Arbeitnehmer, Arbeitgeber, es geht Euch Alle an und weit über die karrieregesteuerte Politik und Finanzwirtschaft hinausgehend.

    • Brita Mees-Huhnstock sagt:

      Ich danke Ihnen für diesen großartigen Kommentar. Wir wissen aber auch, dass dieses System sich dem Ende zuneigt. Alle gut Informierten warten darauf, dass die EU, der unsägliche Euro und dieses nicht mehr zu beschreibende Finanzsystem endlich auseinanderbrechen. Wenn nicht in diesem Jahr, so doch letztendlich in der 2. Jahreshälfte 20012. Sie kennen sicher auch Gerald Celente. Er sagt, der Zenit ist überschritten – nichts geht mehr. Die verzweifelten Versuche und Lügen der Unfähigen, die eigens dafür als „Regierungen“ ausgewählt wurden, haben ihre Sache gut gemacht. Frau Merkel wurde sogar von ihren Auftraggebern dafür ausgezeichnet.Ob sie sich jedoch bewusst sind, dass sie nur als Marionetten dienen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Zunächst läuft alles wie geplant, nur wissen die Weltherrscher noch nicht, das ihr Plan nur vorübergehend aufgehen könnte. Da sind noch andere, viel größere Mächte, die nicht zulassen werden, dass ganz Wenigen ALLES gehört und dem Rest der Welt nichts mehr und sie mit ihrer Habgier unseren wünscherschönen Planeten zerstören können.

      Alles ist gut, so wie es ist. Wir müssen uns keine Sorgen machen. In nicht allzu langer Ferne wird Geld keine Rolle mehr spielen.

  2. Horst G Ludwig sagt:

    Wie bitte? Und was ist mit den seit eh bestehenden Inflationsmargen? Rechnen wir beides zusammen kommt dabei Hyperinflation raus, der Grad zur Deflation. Wenn aus dem Laufrad der Gehirngewaschenen jemand etwas über Bernanke schreibt und weiterhin dabei übersieht das es sich um eine vorgeschobene private Organisation (FED) handelt die der Geldemission dient und keiner Volkswirtschaft, dann dürfen wir welchen Schluss ziehen?
    Die gesammte weltweite Verschuldungslandschaft liegt bei 1000 Trillionen Dollar. Sie haben richtig gelesen! Wie konnte es dazu überhaupt erst kommen, schuften wir doch wie die Wahnsinnigen auf dem ganzen Erdball. Inflation und Steuern sind kaum mehr als versteckte Zinszahlung auf den Schuldenberg und trotzdem wächst er weiter und weiter bis endlich jemand Schluss macht mit diesem Gaunerkasino, das ich oftmals als das grösste Verbrechen an der Menschheit bezeichne.
    Seit 1950 hat es die Bande bereits mehr als 600 mal geschaftt die Politk zu beschwatzen oder zu lenken, Dank der verdummten akademischen Ökonomen die den Eindruck vermitteln das das Geldemissionssytem ein Apfelbaum ist oder es sich um ein natürliches System handelt.
    Machen wir Schluss mit dieser Wertblase. Arbeitnehmer, Arbeitgeber, es geht Euch Alle an und weit über die karrieregesteuerte Politik und Finanzwirtschaft hinausgehend.

    • Brita Mees-Huhnstock sagt:

      Ich danke Ihnen für diesen großartigen Kommentar. Wir wissen aber auch, dass dieses System sich dem Ende zuneigt. Alle gut Informierten warten darauf, dass die EU, der unsägliche Euro und dieses nicht mehr zu beschreibende Finanzsystem endlich auseinanderbrechen. Wenn nicht in diesem Jahr, so doch letztendlich in der 2. Jahreshälfte 20012. Sie kennen sicher auch Gerald Celente. Er sagt, der Zenit ist überschritten – nichts geht mehr. Die verzweifelten Versuche und Lügen der Unfähigen, die eigens dafür als „Regierungen“ ausgewählt wurden, haben ihre Sache gut gemacht. Frau Merkel wurde sogar von ihren Auftraggebern dafür ausgezeichnet.Ob sie sich jedoch bewusst sind, dass sie nur als Marionetten dienen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Zunächst läuft alles wie geplant, nur wissen die Weltherrscher noch nicht, das ihr Plan nur vorübergehend aufgehen könnte. Da sind noch andere, viel größere Mächte, die nicht zulassen werden, dass ganz Wenigen ALLES gehört und dem Rest der Welt nichts mehr und sie mit ihrer Habgier unseren wünscherschönen Planeten zerstören können.

      Alles ist gut, so wie es ist. Wir müssen uns keine Sorgen machen. In nicht allzu langer Ferne wird Geld keine Rolle mehr spielen.

  3. Horst G Ludwig sagt:

    Wie bitte? Und was ist mit den seit eh bestehenden Inflationsmargen? Rechnen wir beides zusammen kommt dabei Hyperinflation raus, der Grad zur Deflation. Wenn aus dem Laufrad der Gehirngewaschenen jemand etwas über Bernanke schreibt und weiterhin dabei übersieht das es sich um eine vorgeschobene private Organisation (FED) handelt die der Geldemission dient und keiner Volkswirtschaft, dann dürfen wir welchen Schluss ziehen?
    Die gesammte weltweite Verschuldungslandschaft liegt bei 1000 Trillionen Dollar. Sie haben richtig gelesen! Wie konnte es dazu überhaupt erst kommen, schuften wir doch wie die Wahnsinnigen auf dem ganzen Erdball. Inflation und Steuern sind kaum mehr als versteckte Zinszahlung auf den Schuldenberg und trotzdem wächst er weiter und weiter bis endlich jemand Schluss macht mit diesem Gaunerkasino, das ich oftmals als das grösste Verbrechen an der Menschheit bezeichne.
    Seit 1950 hat es die Bande bereits mehr als 600 mal geschaftt die Politk zu beschwatzen oder zu lenken, Dank der verdummten akademischen Ökonomen die den Eindruck vermitteln das das Geldemissionssytem ein Apfelbaum ist oder es sich um ein natürliches System handelt.
    Machen wir Schluss mit dieser Wertblase. Arbeitnehmer, Arbeitgeber, es geht Euch Alle an und weit über die karrieregesteuerte Politik und Finanzwirtschaft hinausgehend.

    • Brita Mees-Huhnstock sagt:

      Ich danke Ihnen für diesen großartigen Kommentar. Wir wissen aber auch, dass dieses System sich dem Ende zuneigt. Alle gut Informierten warten darauf, dass die EU, der unsägliche Euro und dieses nicht mehr zu beschreibende Finanzsystem endlich auseinanderbrechen. Wenn nicht in diesem Jahr, so doch letztendlich in der 2. Jahreshälfte 20012. Sie kennen sicher auch Gerald Celente. Er sagt, der Zenit ist überschritten – nichts geht mehr. Die verzweifelten Versuche und Lügen der Unfähigen, die eigens dafür als „Regierungen“ ausgewählt wurden, haben ihre Sache gut gemacht. Frau Merkel wurde sogar von ihren Auftraggebern dafür ausgezeichnet.Ob sie sich jedoch bewusst sind, dass sie nur als Marionetten dienen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Zunächst läuft alles wie geplant, nur wissen die Weltherrscher noch nicht, das ihr Plan nur vorübergehend aufgehen könnte. Da sind noch andere, viel größere Mächte, die nicht zulassen werden, dass ganz Wenigen ALLES gehört und dem Rest der Welt nichts mehr und sie mit ihrer Habgier unseren wünscherschönen Planeten zerstören können.

      Alles ist gut, so wie es ist. Wir müssen uns keine Sorgen machen. In nicht allzu langer Ferne wird Geld keine Rolle mehr spielen.

  4. Horst G Ludwig sagt:

    Wie bitte? Und was ist mit den seit eh bestehenden Inflationsmargen? Rechnen wir beides zusammen kommt dabei Hyperinflation raus, der Grad zur Deflation. Wenn aus dem Laufrad der Gehirngewaschenen jemand etwas über Bernanke schreibt und weiterhin dabei übersieht das es sich um eine vorgeschobene private Organisation (FED) handelt die der Geldemission dient und keiner Volkswirtschaft, dann dürfen wir welchen Schluss ziehen?
    Die gesammte weltweite Verschuldungslandschaft liegt bei 1000 Trillionen Dollar. Sie haben richtig gelesen! Wie konnte es dazu überhaupt erst kommen, schuften wir doch wie die Wahnsinnigen auf dem ganzen Erdball. Inflation und Steuern sind kaum mehr als versteckte Zinszahlung auf den Schuldenberg und trotzdem wächst er weiter und weiter bis endlich jemand Schluss macht mit diesem Gaunerkasino, das ich oftmals als das grösste Verbrechen an der Menschheit bezeichne.
    Seit 1950 hat es die Bande bereits mehr als 600 mal geschaftt die Politk zu beschwatzen oder zu lenken, Dank der verdummten akademischen Ökonomen die den Eindruck vermitteln das das Geldemissionssytem ein Apfelbaum ist oder es sich um ein natürliches System handelt.
    Machen wir Schluss mit dieser Wertblase. Arbeitnehmer, Arbeitgeber, es geht Euch Alle an und weit über die karrieregesteuerte Politik und Finanzwirtschaft hinausgehend.

    • Brita Mees-Huhnstock sagt:

      Ich danke Ihnen für diesen großartigen Kommentar. Wir wissen aber auch, dass dieses System sich dem Ende zuneigt. Alle gut Informierten warten darauf, dass die EU, der unsägliche Euro und dieses nicht mehr zu beschreibende Finanzsystem endlich auseinanderbrechen. Wenn nicht in diesem Jahr, so doch letztendlich in der 2. Jahreshälfte 20012. Sie kennen sicher auch Gerald Celente. Er sagt, der Zenit ist überschritten – nichts geht mehr. Die verzweifelten Versuche und Lügen der Unfähigen, die eigens dafür als „Regierungen“ ausgewählt wurden, haben ihre Sache gut gemacht. Frau Merkel wurde sogar von ihren Auftraggebern dafür ausgezeichnet.Ob sie sich jedoch bewusst sind, dass sie nur als Marionetten dienen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Zunächst läuft alles wie geplant, nur wissen die Weltherrscher noch nicht, das ihr Plan nur vorübergehend aufgehen könnte. Da sind noch andere, viel größere Mächte, die nicht zulassen werden, dass ganz Wenigen ALLES gehört und dem Rest der Welt nichts mehr und sie mit ihrer Habgier unseren wünscherschönen Planeten zerstören können.

      Alles ist gut, so wie es ist. Wir müssen uns keine Sorgen machen. In nicht allzu langer Ferne wird Geld keine Rolle mehr spielen.

  5. von Faltin sagt:

    Das ist natürlich nicht ganz falsch. Aber Betrug am Staatsvolk ist es weiterhin.
    Der Staatsapparat könnte sich entschulden, wenn er die ganzen Hobbyausgaben im ideologischen Bereich abschaffen würde. Die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard ist zu einer sozialistischen Umverteilungsgesellschaft geworden. Aber Politiker machen heute nicht das notwendige, sondern wollen wiedergewählt werden. Die Wahlgeschenke seit 1969 brechen uns jetzt das Genick. Inflation ist die stille Beraubung der arbeitenden Bevölkerung.

  6. von Faltin sagt:

    Das ist natürlich nicht ganz falsch. Aber Betrug am Staatsvolk ist es weiterhin.
    Der Staatsapparat könnte sich entschulden, wenn er die ganzen Hobbyausgaben im ideologischen Bereich abschaffen würde. Die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard ist zu einer sozialistischen Umverteilungsgesellschaft geworden. Aber Politiker machen heute nicht das notwendige, sondern wollen wiedergewählt werden. Die Wahlgeschenke seit 1969 brechen uns jetzt das Genick. Inflation ist die stille Beraubung der arbeitenden Bevölkerung.

  7. von Faltin sagt:

    Das ist natürlich nicht ganz falsch. Aber Betrug am Staatsvolk ist es weiterhin.
    Der Staatsapparat könnte sich entschulden, wenn er die ganzen Hobbyausgaben im ideologischen Bereich abschaffen würde. Die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard ist zu einer sozialistischen Umverteilungsgesellschaft geworden. Aber Politiker machen heute nicht das notwendige, sondern wollen wiedergewählt werden. Die Wahlgeschenke seit 1969 brechen uns jetzt das Genick. Inflation ist die stille Beraubung der arbeitenden Bevölkerung.

  8. von Faltin sagt:

    Das ist natürlich nicht ganz falsch. Aber Betrug am Staatsvolk ist es weiterhin.
    Der Staatsapparat könnte sich entschulden, wenn er die ganzen Hobbyausgaben im ideologischen Bereich abschaffen würde. Die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard ist zu einer sozialistischen Umverteilungsgesellschaft geworden. Aber Politiker machen heute nicht das notwendige, sondern wollen wiedergewählt werden. Die Wahlgeschenke seit 1969 brechen uns jetzt das Genick. Inflation ist die stille Beraubung der arbeitenden Bevölkerung.