China: Hilfe für Europa nur mit Sicherheiten

Für die Chinesen steht fest: Es wird keine Blanko-Schecks für strauchelnde europäische Staaten geben. China fordert handfeste Sicherheiten – auch in der Form, dass starke europäische Staaten diese für die schwächeren stellen.

Dagegen sind die finnischen Wünsche vermutlich nur Peanuts: China ist nur bereit, Europa gegen handfeste Sicherheiten zu unterstützen. In einem Beitrag für die offizielle Parteizeitung People’s Daily schriebt Li Xiangyang von der staatlichen Chinese Academy of Social Studies, dass es sich bei europäischen Staatsanleihen um “systemische Risiken” handle. Zwar sei man sich seiner Verantwortung als Weltmacht bewußt, Investments in Europa dürfe es jedoch nur gegen handfeste Garantien geben. Solche Sicherheiten seien die Grundbedingung für Investments.

Zu diesem Zweck sollten die Chinesen mit anderen Gläubigern und Investoren sowie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusammenarbeiten. Um die Risiken zu minimieren und nicht auf die schönen Worte von Politikern aus Schuldenstaaten in Südeuropa angewiesen zu sein, will China Sicherheiten von der ganzen Eurozone. Diese Sicherheiten seien auch keine Marotte der Chinesen – die Europäer, die jetzt um Hilfe riefen, hätten die Pflicht, solche Sicherheiten zu stellen.

China hat mit einer Devisenreserve von 3,2 Billionen Dollar jede Menge Spielraum für Investitionen. Ein Viertel dieser Reserven ist in Euro, weshalb China ein begründetes Interesse an einem stabilen Euro hat.

Aber anders als bei der Krise von 2008 herrscht in China große Sorge um die Euro-Assets. In der vergangenen Woche hatte der chinesische Premier Wen Jiabao Europa ernsthaft gemahnt, die Schuldenkrise in Griff zu bekommen. China verlangt, dass sich vor allem Griechenland und Italien nicht aufs Gelddrucken oder eine Inflation verlegen sollten, um die Staatsschulden aus der Welt zu schaffen. Es müsse strukturelle Veränderungen in den Staatshaushalten geben.

Insgesamt bleibt die Bereitschaft der Chinesen jedoch gering, sich zu engagieren: China sollte sich von europäischen Staatsanleihen fernhalten, sagte Li Daokui, Berater der chinesischen Zentralbank, dem Nachrichtendienst Bloomberg.

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Kommentare

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  1. gebhard sagt:

    Unseren Eu Politiker oder Wirtschaftsanfänger , oder Politpensionisten (die nicht einemal einen Betrieb führen können,geschweige den Hausverstand benutzen)
    solten die Finger von China lassen denn an hand ihrer vorderung wird
    man sehr schnell begreiffen das es keine hilfe ist sondern Eiskalt berechnet
    wird . Warum halten die Chinesen bewust ihre Währung tief usw .

  2. gebhard sagt:

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  3. gebhard sagt:

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  4. gebhard sagt:

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    solten die Finger von China lassen denn an hand ihrer vorderung wird
    man sehr schnell begreiffen das es keine hilfe ist sondern Eiskalt berechnet
    wird . Warum halten die Chinesen bewust ihre Währung tief usw .

  5. Steuerzahler sagt:

    Die Chinesen sind intelligenter als unsere Regierung.

  6. Steuerzahler sagt:

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  7. Steuerzahler sagt:

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  8. Steuerzahler sagt:

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