Verhandlungen zwischen Griechenland und Troika enden ohne Ergebnis

Die erste Runde einer Telefonkonferenz zwischen der griechischen Regierung und der Troika sind am Montagabend ohne Ergebnis beendet worden. Eine nächste Runde soll am Dienstagabend stattfinden. Einer der Hauptstreitpunkte ist eine drastische Erhöhung für Heizöl.

Die Telefonkonferenz zwischen dem griechischen Finanzminister Evangelos Venizelos und Vertretern der EU, der EZB und dem IWF sind am späten Montagabend ohne Ergebnis beendet worden. Einziger Lichtblick: Am Dienstag soll es die nächste Runde geben. Das griechische Finanzministerium teilte mit, dass die Diskussion „produktiv und substantiell“ verlaufen seien. Zur Vorbereitung der nächsten Runde werden nun technische Experten die Zahlen überprüfen, um die Troika entsprechend vorzubereiten.

Einem Bericht der griechischen Zeitung Ekathimerini zufolge fordert die Troika neue Sparmaßnahmen im öffentlichen Sektor. Besonders umstritten ist die Vorgabe, die Preise von Heizöl und Benzin zu vereinheitlichen. Demnach würde Heizöl um 40 Cent pro Liter teuer werden – eine Maßnahme, die vielen Griechen in den traditionell kalten Wintern besonders zu schaffen machen würde.

Ein Sprecher der Griechen hatte einen Verhandlungserfolg schon zu Beginn der Verhandlungen verkündet. Außer den Aktienmärkten maß dieser Äußerung niemand große Bedeutung bei.
Im Gegenteil: Es scheint völlig unklar, wie man sich einigen will. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagte, Griechenland brauche keine neuen Steuern, sondern bessere Steuereintreibung und tiefe Einschnitte im öffentlichen Dienst.

IWF-Vertreter Bob Traa sagte, dass der öffentliche Dienst effizienter werden müsse. Große Einrichtungen sollten geschlossen werden. Die neue Eigentumssteuer hält er für keine gute Idee. Diese sollte automatisch mit der Stromrechnung eingezogen werden. Dies sei wede politisch noch wirtschaftlich durchzuhalten, sagte Traa. Die BBC berichtet, dass bereits heute 15% der Griechen mit ihrer Stromrechnung in Verzug seien.

Der Vorsitzende der Athener Handelskammer, Constantine Michalos, sagte: Neue Steuern können zum sozialen Kollaps führen. Denn wenn die Griechen die Stromrechnung nicht bezahlen, würde ihnen einfach der Strom abgeschaltet – eine für die meisten unzumutbare Situation.

Kommentare

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  1. Andreas Kotunka sagt:

    Die Sparguthaben der Griechen in der Schweiz sind exorbitant hoch. Es wäre an der Zeit, einmal darüber zu berichten? Warum bunkern Griechen Milliarden in der Schweiz?
    Auch interessant: Das BIP Griechenland ist extrem aufgebläht und im Vergleich zu den Nachbarländern viel zu hoch und rechtfertigt auch nicht diese Höhe. Hier muss ein Gesundschrumpfen stattfinden, ob sie es wollen oder nicht.

  2. Andreas Kotunka sagt:

    Die Sparguthaben der Griechen in der Schweiz sind exorbitant hoch. Es wäre an der Zeit, einmal darüber zu berichten? Warum bunkern Griechen Milliarden in der Schweiz?
    Auch interessant: Das BIP Griechenland ist extrem aufgebläht und im Vergleich zu den Nachbarländern viel zu hoch und rechtfertigt auch nicht diese Höhe. Hier muss ein Gesundschrumpfen stattfinden, ob sie es wollen oder nicht.

  3. Andreas Kotunka sagt:

    Die Sparguthaben der Griechen in der Schweiz sind exorbitant hoch. Es wäre an der Zeit, einmal darüber zu berichten? Warum bunkern Griechen Milliarden in der Schweiz?
    Auch interessant: Das BIP Griechenland ist extrem aufgebläht und im Vergleich zu den Nachbarländern viel zu hoch und rechtfertigt auch nicht diese Höhe. Hier muss ein Gesundschrumpfen stattfinden, ob sie es wollen oder nicht.

  4. Andreas Kotunka sagt:

    Die Sparguthaben der Griechen in der Schweiz sind exorbitant hoch. Es wäre an der Zeit, einmal darüber zu berichten? Warum bunkern Griechen Milliarden in der Schweiz?
    Auch interessant: Das BIP Griechenland ist extrem aufgebläht und im Vergleich zu den Nachbarländern viel zu hoch und rechtfertigt auch nicht diese Höhe. Hier muss ein Gesundschrumpfen stattfinden, ob sie es wollen oder nicht.