Auch Irland kündigt Rückgang des Wachstums an

Der irische Finanzminister Michael Noonan rechnet mit Schwierigkeiten, das Sparprogramm umzusetzen: Die irische Wirtschaft werde nicht so stark wachsen wie erwartet.

Irland gilt als das erfolgreichste Land unter jenen, die vom EU-Rettungsschirm Geld erhalten haben. Dennoch fürchtet der irische Finanzminister Michael Noonan, dass die schlechter werdende globale Wirtschaftslage die von der Troika vorgegebenen Sparanstrengungen untergraben könnte. Statt der vorhergesehenen 2,5% Wachstum für das Jahr 2012 erwartet Noonan nun nur noch 2%. Immerhin dürfte Irland in diesem Jahr erstmals aus der Rezession herausfinden.

Noonan ist besorgt, dass die globale Wirtschaftskrise auch Auswirkungen auf Irland haben werde. Auch wenn die Korrektur der Prognose nur gering sei, werde es für die Iren wieder schwieriger zu sparen. Die Regierung sei jedoch entschlossen, das Sparprogramm durchzuziehen und notfalls den Gürtel noch enger zu schnallen.

Den Euro hält Noonan dennoch für eine Erfolgsgeschichte: Er haben dem Land Wohlstand und Wachstum gebracht. Nun sei es notwendig, die wirtschaftliche Integration Europas voranzutreiben.

Irland hat auch für Deutschland besondere Bedeutung: Die deutschen Banken haben risikoreiche Papiere von irischen Werten in der Höhe von 78 Milliarden Euro in ihren Büchern. (mehr dazu hier)

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Kommentare

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  1. NK sagt:

    „Wachstum“ – DER Spitzenkandidat fürs „Unwort des Jahres“. Ich kann’s nicht mehr hören!

    Nimm eine Schraube mit einer „Mutter“ in der Mitte des Gewindes und dann drehe die Mutter. Auf der einen Seite beendet der Schraubenkopf, auf der anderen Seite das Ende des Schraubengewindes die Mutter-Drehbewegungen. Mit Gewalt angezogen kracht auf der einen Seite die Mutter samt Gewinde und Schraubenkopf auseinander, auf der anderen Seite – am Gewindeende – verschwindet die Mutter „irgendwo im Raum“.

    Und „hochintelligente“ Wirtschaftskoryphäen sind nicht in der Lage, diese banale Realität zu begreifen? Na denn: Prost Mahlzeit …

  2. NK sagt:

    „Wachstum“ – DER Spitzenkandidat fürs „Unwort des Jahres“. Ich kann’s nicht mehr hören!

    Nimm eine Schraube mit einer „Mutter“ in der Mitte des Gewindes und dann drehe die Mutter. Auf der einen Seite beendet der Schraubenkopf, auf der anderen Seite das Ende des Schraubengewindes die Mutter-Drehbewegungen. Mit Gewalt angezogen kracht auf der einen Seite die Mutter samt Gewinde und Schraubenkopf auseinander, auf der anderen Seite – am Gewindeende – verschwindet die Mutter „irgendwo im Raum“.

    Und „hochintelligente“ Wirtschaftskoryphäen sind nicht in der Lage, diese banale Realität zu begreifen? Na denn: Prost Mahlzeit …

  3. NK sagt:

    „Wachstum“ – DER Spitzenkandidat fürs „Unwort des Jahres“. Ich kann’s nicht mehr hören!

    Nimm eine Schraube mit einer „Mutter“ in der Mitte des Gewindes und dann drehe die Mutter. Auf der einen Seite beendet der Schraubenkopf, auf der anderen Seite das Ende des Schraubengewindes die Mutter-Drehbewegungen. Mit Gewalt angezogen kracht auf der einen Seite die Mutter samt Gewinde und Schraubenkopf auseinander, auf der anderen Seite – am Gewindeende – verschwindet die Mutter „irgendwo im Raum“.

    Und „hochintelligente“ Wirtschaftskoryphäen sind nicht in der Lage, diese banale Realität zu begreifen? Na denn: Prost Mahlzeit …

  4. NK sagt:

    „Wachstum“ – DER Spitzenkandidat fürs „Unwort des Jahres“. Ich kann’s nicht mehr hören!

    Nimm eine Schraube mit einer „Mutter“ in der Mitte des Gewindes und dann drehe die Mutter. Auf der einen Seite beendet der Schraubenkopf, auf der anderen Seite das Ende des Schraubengewindes die Mutter-Drehbewegungen. Mit Gewalt angezogen kracht auf der einen Seite die Mutter samt Gewinde und Schraubenkopf auseinander, auf der anderen Seite – am Gewindeende – verschwindet die Mutter „irgendwo im Raum“.

    Und „hochintelligente“ Wirtschaftskoryphäen sind nicht in der Lage, diese banale Realität zu begreifen? Na denn: Prost Mahlzeit …