Papandreou kritisiert EU und Internationale Gemeinschaft

In einem Brief an die Sozialistische Internationale attackiert der griechische Premierminister die EU, weil sie zu langsam und zerstritten auf die Krise reagiere. Er fordert eine stärkere politische, wirtschaftliche und fiskalische Union.

Vor einem Treffen von IWF-Chefin Christine Lagarde mit Finanzminister Evangelos Venizelos hat Premier Geogious Papandreou noch einmal starke Worte an die Sozialistische Internationale gerichtet: „Die globale Wirtschaftslage ist heute noch zerbrechlicher und ein Ende der Krise scheint noch weiter entfernt“, schreibt Papandreou. Schuld daran trage die EU: Sie habe langsam und zerstritten auf die Staatsschulden-Krise reagiert. Nun brauche man Entscheidungen. Diese sollten radikale institutionelle Veränderungen herbeiführen. Schrittweise solle eine fiskalische, wirtschaftliche und politische Union gebildet werden.

Papandreou schreibt: „Es gibt eine dringende Notwendigkeit für strategische Entscheidungen, die einen Schutzschild für die EU-Mitgliedsstaaten bieten, wenn es wieder zu einer Krise kommt.“

Der griechische Premierminister relativierte auch das Problem, dass sein eigenes Land darstelle: Griechenland mache bloß drei Prozent der öffentlichen Schulden in der Euro-Zone aus. Daher reiche es nicht aus, das Griechenland-Problem zu lösen. Man müsse sich mit den tieferliegenden Wurzeln und Konsequenzen auseinandersetzen.

Kommentare

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  1. olaf nazarenus sagt:

    Schuld sind nicht die, die versuchen, Lösungen zu finden und eben Verantwortung für das Geld ihrer Bürger haben, sondern die, die diese Schulden wie im Falle GR aufgetürmt haben. Die betrogen, gelogen, gefälscht haben und es heute immer noch tun. Recht hat er dahingehend, dass es ein grundlegendes Problem ist, dass gelöst werden muss

  2. olaf nazarenus sagt:

    Schuld sind nicht die, die versuchen, Lösungen zu finden und eben Verantwortung für das Geld ihrer Bürger haben, sondern die, die diese Schulden wie im Falle GR aufgetürmt haben. Die betrogen, gelogen, gefälscht haben und es heute immer noch tun. Recht hat er dahingehend, dass es ein grundlegendes Problem ist, dass gelöst werden muss

  3. olaf nazarenus sagt:

    Schuld sind nicht die, die versuchen, Lösungen zu finden und eben Verantwortung für das Geld ihrer Bürger haben, sondern die, die diese Schulden wie im Falle GR aufgetürmt haben. Die betrogen, gelogen, gefälscht haben und es heute immer noch tun. Recht hat er dahingehend, dass es ein grundlegendes Problem ist, dass gelöst werden muss

  4. olaf nazarenus sagt:

    Schuld sind nicht die, die versuchen, Lösungen zu finden und eben Verantwortung für das Geld ihrer Bürger haben, sondern die, die diese Schulden wie im Falle GR aufgetürmt haben. Die betrogen, gelogen, gefälscht haben und es heute immer noch tun. Recht hat er dahingehend, dass es ein grundlegendes Problem ist, dass gelöst werden muss

  5. Gabriele sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE&feature=related

    Teil 1 – Links siehe Beschreibung unten: Klartext zur EURO Krise: Prof. Hans-Werner SINN (Leiter des ifo-Istitut) erklärte auf einem Vortrag: „Ich habe mich geirrt, der EURO ist in GEFAHR“! Prof. Hans-Werner Sinn sagt weiter: „Deutschland profitierte bisher nicht vom EURO“! „Das die Krise nur eine Schuldenkrise einzelner Länder und keine Krise des EURO sei, wie die Bundesregierung sagt, ist falsch“! Was uns die Politiker sonst noch verschwiegen haben, z. B. die heimliche Kreditgewährung von 300 Milliarden an die Zentralbanken der Südländer der Euro-Zone (PIIGS) über die Target-Kredite der EZB (Europäischen Zentralbank), erfahren Sie auch in diesem wichtigen Vortrag von Prof. Hans-Werner SINN vom ifo-Institut.

    … gut zuhören und Teil 2 bis 4 nicht vergessen! dann nachdenken.

    Viel Spaß bei der Euro-Rettung und der Euro ist nicht Europa, wie kommt man darauf?

  6. Gabriele sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE&feature=related

    Teil 1 – Links siehe Beschreibung unten: Klartext zur EURO Krise: Prof. Hans-Werner SINN (Leiter des ifo-Istitut) erklärte auf einem Vortrag: „Ich habe mich geirrt, der EURO ist in GEFAHR“! Prof. Hans-Werner Sinn sagt weiter: „Deutschland profitierte bisher nicht vom EURO“! „Das die Krise nur eine Schuldenkrise einzelner Länder und keine Krise des EURO sei, wie die Bundesregierung sagt, ist falsch“! Was uns die Politiker sonst noch verschwiegen haben, z. B. die heimliche Kreditgewährung von 300 Milliarden an die Zentralbanken der Südländer der Euro-Zone (PIIGS) über die Target-Kredite der EZB (Europäischen Zentralbank), erfahren Sie auch in diesem wichtigen Vortrag von Prof. Hans-Werner SINN vom ifo-Institut.

    … gut zuhören und Teil 2 bis 4 nicht vergessen! dann nachdenken.

    Viel Spaß bei der Euro-Rettung und der Euro ist nicht Europa, wie kommt man darauf?

  7. Gabriele sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE&feature=related

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    … gut zuhören und Teil 2 bis 4 nicht vergessen! dann nachdenken.

    Viel Spaß bei der Euro-Rettung und der Euro ist nicht Europa, wie kommt man darauf?

  8. Gabriele sagt:

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    Teil 1 – Links siehe Beschreibung unten: Klartext zur EURO Krise: Prof. Hans-Werner SINN (Leiter des ifo-Istitut) erklärte auf einem Vortrag: „Ich habe mich geirrt, der EURO ist in GEFAHR“! Prof. Hans-Werner Sinn sagt weiter: „Deutschland profitierte bisher nicht vom EURO“! „Das die Krise nur eine Schuldenkrise einzelner Länder und keine Krise des EURO sei, wie die Bundesregierung sagt, ist falsch“! Was uns die Politiker sonst noch verschwiegen haben, z. B. die heimliche Kreditgewährung von 300 Milliarden an die Zentralbanken der Südländer der Euro-Zone (PIIGS) über die Target-Kredite der EZB (Europäischen Zentralbank), erfahren Sie auch in diesem wichtigen Vortrag von Prof. Hans-Werner SINN vom ifo-Institut.

    … gut zuhören und Teil 2 bis 4 nicht vergessen! dann nachdenken.

    Viel Spaß bei der Euro-Rettung und der Euro ist nicht Europa, wie kommt man darauf?

  9. Medley sagt:

    @Spocki

    „Nur so lernen sie, dass man einen Schuldner nie mit immer neuen Krediten zu Wucherzinsen noch tiefer in die Krise treiben sollte.“

    Griechenland und Co. wurde nicht mit Wucher-, sondern mit Niedrigzinsen in die Verschuldungskrise getrieben. Schon vergessen? Zudem wird Griechenland auch nicht gezwungen neue Schulden zu Hochzinsen aufzunehmen. Da muss man halt nur mehr im Staatshaushalt sparen und darf nicht soviel ausgeben wollen, und schon kann man den bösen Bankern und „Spekulanten“ die „Ätsch, ihr könnt uns mal“-Lange Nase zeigen, oder? Zudem, die aktuellen hohen Zinsen sind ein Ausgleich für das hohe Ausfall-/Bankrottrisiko dieser Schuldnerländern. Ohne diesen Ausgleich würde niemand den PIIGS_Ländern auch nur einen Cent leihen. Dann müssten sie halt anschließend sehen, wie sie ohne neues, frisches Kapital auskommen, was allerdings auch nicht das schlechteste wäre.

  10. Medley sagt:

    @Spocki

    „Nur so lernen sie, dass man einen Schuldner nie mit immer neuen Krediten zu Wucherzinsen noch tiefer in die Krise treiben sollte.“

    Griechenland und Co. wurde nicht mit Wucher-, sondern mit Niedrigzinsen in die Verschuldungskrise getrieben. Schon vergessen? Zudem wird Griechenland auch nicht gezwungen neue Schulden zu Hochzinsen aufzunehmen. Da muss man halt nur mehr im Staatshaushalt sparen und darf nicht soviel ausgeben wollen, und schon kann man den bösen Bankern und „Spekulanten“ die „Ätsch, ihr könnt uns mal“-Lange Nase zeigen, oder? Zudem, die aktuellen hohen Zinsen sind ein Ausgleich für das hohe Ausfall-/Bankrottrisiko dieser Schuldnerländern. Ohne diesen Ausgleich würde niemand den PIIGS_Ländern auch nur einen Cent leihen. Dann müssten sie halt anschließend sehen, wie sie ohne neues, frisches Kapital auskommen, was allerdings auch nicht das schlechteste wäre.