Goldman Sachs streicht noch mehr Stellen

Selbst dem Star der Investment-Banken, Goldman Sachs, droht schon wieder ein Verlust. Daher werden vermutlich noch mehr Leute entlassen als die ursprünglich geplanten 1.000 Mitarbeiter.

Einem Bericht der New York Times zufolge plant das Management der Investment-Bank Goldman Sachs weitere, deutliche Stellenstreichungen. Die Investment-Banking Sparte leide unter der Krise, und auch im Handel läuft es nicht wie gewünscht. Insider glauben sogar, dass Goldman in diesem Quartal zum zweiten Mal in seiner Geschichte Verluste schreiben könnte.

Mit dem Abbau der ersten Mitarbeiter wurde bereits begonnen. 1.000 Banker müssen gehen, das sind drei Prozent, und sie ersparen der Firma 1,2 Milliarden Dollar an Gehältern.

Goldman Sachs Mitarbeiter verdienen traditionell besser als andere Wall-Street Banken. Insgesamt machen die Gehälter bei knapp 36.000 Mitarbeitern 15,4 Milliarden Dollar aus, im Durchschnitt also 430.000 Dollar pro Mitarbeiter. Morgan Stanley kommt dagegen auf die bescheidene Größenordnung von 256.000 Dollar im Schnitt.

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