EFSF Leverage: „Europas gefährlichster Wahn“

Wenn die Abgeordneten im Bundestag - heute aller Voraussicht nach - dem erweiterten EU-Rettungsschirm zustimmen, wird sich auch die deutsche Politik auf den Weg des „moralischen Hasard-Spiels“ begeben. Für Experten ist klar: Die Rechnung werden auf Generationen hin die deutschen Steuerzahler bezahlen.

Man wolle Zeit kaufen, beruhigen all jene Abgeordneten, die heute im Deutschen Bundestag wohl mit großer Mehrheit Angela Merkel und Wolfgang Schäuble auf die nächste Welle der gigantischen Schuldenaufblähung folgen werden. Doch alle Experten sagen, dass der EFSF nicht ausreichen wird. Deshalb wird hinter den Kulissen in Brüssel unverdrossen an Konstruktionen gearbeitet, wie man eine sogenannte „Leverage“, also einen Hebel zur Geldvermehrung schaffen könne.
Genau diese Idee wird vom Wall Street Journals als der „gefährlichste Wahn der Eurozone“ bezeichnet. Das Blatt erinnert daran, dass Wolfgang Schäuble eigentlich mit dem Zählen nicht mehr nachkommen könne: so viele Vorschläge hätten die Franzosen ihm schon unterbreitet, wie sie – die Franzosen! – das Geld Deutschlands ausgeben könnten. Dies übrigens nicht nur in Paris, sondern auch von den vom französischen „Genius“ des Netzwerkens beherrschten IWF und der EU.

Auch muss Schäuble schon der amerikanischen Ermahnungen überdrüssig sein, die Deutschen mögen doch ihre Binnennachfrage steigern und die Exportüberschüsse abbauen. In den wenigen Jahren, wo Deutschland tatsächlich ein Handelsbilanzdefizit hatte, hat dies nichts am unaufhaltsamen Verfall der Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Exporte geändert.

Das neueste Ansinnen an die Deutschen übersteigt alle bisherigen Versuche, die Deutschen zum globalen Zahlmeister zu machen. Sie sollen nämlich daran mitwirken, den EFSF zu „leveragen“ und damit das Geld der Steuerzahler in völlig intransparenter Weise für Zwecke zu nutzen, die durch kein Gesetz Europas gedeckt sind – nämlich die Rettung der europäischen Banken und die Vergemeinschaftung von hunderten Milliarden italienischer und spanischer Schulden.

Die zwei schlichten Begründungen für den geplante Aushebelung der demokratischen Legitimation lauten: Wir müssen Zeit gewinnen, und wir müssen die Märkte beruhigen. Dafür bürgt Deutschland jetzt – bedingungslos und unwiderruflich – zunächst einmal für 211 Milliarden Euro.

Unfreiwillig haben jedoch der ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnany und der CDU-Politiker Steffen Kampeter in der Sendung von Anne Will einen Einblick in die wahre Haltung der politischen „Elite“ gegeben: Für das Volk, so von Dohnany, sei das alles zu kompliziert – heißt: Das Volk ist zu dumm. Der slowakische Gast, Parlamentspräsident Richard Sulik, wurde scharf abgekanzelt: Die Slowakei solle die EU verlassen, wenn es ihr nicht passt. Dem Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl wurde unterstellt, dass er, wenn er am Euro zweifle, an allem in Europa zweifle. Schlussfolgerung: Er passt als Dissident nicht in die Gesellschaft. Deutliche Kritik aus seinem Wahlkreis perlte an Kampeter ab. Er rief seinen Wählern zu: Schön, dass ihr so lebendig diskutiert! Mehr Zynismus geht nicht.

Wenn Europa diesen Weg von Arroganz und bürokratischer Bevormundung weitergeht, wird eintreten, was das Wall Street Journal prophezeit: Europa wird es in einigen Jahren mit weit größeren Staatspleiten zu tun haben. Wesentlich mehr Schuldnern werden einige wenige Gläubiger gegenüberstehen. Die nicht nachhaltigen Modelle werden von Süden nach Norden überschwappen.
Alle anderen Lösungen bräuchten einen entschiedenen politischen Willen und Ehrlichkeit. Beides dürfte fehlen. Und daher wird die heutige Abstimmung im Bundestag eine Etappe auf dem Weg in die falsche Richtung. Das moralische Hasard-Spiel ist eröffnet.

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Kommentare

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  1. argus germanicus sagt:

    Immer wieder höre und lese ich, daß es in Deutschland angeblich keine Partei gibt, die sich für die Interessen Deutschlands einsetzt…

    In der Schweiz gibt es dafür die SVP, in Frankreich die FN (Front National) usw. – keiner regt sich darüber auf, nur man stelle sich einmal vor, in Deutschland würde sich eine Partei „Nationale Front“ nennen…

    Gut, diese Bezeichnung wurde schon seinerzeit in der verblichenen DDR für die Gesamtheit aller Blockparteien benutzt. Heutzutage müßte man die Bundestagsblockparteien eher als EU-sozialistische EInheitsfront klassifizieren.

    Sind wir also ehrlich: Wer sich in Deutschland „National“ nennt, von „Front“ ganz zu schweigen, würde automatisch als Nazi abgestempelt und mit Berufs-, Vereins- und Ehrenamtsverbot belegt – wäre somit für die Masse weithin stigmatisiert und würde ohne tieferen Nachdenkens gemieden ! Somit hätte eine solche Partei auch KEINE Chance auf nennenswerten Zulauf an Persönlichkeiten, die dieser Partei Glaubwürdigkeit und Seriösität verschaffen könnten, den diese Persönlichkeiten wären im Moment des Parteieintrittes politisch und gesellschaftlich TOT.

    Dies nur als einen kleinen Hinweis darauf, wie man in diesem Land (und nur in diesem !) seit Jahrzehnten die politische Rechte – die EINZIGE Kraft, die sich für Deutschland einsetzt, vor aller Augen gesellschaftsunfähig macht, um sie systematisch aus antideutschen Entscheidungen über z.B Vasallenkriege, ungebremste Zuwanderung in die Sozialsysteme oder die aktuelle Schweinerei herauszuhalten !

    Schön, daß ihr ALLE dabei mithelft … und im Zweifel eure Stimme lieber „ungültig“ macht…
    …aber dann bitte sich hinterher nicht beschweren, wenn DE ausgeplündert ist !

  2. argus germanicus sagt:

    Immer wieder höre und lese ich, daß es in Deutschland angeblich keine Partei gibt, die sich für die Interessen Deutschlands einsetzt…

    In der Schweiz gibt es dafür die SVP, in Frankreich die FN (Front National) usw. – keiner regt sich darüber auf, nur man stelle sich einmal vor, in Deutschland würde sich eine Partei „Nationale Front“ nennen…

    Gut, diese Bezeichnung wurde schon seinerzeit in der verblichenen DDR für die Gesamtheit aller Blockparteien benutzt. Heutzutage müßte man die Bundestagsblockparteien eher als EU-sozialistische EInheitsfront klassifizieren.

    Sind wir also ehrlich: Wer sich in Deutschland „National“ nennt, von „Front“ ganz zu schweigen, würde automatisch als Nazi abgestempelt und mit Berufs-, Vereins- und Ehrenamtsverbot belegt – wäre somit für die Masse weithin stigmatisiert und würde ohne tieferen Nachdenkens gemieden ! Somit hätte eine solche Partei auch KEINE Chance auf nennenswerten Zulauf an Persönlichkeiten, die dieser Partei Glaubwürdigkeit und Seriösität verschaffen könnten, den diese Persönlichkeiten wären im Moment des Parteieintrittes politisch und gesellschaftlich TOT.

    Dies nur als einen kleinen Hinweis darauf, wie man in diesem Land (und nur in diesem !) seit Jahrzehnten die politische Rechte – die EINZIGE Kraft, die sich für Deutschland einsetzt, vor aller Augen gesellschaftsunfähig macht, um sie systematisch aus antideutschen Entscheidungen über z.B Vasallenkriege, ungebremste Zuwanderung in die Sozialsysteme oder die aktuelle Schweinerei herauszuhalten !

    Schön, daß ihr ALLE dabei mithelft … und im Zweifel eure Stimme lieber „ungültig“ macht…
    …aber dann bitte sich hinterher nicht beschweren, wenn DE ausgeplündert ist !

  3. argus germanicus sagt:

    Immer wieder höre und lese ich, daß es in Deutschland angeblich keine Partei gibt, die sich für die Interessen Deutschlands einsetzt…

    In der Schweiz gibt es dafür die SVP, in Frankreich die FN (Front National) usw. – keiner regt sich darüber auf, nur man stelle sich einmal vor, in Deutschland würde sich eine Partei „Nationale Front“ nennen…

    Gut, diese Bezeichnung wurde schon seinerzeit in der verblichenen DDR für die Gesamtheit aller Blockparteien benutzt. Heutzutage müßte man die Bundestagsblockparteien eher als EU-sozialistische EInheitsfront klassifizieren.

    Sind wir also ehrlich: Wer sich in Deutschland „National“ nennt, von „Front“ ganz zu schweigen, würde automatisch als Nazi abgestempelt und mit Berufs-, Vereins- und Ehrenamtsverbot belegt – wäre somit für die Masse weithin stigmatisiert und würde ohne tieferen Nachdenkens gemieden ! Somit hätte eine solche Partei auch KEINE Chance auf nennenswerten Zulauf an Persönlichkeiten, die dieser Partei Glaubwürdigkeit und Seriösität verschaffen könnten, den diese Persönlichkeiten wären im Moment des Parteieintrittes politisch und gesellschaftlich TOT.

    Dies nur als einen kleinen Hinweis darauf, wie man in diesem Land (und nur in diesem !) seit Jahrzehnten die politische Rechte – die EINZIGE Kraft, die sich für Deutschland einsetzt, vor aller Augen gesellschaftsunfähig macht, um sie systematisch aus antideutschen Entscheidungen über z.B Vasallenkriege, ungebremste Zuwanderung in die Sozialsysteme oder die aktuelle Schweinerei herauszuhalten !

    Schön, daß ihr ALLE dabei mithelft … und im Zweifel eure Stimme lieber „ungültig“ macht…
    …aber dann bitte sich hinterher nicht beschweren, wenn DE ausgeplündert ist !

  4. argus germanicus sagt:

    Immer wieder höre und lese ich, daß es in Deutschland angeblich keine Partei gibt, die sich für die Interessen Deutschlands einsetzt…

    In der Schweiz gibt es dafür die SVP, in Frankreich die FN (Front National) usw. – keiner regt sich darüber auf, nur man stelle sich einmal vor, in Deutschland würde sich eine Partei „Nationale Front“ nennen…

    Gut, diese Bezeichnung wurde schon seinerzeit in der verblichenen DDR für die Gesamtheit aller Blockparteien benutzt. Heutzutage müßte man die Bundestagsblockparteien eher als EU-sozialistische EInheitsfront klassifizieren.

    Sind wir also ehrlich: Wer sich in Deutschland „National“ nennt, von „Front“ ganz zu schweigen, würde automatisch als Nazi abgestempelt und mit Berufs-, Vereins- und Ehrenamtsverbot belegt – wäre somit für die Masse weithin stigmatisiert und würde ohne tieferen Nachdenkens gemieden ! Somit hätte eine solche Partei auch KEINE Chance auf nennenswerten Zulauf an Persönlichkeiten, die dieser Partei Glaubwürdigkeit und Seriösität verschaffen könnten, den diese Persönlichkeiten wären im Moment des Parteieintrittes politisch und gesellschaftlich TOT.

    Dies nur als einen kleinen Hinweis darauf, wie man in diesem Land (und nur in diesem !) seit Jahrzehnten die politische Rechte – die EINZIGE Kraft, die sich für Deutschland einsetzt, vor aller Augen gesellschaftsunfähig macht, um sie systematisch aus antideutschen Entscheidungen über z.B Vasallenkriege, ungebremste Zuwanderung in die Sozialsysteme oder die aktuelle Schweinerei herauszuhalten !

    Schön, daß ihr ALLE dabei mithelft … und im Zweifel eure Stimme lieber „ungültig“ macht…
    …aber dann bitte sich hinterher nicht beschweren, wenn DE ausgeplündert ist !