Chinas BIP wächst ab 2016 weniger als 8 Prozent

Die Zeiten der traumhaften Wachstumsraten neigen sich in China dem Ende zu. Steigende Preise, Inflation, Euro-Krise und die schlechte Lage in den USA werden dazu führen, dass ab 2016 die Wachstumsrate jährlich durchschnittlich weniger als 8 Prozent betragen wird.

Das nach unten korrigierte Wachstum des BIP von 9 Prozent in diesem Jahr sei hauptsächlich auf das geringe globale Wachstum und die restriktiven Maßnahmen der Regierung bezüglich der Immobilienbranche und der straffen Geldpolitik zurückzuführen, sagt Lu Zhuongyuan, stellvertretender Leiter des Zentrums für Entwicklungsforschung des Staatsrats. Auf lange Sicht wird die chinesische Wirtschaft weiter langsamer wachsen und ab 2016 sogar weniger als durchschnittlich acht Prozent. Grund hierfür werden unter anderem die steigenden Kosten von Personal, Land und Ressourcen sein. So stiegen etwa die Non-Food Preise im August um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr und die Inflation wird auch im September nicht geringer ausfallen als die 6,2 Prozent im August 2011. Der chinesische Aktienmarkt reagierte sofort auf das angekündigte langsamere Wachstum der Wirtschaft: Der Shanghai Composite Index schloss am Mittwoch (28.9.) bei 2,365.34. Das war der niedrigste Abschluss seit dem 5. Juli 2010.

Dennoch seien die „wirtschaftlichen Fundamentaldaten dank der anziehenden Nachfrage von Investitionen und Konsum in China noch sehr stark“, ergänzt Lu Zhuongyuan. In den ersten acht Monaten diesen Jahres stiegen die Industriegewinne sogar um 28 Prozent, sagte das Nationale Büro für Statistik (NBS). Der Einkaufsmanagerindex indes lag im September nur bei 49,4 Punkten und zog damit fast gleich mit dem 28-Monatstief im Juli. Unter 50 Zählern spricht man von einem Schrumpfen. Umso bedeutender ist der Blick in die USA. „Wenn die USA in diesem Jahr eine weitere Runde der quantitativen Lockerung einführen, muss die Regierung mit flexibler Politik reagieren“, warnt Lu Zhuongyuan. Und so könnte es passieren, dass die chinesische Zentralbank zum vierten Mal in diesem Jahr den Referenzzinssatz anheben muss.

Die vierteljährlich durchgeführte Bloomberg Global Umfrage unter Investoren, Analysten und Händlern, die Abonnenten des Newsportals Bloomberg sind, zeigt jedoch einen pessimistischeren Blick auf Chinas Wachstum. 95 Prozent der Befragten sagten, dass das BIP Chinas ab 2016 sogar weniger als fünf Prozent wachsen wird. Die niedrigste Wachstumsrate der letzten 20 Jahre lag im Übrigen im 4. Quartal 1999 nach der asiatischen Finanzkrise von 1997/98.
Das Abschwächen des wirtschaftlichen Wachstums zeigt, dass auch China von der schlechten Situation in Europa und den USA betroffen ist und vor allem hinsichtlich der schlechten Vorhersagen für 2016 an einer Lösung der globalen Probleme interessiert sein muss.

Mehr Informationen:
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  1. Christian Pregler sagt:

    Ich glaube nicht an die traumhaften Wachstumsraten, viel eher an traumhafte Blasen.

    Die Anleihen chinesischer Wohnraumgesellschaften hatten dieses Quartal die größten Verluste weltweit hinnehmen müssen. Bei Fu, Hongkong-Analytiker von S&P, sagte in einem Telefoninterview vor ein paar Tagen: „In den nächsten 6 bis 12 Monaten wird Liquidität das Schlüsselrisiko für diesen Sektor sein.“ Der Kreditausblick wird „zunehmend schwieriger“ und die Gesellschaften zwingen, Preise zu senken und sich kostspieligeren Finanzierungsquellen zuzuwenden.

    China überschwemmt mit Dumpingpreisen den Weltmarkt und zieht mit seinem Blasen-Wachstum die Finanzverschwörer an wie der Kuhfladen die Fliegen.

    Ein Blick in die Geschichte: Stalin plünderte die Wälder und Rohstoffe Kareliens ohne Rücksicht auf Verluste, um an dringend benötigte Devisen zu kommen für den Aufbau der Rüstungsindustrie. Holz und Rohstoffe wurden zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt geworfen.

    Devisen hat China genug und aufgerüstet ist es bis zum Stehkragen. 2006 erhöhte China seinen Militärhaushalt um 15%. Und es wird gemunkelt, daß die offiziellen Angaben die 7,4% des Gesamhaushalts um ein Vielfaches übersteigen.

    Ohne die Politik ist keine Wirtschaft zu verstehen. Chi Haotian, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und Verteidigungsminister Chinas bis 2004, sagte 2006: „Der Krieg kommt auf uns zu. Er ist der Geburtshelfer des chinesischen Jahrunderts.“ (abrufbar auf http://www.epcochtimes.de)

    China hat weder eine seriöse Bilanzierung noch Geldpolitik. Meines Erachtens hat die KP ein System entwickelt, auf Kredit eine riesige Blasenwirtschaft aufzubauen, deshalb produziert China so billig. Und wenn die Kredite fällig werden, verschwinden die im Keller der Banken. Die fordern druckfrische Scheine an von der Zentralbank, um neue Kredite vergeben zu können. Daher kommt auch die Inflation. Denn Kreditausweitung bei gleichzitiger Reduktion der Geldmenge ist paradox.

    „Xiao Yuanqi, Funktionär der chinesischen Bankenregulierungsbehörde, hat gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt, dass die Kreditvergabe an kleine Unternehmen ausgeweitet wurde.

    Nach Angaben von Xiao sind die Kredite für kleinere und mittlere Betriebe Ende Juli im Jahresvergleich um 26,6 Prozent auf 9,85 Billionen Yuan (1,55 Billionen US-Dollar) gestiegen. Dieser Wert lag 10 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum bei der Kreditvergabe. Mehr als 100 Geschäftsbanken hätten mittlerweile spezielle Programme aufgelegt, um Betrieben zu helfen, die sich in einer Finanzklemme befinden.“ (emfis)

  2. Christian Pregler sagt:

    Ich glaube nicht an die traumhaften Wachstumsraten, viel eher an traumhafte Blasen.

    Die Anleihen chinesischer Wohnraumgesellschaften hatten dieses Quartal die größten Verluste weltweit hinnehmen müssen. Bei Fu, Hongkong-Analytiker von S&P, sagte in einem Telefoninterview vor ein paar Tagen: „In den nächsten 6 bis 12 Monaten wird Liquidität das Schlüsselrisiko für diesen Sektor sein.“ Der Kreditausblick wird „zunehmend schwieriger“ und die Gesellschaften zwingen, Preise zu senken und sich kostspieligeren Finanzierungsquellen zuzuwenden.

    China überschwemmt mit Dumpingpreisen den Weltmarkt und zieht mit seinem Blasen-Wachstum die Finanzverschwörer an wie der Kuhfladen die Fliegen.

    Ein Blick in die Geschichte: Stalin plünderte die Wälder und Rohstoffe Kareliens ohne Rücksicht auf Verluste, um an dringend benötigte Devisen zu kommen für den Aufbau der Rüstungsindustrie. Holz und Rohstoffe wurden zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt geworfen.

    Devisen hat China genug und aufgerüstet ist es bis zum Stehkragen. 2006 erhöhte China seinen Militärhaushalt um 15%. Und es wird gemunkelt, daß die offiziellen Angaben die 7,4% des Gesamhaushalts um ein Vielfaches übersteigen.

    Ohne die Politik ist keine Wirtschaft zu verstehen. Chi Haotian, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und Verteidigungsminister Chinas bis 2004, sagte 2006: „Der Krieg kommt auf uns zu. Er ist der Geburtshelfer des chinesischen Jahrunderts.“ (abrufbar auf http://www.epcochtimes.de)

    China hat weder eine seriöse Bilanzierung noch Geldpolitik. Meines Erachtens hat die KP ein System entwickelt, auf Kredit eine riesige Blasenwirtschaft aufzubauen, deshalb produziert China so billig. Und wenn die Kredite fällig werden, verschwinden die im Keller der Banken. Die fordern druckfrische Scheine an von der Zentralbank, um neue Kredite vergeben zu können. Daher kommt auch die Inflation. Denn Kreditausweitung bei gleichzitiger Reduktion der Geldmenge ist paradox.

    „Xiao Yuanqi, Funktionär der chinesischen Bankenregulierungsbehörde, hat gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt, dass die Kreditvergabe an kleine Unternehmen ausgeweitet wurde.

    Nach Angaben von Xiao sind die Kredite für kleinere und mittlere Betriebe Ende Juli im Jahresvergleich um 26,6 Prozent auf 9,85 Billionen Yuan (1,55 Billionen US-Dollar) gestiegen. Dieser Wert lag 10 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum bei der Kreditvergabe. Mehr als 100 Geschäftsbanken hätten mittlerweile spezielle Programme aufgelegt, um Betrieben zu helfen, die sich in einer Finanzklemme befinden.“ (emfis)

  3. Christian Pregler sagt:

    Ich glaube nicht an die traumhaften Wachstumsraten, viel eher an traumhafte Blasen.

    Die Anleihen chinesischer Wohnraumgesellschaften hatten dieses Quartal die größten Verluste weltweit hinnehmen müssen. Bei Fu, Hongkong-Analytiker von S&P, sagte in einem Telefoninterview vor ein paar Tagen: „In den nächsten 6 bis 12 Monaten wird Liquidität das Schlüsselrisiko für diesen Sektor sein.“ Der Kreditausblick wird „zunehmend schwieriger“ und die Gesellschaften zwingen, Preise zu senken und sich kostspieligeren Finanzierungsquellen zuzuwenden.

    China überschwemmt mit Dumpingpreisen den Weltmarkt und zieht mit seinem Blasen-Wachstum die Finanzverschwörer an wie der Kuhfladen die Fliegen.

    Ein Blick in die Geschichte: Stalin plünderte die Wälder und Rohstoffe Kareliens ohne Rücksicht auf Verluste, um an dringend benötigte Devisen zu kommen für den Aufbau der Rüstungsindustrie. Holz und Rohstoffe wurden zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt geworfen.

    Devisen hat China genug und aufgerüstet ist es bis zum Stehkragen. 2006 erhöhte China seinen Militärhaushalt um 15%. Und es wird gemunkelt, daß die offiziellen Angaben die 7,4% des Gesamhaushalts um ein Vielfaches übersteigen.

    Ohne die Politik ist keine Wirtschaft zu verstehen. Chi Haotian, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und Verteidigungsminister Chinas bis 2004, sagte 2006: „Der Krieg kommt auf uns zu. Er ist der Geburtshelfer des chinesischen Jahrunderts.“ (abrufbar auf http://www.epcochtimes.de)

    China hat weder eine seriöse Bilanzierung noch Geldpolitik. Meines Erachtens hat die KP ein System entwickelt, auf Kredit eine riesige Blasenwirtschaft aufzubauen, deshalb produziert China so billig. Und wenn die Kredite fällig werden, verschwinden die im Keller der Banken. Die fordern druckfrische Scheine an von der Zentralbank, um neue Kredite vergeben zu können. Daher kommt auch die Inflation. Denn Kreditausweitung bei gleichzitiger Reduktion der Geldmenge ist paradox.

    „Xiao Yuanqi, Funktionär der chinesischen Bankenregulierungsbehörde, hat gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt, dass die Kreditvergabe an kleine Unternehmen ausgeweitet wurde.

    Nach Angaben von Xiao sind die Kredite für kleinere und mittlere Betriebe Ende Juli im Jahresvergleich um 26,6 Prozent auf 9,85 Billionen Yuan (1,55 Billionen US-Dollar) gestiegen. Dieser Wert lag 10 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum bei der Kreditvergabe. Mehr als 100 Geschäftsbanken hätten mittlerweile spezielle Programme aufgelegt, um Betrieben zu helfen, die sich in einer Finanzklemme befinden.“ (emfis)

  4. Christian Pregler sagt:

    Ich glaube nicht an die traumhaften Wachstumsraten, viel eher an traumhafte Blasen.

    Die Anleihen chinesischer Wohnraumgesellschaften hatten dieses Quartal die größten Verluste weltweit hinnehmen müssen. Bei Fu, Hongkong-Analytiker von S&P, sagte in einem Telefoninterview vor ein paar Tagen: „In den nächsten 6 bis 12 Monaten wird Liquidität das Schlüsselrisiko für diesen Sektor sein.“ Der Kreditausblick wird „zunehmend schwieriger“ und die Gesellschaften zwingen, Preise zu senken und sich kostspieligeren Finanzierungsquellen zuzuwenden.

    China überschwemmt mit Dumpingpreisen den Weltmarkt und zieht mit seinem Blasen-Wachstum die Finanzverschwörer an wie der Kuhfladen die Fliegen.

    Ein Blick in die Geschichte: Stalin plünderte die Wälder und Rohstoffe Kareliens ohne Rücksicht auf Verluste, um an dringend benötigte Devisen zu kommen für den Aufbau der Rüstungsindustrie. Holz und Rohstoffe wurden zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt geworfen.

    Devisen hat China genug und aufgerüstet ist es bis zum Stehkragen. 2006 erhöhte China seinen Militärhaushalt um 15%. Und es wird gemunkelt, daß die offiziellen Angaben die 7,4% des Gesamhaushalts um ein Vielfaches übersteigen.

    Ohne die Politik ist keine Wirtschaft zu verstehen. Chi Haotian, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und Verteidigungsminister Chinas bis 2004, sagte 2006: „Der Krieg kommt auf uns zu. Er ist der Geburtshelfer des chinesischen Jahrunderts.“ (abrufbar auf http://www.epcochtimes.de)

    China hat weder eine seriöse Bilanzierung noch Geldpolitik. Meines Erachtens hat die KP ein System entwickelt, auf Kredit eine riesige Blasenwirtschaft aufzubauen, deshalb produziert China so billig. Und wenn die Kredite fällig werden, verschwinden die im Keller der Banken. Die fordern druckfrische Scheine an von der Zentralbank, um neue Kredite vergeben zu können. Daher kommt auch die Inflation. Denn Kreditausweitung bei gleichzitiger Reduktion der Geldmenge ist paradox.

    „Xiao Yuanqi, Funktionär der chinesischen Bankenregulierungsbehörde, hat gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt, dass die Kreditvergabe an kleine Unternehmen ausgeweitet wurde.

    Nach Angaben von Xiao sind die Kredite für kleinere und mittlere Betriebe Ende Juli im Jahresvergleich um 26,6 Prozent auf 9,85 Billionen Yuan (1,55 Billionen US-Dollar) gestiegen. Dieser Wert lag 10 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum bei der Kreditvergabe. Mehr als 100 Geschäftsbanken hätten mittlerweile spezielle Programme aufgelegt, um Betrieben zu helfen, die sich in einer Finanzklemme befinden.“ (emfis)