Troika gibt grünes Licht: 8 Milliarden Euro für Griechenland!

Die Troika hat nach ihren letzten Prüfungen beschlossen, dass Griechenland die nächste Hilfstranche von 8 Mrd. Euro voraussichtlich Anfang November erhalten wird.

(11.10.2011)

Die Troika hat entschieden: Griechenland soll weiter Geld erhalten. Nachdem die Experten der EU, der EZB und des IWF festgestellt hatten, dass die Budget-Zielen Griechenlands für 2011 nicht erreichbar wurden, dürfen sich die Griechen nun dennoch über eine weitere Auszahlung freuen. Denn die Troika ist der Auffassung, dass Griechenland seine Probleme in den Griff bekommen kann.

Lediglich die Euro-Gruppe und der IWF müssen den neuesten Ergebnissen der Troika-Untersuchung noch zustimmen, was jedoch sehr wahrscheinlich ist. Weitere Schritte von Seiten der griechischen Regierung zum Erreichen der neuen Sparziele sind aber weiterhin Voraussetzung.

Nun wird erwartet, dass die Diskussionb um den Schuldenschnitt für Griechenland beginnt. Es wird diskutiert, dass ein solcher zwischen 40% und 60% liegen könnte. Völlig unklar dabei ist: Wieweit werden eigentlich die Kredite der EZB und der EU-Staaten in den Schuldenschnitt einbezogen? Dafür gibt es keinerlei rechtliches Regelwerk. Experten erklären, dass genau darin der Unterschied zwischen Privatpersonen und dem Staat bestehe: Er habe die Möglichkeit, rechtsfreie Räume zu definieren, und sich auch in diesen zu bewegen.

Die Kredite des IWF sind bei einem Schuldenschnitt aller Voraussicht nach nicht betroffen – der IWF agiert als eine internationale Finanzpolizei und genießt eine Art bevorzugten Gläubigerstatus.

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