USA: Radikaler Schuldenschnitt für private Schuldner?

Amerika wird die Krise nur bewältigen, wenn den privaten Schuldnern radikale Schuldenerlässe gewährt werden. Immer mehr Experten fordern diesen Schritt. Investoren äußern Verständnis, weil sie lieber Verluste machen als alles zu verlieren. Die Banken dagegen lehnen jeden Schuldenschnitt ab – obwohl sie selbst auf gigantischen Schuldenbergen sitzen.

rIn den USA ist, ausgelöst durch die immer massiveren „Occupy Wall Street“-Proteste, eine Debatte um die Rolle der Banken in der Gesellschaft entbrannt. Immer mehr Experten fordern, dass es einen radikalen Schuldenschnitt für die amerikanischen Privatschuldner geben solle. Es sei Aufgabe der Banken gewesen, zu prüfen, wer sich für Kredite eignet und wer nicht. Diese Aufgabe hätten die Banken in sträflicher Weise vernachlässigt – und sie müssten nun eben die Konsequenzen tragen. Der Analyst und Finanzexperte Barry Ritholtz, die Weigerung der Banken, dass sie einen Schuldenschnitt vornehmen müssten, sei schädlich für die Gesellschaft. Ritholtz: „Die Banken wären längst pleite, wenn der Staat sie nicht gerettet hätte. Die Investoren, die bei einem Schuldenschnitt Verluste realisieren müssen, müssen zur Kenntnis nehmen: Wir kommen aus diesem Dilemma nicht raus, und es ist besser, Verluste zu machen, als am Ende mit Nichts dazustehen.“

Ein solcher Schuldenschnitt wirft natürlich moralische Fragen auf: Warum sollen jene belohnt werden, die ihre Schulden nicht gezahlt haben? Darüber zu diskutieren sei müßig. Was immer jetzt möglich sei, müsse getan werden, sagte Ash Williams von einem großen Pensionsfonds in Florida, der Nachrichtenagentur Reuters. Sein Fonds würde auch bei einem solchen Schuldenschnitt verlieren, aber: „Wenn es hilft, sollten wir es tun.“ Immerhin: Die Amerikaner machen den Zahlen der Federal Reserve weniger Schulden: Immerhin eine ganze Billion Dollar im vergangenen Jahr.

Bei den Banken ist das dagegen ganz anders: Sie wollen weiter ihre Schulden auf jeden Cent bezahlt sehen – und notfalls durch staatliche Rettung. Deren Konzept: Zuerst wird der einzelne in verantwortungsloser Weise mit Krediten „beglückt“, obwohl bei auch nur minimaler Prüfung solche Kredite niemals hätten vergeben werden dürfen. Dann wird knallhart versucht, die Schulden einzutreiben – viele Amerikaner berichten, dass ihre Bitte um niedrigere Raten zur Kreditrückzahlung von den Banken mit formalen Argumenten abgelehnt würde. Zugleich hätten die Banken eine neue Art von Bürokratie entwickelt, die immer neue Unterlagen und Dokumenten von den Kunden verlangen, um am Ende hart bleiben zu können.

Diese Haltung stößt in der amerikanischen Öffentlichkeit vor allem deswegen auf Unverständnis, weil die Banken selbst auf gigantischen Schuldenbergen sitzen: Im März steht die Refinanzierung von etwa 125,8 Milliarden Dollar an Schulden an. Für die Jahre 2013 und 2014 sind es satte 502 Milliarden Dollar aus hochspekulativen Papieren, die fällig werden. (mehr dazu hier)

Mehr zum Thema:

Sagenhafte 2,2 Billionen Dollar Gehälter für die Banken

Kommentare

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  1. Cangrande sagt:

    Diese US-amerikanische Debatte sollte für uns ein weiterer Grund sein, nicht die Staatsschulden fremder Länder zu übernehmen!

    ceterum censeo:
    Was können wir gegen den Rettungswahn TUN?
    Mein Vorschlag (http://beltwild.blogspot.com/2011/10/wir-zahlen-nicht-fur-eure-schulden.html): Eine Kampagne
    „Wir zahlen nicht für eure Schulden!“

  2. Cangrande sagt:

    Diese US-amerikanische Debatte sollte für uns ein weiterer Grund sein, nicht die Staatsschulden fremder Länder zu übernehmen!

    ceterum censeo:
    Was können wir gegen den Rettungswahn TUN?
    Mein Vorschlag (http://beltwild.blogspot.com/2011/10/wir-zahlen-nicht-fur-eure-schulden.html): Eine Kampagne
    „Wir zahlen nicht für eure Schulden!“

  3. Cangrande sagt:

    Diese US-amerikanische Debatte sollte für uns ein weiterer Grund sein, nicht die Staatsschulden fremder Länder zu übernehmen!

    ceterum censeo:
    Was können wir gegen den Rettungswahn TUN?
    Mein Vorschlag (http://beltwild.blogspot.com/2011/10/wir-zahlen-nicht-fur-eure-schulden.html): Eine Kampagne
    „Wir zahlen nicht für eure Schulden!“

  4. Cangrande sagt:

    Diese US-amerikanische Debatte sollte für uns ein weiterer Grund sein, nicht die Staatsschulden fremder Länder zu übernehmen!

    ceterum censeo:
    Was können wir gegen den Rettungswahn TUN?
    Mein Vorschlag (http://beltwild.blogspot.com/2011/10/wir-zahlen-nicht-fur-eure-schulden.html): Eine Kampagne
    „Wir zahlen nicht für eure Schulden!“

  5. Karl-Heinz sagt:

    Dieses Schuldgeldsystem hat natürlich nicht die neutrale, dienende Funktion, wie uns immer vorgegaukelt wird.

    Im Gegenteil – es ist ein okkult religiöses System. Es bindet die Menschen nicht nur mit physischem Schuldendienst, sondern auch spirituell. Wie man im Artikel sieht, wird dieses System nur von einer Gruppierung uneingeschränkt verteidigt. Es handelt sich um ein Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument.

    Der Jesus-Satz – Du kannst nur einem Herren dienen, entweder Gott oder dem Mammon – hat für mich allmählich eine neue Qualität bekommen.

    Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.

    Ein Artikel, den ich heute gelesen habe, führt tiefer in dieses Thema ein:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8610-geldsystem-als-okkulte-religion

    lesenswert

    • Familie sagt:

      Nun aber mal nicht übertreiben.

      „Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.“

      Erstens ist das keine Bindekraft, sondern zeigt genau auf worum es geht: Teile und Herrsche! Wer ist denn eigentlich für Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos verantwortlich? Der Markt? Oder vielleicht doch eher die Politik mit ihren Hilfsknechten, Medien genannt?
      Und die Politik ist der gewollte Knecht – alles gesteuert durch die Geldflüsse (s. 9/11, 1. WK, „, 2. WK und alle anderen Kriege. Die Feinheiten hat man im 20. JH perfektioniert. Wem gehören eigentlich die großen Konzerne und wer sitzt in deren Aufsichtsräten? Sogar bei einem Fußballverein ist ein Bilderberger (Peer Steinbrück, favorisierter Kanzlerkandidat der ESPEDE, im Aufisichtsrat!

      Ein ehrenwerter Mensch stiehlt nicht! Ein ehrenwerter Mensch gibt Faulen nicht per Zwang, was sich andere durch Arbeit verdient haben, sondern versucht sich seine Bedürfnisse zu erarbeiten. Nur Freiwilligkeit und Menschlichkeit kann Gerechtigkeit erzeugen. Faule, die stehlen wollen haben nur eine Antwort verdient: Die Verteidigung des Bestohlenen, und zwar durch Selbstverteidigung (Abknallen) und nicht Rufen der Polizei oder des Sozialstaats (Schutzgelderpresser) und seine Parasiten (Sozialarbeiter).

      Durch das aktuelle Geldsystem wurden Wettbewerber mangels „Kreditwürdigkeit“ (oder nennen wir es eher mangels Amigos) aus dem System geboxt. Jede Einkaufsmeile sieht gleich aus! Fast alle Betriebe produzieren nur noch als Zulieferer für Konzerne! Neue Entwicklungen kann es so gar nicht geben!

      Die Menschen meinen, sie wären up-to-date oder wie man das heute nennt, mit ihren Kontrollapparaten am Ohr.

      Wenn man immer die „Umstände“ verantwortlich macht, landet man letztendlich in Heim.

      „Geld“ ist ein wesentlicher Bestandteil einer arbeitsteiligen Gesellschaft, und diese ist insbesondere ausschlaggebend für deren Wohlstand, da jeder das beste aus seinen eigenen Fähigkeiten in einem produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe für seine Kunden schafft. Wer könnte dies beanstanden, da es um den f r e i w i l l i g e n Austausch von Waren und Dienstleistungen geht. Nur durch die Möglichkeit der unendlichen Geldschaffung und die politische Steuerung (Steuern) wird diese natürliche Ordnung verzerrt und entstellt und der Mensch dem Mammon untertan gemacht (sic!). Welcher Mensch kann sich heutzutage dieser Gewalt noch „legal“ entziehen?

      Aber Hauptsache ich habe meine Krankenversicherung, dann muß ich mir keine Gedanken mehr machen, warum ich jetzt DAS bin was ich bin.

  6. Karl-Heinz sagt:

    Dieses Schuldgeldsystem hat natürlich nicht die neutrale, dienende Funktion, wie uns immer vorgegaukelt wird.

    Im Gegenteil – es ist ein okkult religiöses System. Es bindet die Menschen nicht nur mit physischem Schuldendienst, sondern auch spirituell. Wie man im Artikel sieht, wird dieses System nur von einer Gruppierung uneingeschränkt verteidigt. Es handelt sich um ein Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument.

    Der Jesus-Satz – Du kannst nur einem Herren dienen, entweder Gott oder dem Mammon – hat für mich allmählich eine neue Qualität bekommen.

    Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.

    Ein Artikel, den ich heute gelesen habe, führt tiefer in dieses Thema ein:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8610-geldsystem-als-okkulte-religion

    lesenswert

    • Familie sagt:

      Nun aber mal nicht übertreiben.

      „Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.“

      Erstens ist das keine Bindekraft, sondern zeigt genau auf worum es geht: Teile und Herrsche! Wer ist denn eigentlich für Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos verantwortlich? Der Markt? Oder vielleicht doch eher die Politik mit ihren Hilfsknechten, Medien genannt?
      Und die Politik ist der gewollte Knecht – alles gesteuert durch die Geldflüsse (s. 9/11, 1. WK, „, 2. WK und alle anderen Kriege. Die Feinheiten hat man im 20. JH perfektioniert. Wem gehören eigentlich die großen Konzerne und wer sitzt in deren Aufsichtsräten? Sogar bei einem Fußballverein ist ein Bilderberger (Peer Steinbrück, favorisierter Kanzlerkandidat der ESPEDE, im Aufisichtsrat!

      Ein ehrenwerter Mensch stiehlt nicht! Ein ehrenwerter Mensch gibt Faulen nicht per Zwang, was sich andere durch Arbeit verdient haben, sondern versucht sich seine Bedürfnisse zu erarbeiten. Nur Freiwilligkeit und Menschlichkeit kann Gerechtigkeit erzeugen. Faule, die stehlen wollen haben nur eine Antwort verdient: Die Verteidigung des Bestohlenen, und zwar durch Selbstverteidigung (Abknallen) und nicht Rufen der Polizei oder des Sozialstaats (Schutzgelderpresser) und seine Parasiten (Sozialarbeiter).

      Durch das aktuelle Geldsystem wurden Wettbewerber mangels „Kreditwürdigkeit“ (oder nennen wir es eher mangels Amigos) aus dem System geboxt. Jede Einkaufsmeile sieht gleich aus! Fast alle Betriebe produzieren nur noch als Zulieferer für Konzerne! Neue Entwicklungen kann es so gar nicht geben!

      Die Menschen meinen, sie wären up-to-date oder wie man das heute nennt, mit ihren Kontrollapparaten am Ohr.

      Wenn man immer die „Umstände“ verantwortlich macht, landet man letztendlich in Heim.

      „Geld“ ist ein wesentlicher Bestandteil einer arbeitsteiligen Gesellschaft, und diese ist insbesondere ausschlaggebend für deren Wohlstand, da jeder das beste aus seinen eigenen Fähigkeiten in einem produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe für seine Kunden schafft. Wer könnte dies beanstanden, da es um den f r e i w i l l i g e n Austausch von Waren und Dienstleistungen geht. Nur durch die Möglichkeit der unendlichen Geldschaffung und die politische Steuerung (Steuern) wird diese natürliche Ordnung verzerrt und entstellt und der Mensch dem Mammon untertan gemacht (sic!). Welcher Mensch kann sich heutzutage dieser Gewalt noch „legal“ entziehen?

      Aber Hauptsache ich habe meine Krankenversicherung, dann muß ich mir keine Gedanken mehr machen, warum ich jetzt DAS bin was ich bin.

  7. Karl-Heinz sagt:

    Dieses Schuldgeldsystem hat natürlich nicht die neutrale, dienende Funktion, wie uns immer vorgegaukelt wird.

    Im Gegenteil – es ist ein okkult religiöses System. Es bindet die Menschen nicht nur mit physischem Schuldendienst, sondern auch spirituell. Wie man im Artikel sieht, wird dieses System nur von einer Gruppierung uneingeschränkt verteidigt. Es handelt sich um ein Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument.

    Der Jesus-Satz – Du kannst nur einem Herren dienen, entweder Gott oder dem Mammon – hat für mich allmählich eine neue Qualität bekommen.

    Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.

    Ein Artikel, den ich heute gelesen habe, führt tiefer in dieses Thema ein:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8610-geldsystem-als-okkulte-religion

    lesenswert

    • Familie sagt:

      Nun aber mal nicht übertreiben.

      „Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.“

      Erstens ist das keine Bindekraft, sondern zeigt genau auf worum es geht: Teile und Herrsche! Wer ist denn eigentlich für Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos verantwortlich? Der Markt? Oder vielleicht doch eher die Politik mit ihren Hilfsknechten, Medien genannt?
      Und die Politik ist der gewollte Knecht – alles gesteuert durch die Geldflüsse (s. 9/11, 1. WK, „, 2. WK und alle anderen Kriege. Die Feinheiten hat man im 20. JH perfektioniert. Wem gehören eigentlich die großen Konzerne und wer sitzt in deren Aufsichtsräten? Sogar bei einem Fußballverein ist ein Bilderberger (Peer Steinbrück, favorisierter Kanzlerkandidat der ESPEDE, im Aufisichtsrat!

      Ein ehrenwerter Mensch stiehlt nicht! Ein ehrenwerter Mensch gibt Faulen nicht per Zwang, was sich andere durch Arbeit verdient haben, sondern versucht sich seine Bedürfnisse zu erarbeiten. Nur Freiwilligkeit und Menschlichkeit kann Gerechtigkeit erzeugen. Faule, die stehlen wollen haben nur eine Antwort verdient: Die Verteidigung des Bestohlenen, und zwar durch Selbstverteidigung (Abknallen) und nicht Rufen der Polizei oder des Sozialstaats (Schutzgelderpresser) und seine Parasiten (Sozialarbeiter).

      Durch das aktuelle Geldsystem wurden Wettbewerber mangels „Kreditwürdigkeit“ (oder nennen wir es eher mangels Amigos) aus dem System geboxt. Jede Einkaufsmeile sieht gleich aus! Fast alle Betriebe produzieren nur noch als Zulieferer für Konzerne! Neue Entwicklungen kann es so gar nicht geben!

      Die Menschen meinen, sie wären up-to-date oder wie man das heute nennt, mit ihren Kontrollapparaten am Ohr.

      Wenn man immer die „Umstände“ verantwortlich macht, landet man letztendlich in Heim.

      „Geld“ ist ein wesentlicher Bestandteil einer arbeitsteiligen Gesellschaft, und diese ist insbesondere ausschlaggebend für deren Wohlstand, da jeder das beste aus seinen eigenen Fähigkeiten in einem produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe für seine Kunden schafft. Wer könnte dies beanstanden, da es um den f r e i w i l l i g e n Austausch von Waren und Dienstleistungen geht. Nur durch die Möglichkeit der unendlichen Geldschaffung und die politische Steuerung (Steuern) wird diese natürliche Ordnung verzerrt und entstellt und der Mensch dem Mammon untertan gemacht (sic!). Welcher Mensch kann sich heutzutage dieser Gewalt noch „legal“ entziehen?

      Aber Hauptsache ich habe meine Krankenversicherung, dann muß ich mir keine Gedanken mehr machen, warum ich jetzt DAS bin was ich bin.

  8. Karl-Heinz sagt:

    Dieses Schuldgeldsystem hat natürlich nicht die neutrale, dienende Funktion, wie uns immer vorgegaukelt wird.

    Im Gegenteil – es ist ein okkult religiöses System. Es bindet die Menschen nicht nur mit physischem Schuldendienst, sondern auch spirituell. Wie man im Artikel sieht, wird dieses System nur von einer Gruppierung uneingeschränkt verteidigt. Es handelt sich um ein Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument.

    Der Jesus-Satz – Du kannst nur einem Herren dienen, entweder Gott oder dem Mammon – hat für mich allmählich eine neue Qualität bekommen.

    Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.

    Ein Artikel, den ich heute gelesen habe, führt tiefer in dieses Thema ein:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8610-geldsystem-als-okkulte-religion

    lesenswert

    • Familie sagt:

      Nun aber mal nicht übertreiben.

      „Das System Mammon hat eine so große spirituelle Bindekraft, dass es die Menschen in Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos führt.“

      Erstens ist das keine Bindekraft, sondern zeigt genau auf worum es geht: Teile und Herrsche! Wer ist denn eigentlich für Neid, Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit und Chaos verantwortlich? Der Markt? Oder vielleicht doch eher die Politik mit ihren Hilfsknechten, Medien genannt?
      Und die Politik ist der gewollte Knecht – alles gesteuert durch die Geldflüsse (s. 9/11, 1. WK, „, 2. WK und alle anderen Kriege. Die Feinheiten hat man im 20. JH perfektioniert. Wem gehören eigentlich die großen Konzerne und wer sitzt in deren Aufsichtsräten? Sogar bei einem Fußballverein ist ein Bilderberger (Peer Steinbrück, favorisierter Kanzlerkandidat der ESPEDE, im Aufisichtsrat!

      Ein ehrenwerter Mensch stiehlt nicht! Ein ehrenwerter Mensch gibt Faulen nicht per Zwang, was sich andere durch Arbeit verdient haben, sondern versucht sich seine Bedürfnisse zu erarbeiten. Nur Freiwilligkeit und Menschlichkeit kann Gerechtigkeit erzeugen. Faule, die stehlen wollen haben nur eine Antwort verdient: Die Verteidigung des Bestohlenen, und zwar durch Selbstverteidigung (Abknallen) und nicht Rufen der Polizei oder des Sozialstaats (Schutzgelderpresser) und seine Parasiten (Sozialarbeiter).

      Durch das aktuelle Geldsystem wurden Wettbewerber mangels „Kreditwürdigkeit“ (oder nennen wir es eher mangels Amigos) aus dem System geboxt. Jede Einkaufsmeile sieht gleich aus! Fast alle Betriebe produzieren nur noch als Zulieferer für Konzerne! Neue Entwicklungen kann es so gar nicht geben!

      Die Menschen meinen, sie wären up-to-date oder wie man das heute nennt, mit ihren Kontrollapparaten am Ohr.

      Wenn man immer die „Umstände“ verantwortlich macht, landet man letztendlich in Heim.

      „Geld“ ist ein wesentlicher Bestandteil einer arbeitsteiligen Gesellschaft, und diese ist insbesondere ausschlaggebend für deren Wohlstand, da jeder das beste aus seinen eigenen Fähigkeiten in einem produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe für seine Kunden schafft. Wer könnte dies beanstanden, da es um den f r e i w i l l i g e n Austausch von Waren und Dienstleistungen geht. Nur durch die Möglichkeit der unendlichen Geldschaffung und die politische Steuerung (Steuern) wird diese natürliche Ordnung verzerrt und entstellt und der Mensch dem Mammon untertan gemacht (sic!). Welcher Mensch kann sich heutzutage dieser Gewalt noch „legal“ entziehen?

      Aber Hauptsache ich habe meine Krankenversicherung, dann muß ich mir keine Gedanken mehr machen, warum ich jetzt DAS bin was ich bin.