Bank of England will weitere 50 Milliarden Pfund in den Markt pumpen

Um die Konjunktur anzukurbeln, wird die Bank of England wahrscheinlich bereits in dieser Woche einer Erweiterung des Quantitative Easing (QE)-Programms zustimmen, welches momentan schon 200 Mrd. Pfund umfasst.

Die Gefahr einer Rezession und die Ängste bezüglich einer Inflation werden den währungspolitischen Ausschuss der Bank of England (PMC) dazu zwingen, so Phil Shaw von Investic Securities, diesen Monat 50 Milliarden Pfund und im Februar 2012 weitere 50 Mrd. Pfund für das „Quantative Easing“ zu erlauben. „Es gibt einen guten Grund, mutig zu sein und schnell zu handeln. Das Risiko eines Kursrückgangs, das sich in der Anspannung der Märkte zeigt, schreit geradezu nach einer Aktion.“ Zugleich warnt Phil Shaw davor, dass eine verspätete Veröffentlichung der BIP-Daten durch das Statistische Amt der UK die Mehrheit der Mitglieder des PMC darin bestärken könnte, die Entscheidung bis zum November aufzuschieben.

Neben der Lloyds Bank Corporate Markets und der Investment Bank Citi, die eine weitere QE für wahrscheinlich halten, erwartet Michael Saunders, Chefökonom der Citi, dass die Bank sogar bis zu 300 Mrd. Pfund für das QE ausgeben muss, um einen adäquaten Reiz zu schaffen. Ähnlich sehen es auch Mitglieder der MPC. Sie haben kürzlich angedeutet, dass die niedergeschlagene Wirtschaft der UK eine weitere Runde im QE-Programm fordern könnte, bei der Banken in Form von Käufen von Staatsanleihen mit einbezogen werden, um ihre Finanzen und ihren Zinssatz zu verbessern. City Experten gehen davon aus, dass die Bank of England noch in dieser Woche weiteren 50 Milliarden Pfund für die QE zustimmen wird.

Während sich Spencer Dale, Chefökonom der Bank of England, sowie sowie Charlie Bean und Paul Tucker dafür aussprachen, die Entscheidung in den November hinauszuzögern, wird nun erwartet, dass sich die externen Mitglieder des PMC wie Martin Weale, David Miles und Ben Broadbent dem US-Ökonom und ebenfalls externem Mitglied der PMC Adam Posen anschließen und für ein weiteres QE stimmen werden. In diesem Fall müsste sich der Gouvernor der Bank of England, Mervyn King, gegen seine Kollegen der Zentralbank und für ein Ausweitung des QE aussprechen.

Der leicht gestiegene Einkaufsmanager Index in Großbritannien von 49,4 auf 51,1 dürfte die Bank of England nicht davor bewahren, ähnlich wie die USA weitere Maßnahmen zu ergreifen, um Wirtschaft und Kreditvergabe anzukurbeln. Die Wirtschaft in Großbritannien ist insgesamt so angeschlagen, dass eine Erhöhung der QE um mindestens 50 Mrd. Pfund nötig ist und aller Wahrscheinlichkeit auch nicht die letzte sein.

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Kommentare

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  1. Karl-Heinz sagt:

    Was wollen die denn ankurbeln?

    GB ist doch faktisch deindustrialisiert und die alternativ aufgebaute Finanzindustrie scheint auch nicht das erfolgversprechende Geschäftsmodell zu sein.

    Sie können nur neue Blasen erzeugen, also reine Luftnummern.

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  5. geba sagt:

    meine Güte,was kann man mit dem vielen Papiergeld eines Tages gut heizen.Aber ich befürchte,die drucken gar nicht sondern das Ganze besteht nur in Bit und Bytes auf der Festplatte.Toll,ein Knopfdruck und die ganzen Schulden sind weg oder in Gewinne umgewandelt oder alles nie da gewesen oder ………Ja,das ist es,der Reset-Knopf !
    Herr Junker,eine neue idee !

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