Portugal verfehlt Defizit-Ziele und muss noch mehr sparen

Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.

Erst vor wenigen Tagen ist es in Portugal zu den ersten Massendemonstrationen gegen die rigiden Sparmaßnahmen gekommen, seit die neue, konservative Regierung im Amt ist. Und schon stellt sich heraus: Nach den Vorstellungen von EU und IWF werden auch diese Maßnahmen nicht reichen.

Wie die portugiesische Nationalbank am Donnerstag mitteilte, müssen „signifikante neue Maßnahmen“ ergriffen werden. Denn wegen der Rezession wird Portugal die mit seinen Rettern vereinbarten Ziele sowohl für 2011 als auch für 2012 verfehlen. Portugal hat 78 Milliarden Euro aus dem Rettungsfonds erhalten. Weil nun die Wirtschaft um 2,2% anstatt der prognostizierten 1,8% schrumpfen wird, müsse die Regierung „harte und entschlossene“ Budgetdisziplin walten lassen, sagte der konservative Präsident Aníbal Cavaco Silva. Dazu müssen die Einnahmen gesteigert werden, oder aber noch härtere Einschnitte im öffentlichen Sektor wären unausweichlich. Sollte dies nicht gelingen, bräuchte Portugal noch mehr Geld aus dem Rettungsschirm EFSF.

Experten rätseln nun, wie Portugal wachsen soll. In allen Prognosen wurden steigende Exporte angenommen. Diese werden angesichts der angespannten Weltwirtschaftslage weiter nur auf dem Papier bestehen.

In Portugal wurden seit 2008 keine neuen Jobs mehr geschaffen – eine in der Geschichte des Landes einmalige Negativ-Entwicklung.

Kommentare

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  1. Karl-Heinz sagt:

    Zitat: „Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.“

    Na das nenn ich mal Logik – Eingangsvoraussetzung für Staatsökonome scheint staatlich geprüfte Blödheit zu sein. Die Selektion solcher Talente ist, dank Pisa, ohne Probleme möglich.

    Mein, nicht ganz ernst gemeinter, Lösungsvorschlag:
    Ausrufung einer lebensgefährlichen Goldhamster-Pandemie, mit ausufernder und panischer Medienbegleitung. Massenimpfungen mit Impfstoffen, bei denen die Nebenwirkung die einzige Wirkung ist.
    Das befeuert die Nachfrage und führt sofort zum dringend benötigten Wachstum des BIP.
    Merke: Die Krankheit der Massen ist für ein gesundes BIP unerläßlich 😉

  2. Karl-Heinz sagt:

    Zitat: „Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.“

    Na das nenn ich mal Logik – Eingangsvoraussetzung für Staatsökonome scheint staatlich geprüfte Blödheit zu sein. Die Selektion solcher Talente ist, dank Pisa, ohne Probleme möglich.

    Mein, nicht ganz ernst gemeinter, Lösungsvorschlag:
    Ausrufung einer lebensgefährlichen Goldhamster-Pandemie, mit ausufernder und panischer Medienbegleitung. Massenimpfungen mit Impfstoffen, bei denen die Nebenwirkung die einzige Wirkung ist.
    Das befeuert die Nachfrage und führt sofort zum dringend benötigten Wachstum des BIP.
    Merke: Die Krankheit der Massen ist für ein gesundes BIP unerläßlich 😉

  3. Karl-Heinz sagt:

    Zitat: „Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.“

    Na das nenn ich mal Logik – Eingangsvoraussetzung für Staatsökonome scheint staatlich geprüfte Blödheit zu sein. Die Selektion solcher Talente ist, dank Pisa, ohne Probleme möglich.

    Mein, nicht ganz ernst gemeinter, Lösungsvorschlag:
    Ausrufung einer lebensgefährlichen Goldhamster-Pandemie, mit ausufernder und panischer Medienbegleitung. Massenimpfungen mit Impfstoffen, bei denen die Nebenwirkung die einzige Wirkung ist.
    Das befeuert die Nachfrage und führt sofort zum dringend benötigten Wachstum des BIP.
    Merke: Die Krankheit der Massen ist für ein gesundes BIP unerläßlich 😉

  4. Karl-Heinz sagt:

    Zitat: „Wegen einer stärkeren Rezession wird Portugal seine mit dem Europäischen Rettungsschirm vereinbarten Haushaltsziele nicht erreichen. Daher fordert die portugiesische Zentralbank einen härteren Sparkurs.“

    Na das nenn ich mal Logik – Eingangsvoraussetzung für Staatsökonome scheint staatlich geprüfte Blödheit zu sein. Die Selektion solcher Talente ist, dank Pisa, ohne Probleme möglich.

    Mein, nicht ganz ernst gemeinter, Lösungsvorschlag:
    Ausrufung einer lebensgefährlichen Goldhamster-Pandemie, mit ausufernder und panischer Medienbegleitung. Massenimpfungen mit Impfstoffen, bei denen die Nebenwirkung die einzige Wirkung ist.
    Das befeuert die Nachfrage und führt sofort zum dringend benötigten Wachstum des BIP.
    Merke: Die Krankheit der Massen ist für ein gesundes BIP unerläßlich 😉