Welche Risiken sind in den Bilanzen der Banken versteckt?

Investoren fürchten die in dieser Woche anstehenden Quartalszahlen mehrerer großer Banken. Die unsichere Finanzierung der Finanzinstitute und deren Talent, Schwachstellen in ihren Bilanzen geschickt zu verbergen, sorgen für ungewöhnlich große Nervosität.

In den kommenden Tagen werden neben US-amerikanischen Unternehmen wie Google und Alcoa Inc., der größte Aluminiumhersteller der USA, auch die großen amerikanischen Banken ihre Unternehmensgewinne für das dritte Quartal veröffentlichen. Der Bericht von JP Morgan Chase beispielsweise wird für diesen Donnerstag erwartet. Für die Bank of America (BoA), die Citigroup, Morgan Stanley und andere Finanzinstitute haben Experten die Profiterwartungen bereits nach unten geschraubt.

Die Angst der Investoren ist nun besonders hoch. Sie trauen den Finanzinstituten nicht. Leitende Angestellte der BoA und von Morgan Stanleys hingegen betonten jüngst, die Banken seien wesentlich risikoscheuer und finanziell besser aufgestellt als noch vor drei Jahren und fügten hinzu, man hätte ein gutes Eigenkapitalpolster und eine große Menge Bargeld aufgebaut und die Handelsrisiken reduziert. Die Eigenkapitalquote, so ein Bericht der Credit Suisse Group, von Goldman Sachs ist von 8,5 Prozent im 1. Quartals 2009 auf 12,9 Prozent Ende Juni gestiegen und die von Morgan Stanley von 6,2 Prozent auf 14,6 Prozent.

Doch die höhere Kernkapitalquote allein scheint die Investoren nicht zu überzeugen. Sie sehen auch Schwächen in der Art und Weise, wie sich die Banken Geld beschaffen, um Investitionen und Handel zu finanzieren. Die von den ihnen gehaltenen Anleihen, Derivate und Kredite werden weiter an Wert verlieren und infolgedessen teurer zu beleihen sein. Das schürt die Ängste der Investoren.

Ähnlich kritisch werden die möglichen Risiken in den Bilanzaufstellungen der Finanzinstitute gesehen. Versteckte Schwächen wie Derivate oder Forderungen gegenüber strauchelnden europäischen Ländern könnten dazu führen, so fürchten Investoren, dass eine Kette von Verlusten auf das globale Finanzsystem herabstürzt. Deswegen erwarte beispielsweise der Goldman Analyst, Richard Ramsden, dass die Banken bei ihren jetzigen Gewinnberichten mehr Auskünfte darüber geben, wie viel sie verlieren würden, falls die europäischen Regierungen und Unternehmen ihre Schulden nicht zurückzahlen könnten. So schätzt Richard Ramsden, dass allein die 24 Top-US-Banken 147 Mrd. Dollar Bruttoforderungen gegenüber Irland, Griechenland, Spanien, Italien und Portugal halten.

Dass jedoch ausgerechnet diese großen Banken sich aus eigenen Stücken heraus in ihre Karten blicken lassen, ist unwahrscheinlich. Sie werden abwägen, ob es sie das Vertrauen der Investoren über mehr Transparenz mit vermutlich ernüchternden Zahlen oder über erneutes gutes Zureden wieder erlangen möchten.

Kommentare

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  1. Bürger67 sagt:

    Zitat aus der Veröffentlichung der DiePresse.com vom 17.02.2009 (also mehr als 6 Monate vor der Zustimmung am 08.09.2009 zum Art.125 Abs.1 AEUV im deutschen Bundestag):

    „18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
    44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind „faul“ oder unverkäuflich – in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.
    Die europäischen Banken sitzen derzeit auf 16,3 Billionen Pfund (18,2 Billionen Euro) giftiger Wertpapiere. Demnach seien derzeit rund 44 Prozent aller Vermögenswerte der europäischen Banken „faul“ oder unverkäuflich und könnten für das EU-weite Bankensystem ein „systemisches“ Risiko bedeuteten. Das geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor, auf das sich die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ beruft…“

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

    Sind sind alle pleite und jeder bisherige „Stresstest“ war eine Lüge, da dieser unverkäufliche Vermögensanteil von 44 % gar nicht berücksichtigt wurde!

  2. Bürger67 sagt:

    Zitat aus der Veröffentlichung der DiePresse.com vom 17.02.2009 (also mehr als 6 Monate vor der Zustimmung am 08.09.2009 zum Art.125 Abs.1 AEUV im deutschen Bundestag):

    „18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
    44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind „faul“ oder unverkäuflich – in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.
    Die europäischen Banken sitzen derzeit auf 16,3 Billionen Pfund (18,2 Billionen Euro) giftiger Wertpapiere. Demnach seien derzeit rund 44 Prozent aller Vermögenswerte der europäischen Banken „faul“ oder unverkäuflich und könnten für das EU-weite Bankensystem ein „systemisches“ Risiko bedeuteten. Das geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor, auf das sich die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ beruft…“

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

    Sind sind alle pleite und jeder bisherige „Stresstest“ war eine Lüge, da dieser unverkäufliche Vermögensanteil von 44 % gar nicht berücksichtigt wurde!

  3. Bürger67 sagt:

    Zitat aus der Veröffentlichung der DiePresse.com vom 17.02.2009 (also mehr als 6 Monate vor der Zustimmung am 08.09.2009 zum Art.125 Abs.1 AEUV im deutschen Bundestag):

    „18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
    44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind „faul“ oder unverkäuflich – in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.
    Die europäischen Banken sitzen derzeit auf 16,3 Billionen Pfund (18,2 Billionen Euro) giftiger Wertpapiere. Demnach seien derzeit rund 44 Prozent aller Vermögenswerte der europäischen Banken „faul“ oder unverkäuflich und könnten für das EU-weite Bankensystem ein „systemisches“ Risiko bedeuteten. Das geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor, auf das sich die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ beruft…“

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

    Sind sind alle pleite und jeder bisherige „Stresstest“ war eine Lüge, da dieser unverkäufliche Vermögensanteil von 44 % gar nicht berücksichtigt wurde!

  4. Bürger67 sagt:

    Zitat aus der Veröffentlichung der DiePresse.com vom 17.02.2009 (also mehr als 6 Monate vor der Zustimmung am 08.09.2009 zum Art.125 Abs.1 AEUV im deutschen Bundestag):

    „18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
    44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind „faul“ oder unverkäuflich – in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.
    Die europäischen Banken sitzen derzeit auf 16,3 Billionen Pfund (18,2 Billionen Euro) giftiger Wertpapiere. Demnach seien derzeit rund 44 Prozent aller Vermögenswerte der europäischen Banken „faul“ oder unverkäuflich und könnten für das EU-weite Bankensystem ein „systemisches“ Risiko bedeuteten. Das geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor, auf das sich die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ beruft…“

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/453406/182-Billionen-Euro-faule-Werte-vergiften-europaeische-Banken

    Sind sind alle pleite und jeder bisherige „Stresstest“ war eine Lüge, da dieser unverkäufliche Vermögensanteil von 44 % gar nicht berücksichtigt wurde!

  5. Christian Pregler sagt:

    Um einen Banken-Kredit zu bekommen, muß man entweder einen multinationalen Konzern gegen die Wand gefahren haben und bankrott sein, oder wenigstens für 100 Milliarden Euro faule Kredite im Keller haben. Am Besten, die Fehlentwicklung ist derart komplex, daß ein Mausklick reicht, den gesamten Planeten ins Chaos zu stürzen. Dann regnet es geld und man wird befördert. – Dieses interessante kaufmännische System der Investitionen in Wackel- und Pleitekandidaten hat der Großkotz Schröder eingeführt. Ja, früher investierte man in gesunde Unternehmen. Aber das ist lange her. Und erst heute sind die Zeiten richtig modern.

    Meines Erachtens sind wir Zeitzeugen eines Dinosauriersterbens. Die faulen Kredite wirken sich aus wie der Mega-Asteroid. Sie wirbeln soviel Schutt und Asche auf, daß sich der Himmel verdunkelt und für Jahrzehnte keine Sonnenstrahlen mehr durchläßt. Photosynthese adieu.

    Aber ich will nicht nur Katastrophen melden, auch wenn es für kleine, gesunde Betriebe unüberwindliche Hürden gibt, an einen Kredit zu kommen. Noch weniger kommt der zum Kredit, der ein gut durchdachtes Konzept hat und langfristig plant. Banken interessiert nur die schnelle Mark, weil der Schuh drückt.

    Nach dem großen Sterben sollten kleine Tante-Emma-Läden einen neuen Aufschwung haben. Finger weg von Elektronik, Computern und Handys. Das ist alles Müll. Am besten wohl, man schließt regionale Kooperationen mit anderen kleinen Anbietern. Die Großen werden sterben und die kleinen lernen Fliegen.

  6. Christian Pregler sagt:

    Um einen Banken-Kredit zu bekommen, muß man entweder einen multinationalen Konzern gegen die Wand gefahren haben und bankrott sein, oder wenigstens für 100 Milliarden Euro faule Kredite im Keller haben. Am Besten, die Fehlentwicklung ist derart komplex, daß ein Mausklick reicht, den gesamten Planeten ins Chaos zu stürzen. Dann regnet es geld und man wird befördert. – Dieses interessante kaufmännische System der Investitionen in Wackel- und Pleitekandidaten hat der Großkotz Schröder eingeführt. Ja, früher investierte man in gesunde Unternehmen. Aber das ist lange her. Und erst heute sind die Zeiten richtig modern.

    Meines Erachtens sind wir Zeitzeugen eines Dinosauriersterbens. Die faulen Kredite wirken sich aus wie der Mega-Asteroid. Sie wirbeln soviel Schutt und Asche auf, daß sich der Himmel verdunkelt und für Jahrzehnte keine Sonnenstrahlen mehr durchläßt. Photosynthese adieu.

    Aber ich will nicht nur Katastrophen melden, auch wenn es für kleine, gesunde Betriebe unüberwindliche Hürden gibt, an einen Kredit zu kommen. Noch weniger kommt der zum Kredit, der ein gut durchdachtes Konzept hat und langfristig plant. Banken interessiert nur die schnelle Mark, weil der Schuh drückt.

    Nach dem großen Sterben sollten kleine Tante-Emma-Läden einen neuen Aufschwung haben. Finger weg von Elektronik, Computern und Handys. Das ist alles Müll. Am besten wohl, man schließt regionale Kooperationen mit anderen kleinen Anbietern. Die Großen werden sterben und die kleinen lernen Fliegen.

  7. Christian Pregler sagt:

    Um einen Banken-Kredit zu bekommen, muß man entweder einen multinationalen Konzern gegen die Wand gefahren haben und bankrott sein, oder wenigstens für 100 Milliarden Euro faule Kredite im Keller haben. Am Besten, die Fehlentwicklung ist derart komplex, daß ein Mausklick reicht, den gesamten Planeten ins Chaos zu stürzen. Dann regnet es geld und man wird befördert. – Dieses interessante kaufmännische System der Investitionen in Wackel- und Pleitekandidaten hat der Großkotz Schröder eingeführt. Ja, früher investierte man in gesunde Unternehmen. Aber das ist lange her. Und erst heute sind die Zeiten richtig modern.

    Meines Erachtens sind wir Zeitzeugen eines Dinosauriersterbens. Die faulen Kredite wirken sich aus wie der Mega-Asteroid. Sie wirbeln soviel Schutt und Asche auf, daß sich der Himmel verdunkelt und für Jahrzehnte keine Sonnenstrahlen mehr durchläßt. Photosynthese adieu.

    Aber ich will nicht nur Katastrophen melden, auch wenn es für kleine, gesunde Betriebe unüberwindliche Hürden gibt, an einen Kredit zu kommen. Noch weniger kommt der zum Kredit, der ein gut durchdachtes Konzept hat und langfristig plant. Banken interessiert nur die schnelle Mark, weil der Schuh drückt.

    Nach dem großen Sterben sollten kleine Tante-Emma-Läden einen neuen Aufschwung haben. Finger weg von Elektronik, Computern und Handys. Das ist alles Müll. Am besten wohl, man schließt regionale Kooperationen mit anderen kleinen Anbietern. Die Großen werden sterben und die kleinen lernen Fliegen.

  8. Christian Pregler sagt:

    Um einen Banken-Kredit zu bekommen, muß man entweder einen multinationalen Konzern gegen die Wand gefahren haben und bankrott sein, oder wenigstens für 100 Milliarden Euro faule Kredite im Keller haben. Am Besten, die Fehlentwicklung ist derart komplex, daß ein Mausklick reicht, den gesamten Planeten ins Chaos zu stürzen. Dann regnet es geld und man wird befördert. – Dieses interessante kaufmännische System der Investitionen in Wackel- und Pleitekandidaten hat der Großkotz Schröder eingeführt. Ja, früher investierte man in gesunde Unternehmen. Aber das ist lange her. Und erst heute sind die Zeiten richtig modern.

    Meines Erachtens sind wir Zeitzeugen eines Dinosauriersterbens. Die faulen Kredite wirken sich aus wie der Mega-Asteroid. Sie wirbeln soviel Schutt und Asche auf, daß sich der Himmel verdunkelt und für Jahrzehnte keine Sonnenstrahlen mehr durchläßt. Photosynthese adieu.

    Aber ich will nicht nur Katastrophen melden, auch wenn es für kleine, gesunde Betriebe unüberwindliche Hürden gibt, an einen Kredit zu kommen. Noch weniger kommt der zum Kredit, der ein gut durchdachtes Konzept hat und langfristig plant. Banken interessiert nur die schnelle Mark, weil der Schuh drückt.

    Nach dem großen Sterben sollten kleine Tante-Emma-Läden einen neuen Aufschwung haben. Finger weg von Elektronik, Computern und Handys. Das ist alles Müll. Am besten wohl, man schließt regionale Kooperationen mit anderen kleinen Anbietern. Die Großen werden sterben und die kleinen lernen Fliegen.