Griechenland: Krankenhäuser, Pensionsfonds und Kirchen verlieren 58 Milliarden Euro

Weil viele soziale Einrichtungen, Fonds und Stiftungen in den vergangenen Jahren fast ausschließlich in Bankaktien investiert haben, drohen ihnen dramatische Verluste. Damit gerät das gesamte Sozialsystem ins Wanken.

Die Situation, der sich Sozialversicherungsfonds, Investmentfonds, Stiftungen, Krankenhäuser und selbst die Kirche Griechenlands sowie tausende andere Bankaktionäre momentan gegenüber sehen, ist katastrophal. Die bröckelnden Aktienkurse kratzen an ihrer Existenz. Gerade eine Vielzahl der Sozialversicherungsfonds und institutioneller Investoren haben alles in griechische Aktien investiert.

In den vergangenen vier Jahren hat dieser soziale Sektor seine Aktienwerte um mehr als 95 Prozent sinken sehen. Zusammen mit institutionellen Investoren leiden sie unter einem Verlust von insgesamt 15 Mrd. Euro. Die noch im Oktober erreichten Aktienwerte der vier wichtigsten Banken National, Eurobank EFG, Alpha und Piraeus von 60 Mrd. Euro stehen heute einer Kapitalausstattung von nur mehr 2,5 Mrd. Euro gegenüber.

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Kommentare

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  1. Swen sagt:

    No Risk – No Fun !…

  2. Swen sagt:

    No Risk – No Fun !…

  3. Swen sagt:

    No Risk – No Fun !…

  4. Swen sagt:

    No Risk – No Fun !…

  5. lowabras sagt:

    Na und, so ist das Geschäft, nie ohne Risiko. Was gibt’s da zu jammern? Wieso beschäftigt sich eigentlich so ein Magazin mit so einer Selbstverständlichkeit? Ist das Journalismus?
    Wer hohe Zinsen möchte, muss wissen, dass dies kein Geschenk ist!

  6. lowabras sagt:

    Na und, so ist das Geschäft, nie ohne Risiko. Was gibt’s da zu jammern? Wieso beschäftigt sich eigentlich so ein Magazin mit so einer Selbstverständlichkeit? Ist das Journalismus?
    Wer hohe Zinsen möchte, muss wissen, dass dies kein Geschenk ist!