EFSF kommt zu spät: Frankreich bereit zu Bankenrettung

Die Not der französischen Banken ist offenbar so groß, dass Frankreich nun angekündigt hat, seine Banken auch ohne die Mittel aus dem Rettungsschirm EFSF zu beginnen. Damit wäre das Triple A für Frankreich in Gefahr.

Die Regierung in Paris hat am Mittwoch bekanntgegeben, die französischen Banken aus eigenen Mitteln retten zu wollen und dabei nicht auf Mittel aus dem erweiterten Rettungsschirm EFSF zurückgreifen zu wollen. Dies teilte Budgetministerin Valérie Pécresse mit. Sie sagte: „Wenn öffentliche Mittel notwendig sind, ist der französische Staat bereit, öffentliche Gelder zur Verfügung zu stellen.“ Obwohl der EFSF auch solches Geld bereitstellen könne, werde „Frankreich den EFSF nicht darum bitten“.

Die Franzosen erwarten große Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten in den kommenden Monaten. Der EFSF wird noch einige Zeit brauchen, bis er handlungsfähig ist – offenbar zu lange, um die franzöischen Banken über Wasser zu halten. Diese haben massenhaft Schrottpapiere in ihren Büchern und müssen nun die erforderliche Rekapitalisierung zügig durchführen.

Die drei größten Banken – BNP Paribas, Société Générale und Crédit Agricole, haben es bisher strikt ablehnt, Staatsgelder zu nehmen. Frau Pécresse sagte, die Regierung habe zwar nicht den “geringsten Zweifel an der Solidität” der einheimischen Banken, aber die Turbulenzen an den Kapitalmärkten könnten solche Finanzspritzen notwenig machen.

Damit muss die Regierung von Nicolas Sarkozy wohl oder übel auf die Linie einschwenken, die Deutschland einnimmt: Die Rekapitalisierung von Banken sei eine nationale Angelegenheit. Auch wenn das akute Loch von Experten mit nur etwa 20 Milliarden Euro beziffert wird, hätte der Schritt in die Teilverstaatlichung erhebliche Konsequenzen für Frankreich und Europa. So steigt die Gefahr weiter, dass Frankreich sein Triple A Ranking verliert. Die Banken wiederum würden durch die öffentlichen Gelder im Eigenkapital weniger in der Lage sein, an die Wirtschaft Kredite zu vergeben. Derzeit benötigen nach Schätzungen der Financial Times die französischen Unternehmen zu 70% Bankkredite zur Finanzierung des laufenden Geschäfts.

Mehr zum Thema:
Erste Group: Finanzgenies und blinde Wirtschaftsprüfer

CDS: Wie die Banker auf Kosten der Bank zocken
Prof. Homburg: Das ist ein verbrecherisches Spiel
Europas Banken rsikieren 700 Milliarden
Wall Street geht von höheren Boni für 2011 aus

Kommentare

Dieser Artikel hat 36 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Christian Pregler sagt:

    Das Monstrum sucht Visionen – Weltbank-Präsident Robert Zoellick schwadroniert die Euro-Krise und eine fehlende Vision

    Unter Kohl ließ sich die Politik freudig von der Wirtschaft übernehmen. Der Anspruch der Konzeptionäre der EU war folgerichtig rein angebotsfördernder Natur, der Bürger als Ressource. Vom Staatskapitalismus spricht längst ja auch das Medienkartell (Stern).
    Alle Sphären der Gesellschaft sind der Brüsseler Formierung unterworfen, die maximale Konzentration der ökonomischen und politischen Kräfte ist erreicht; eine Vison war nie Teil der EU, vielmehr stellt man nun fest, daß der Turbo-Moloch an Erstickungsanfällen und Durchoborzen leidet. Woher das wohl kommt? Er hat sich überfressen.
    Auf dem Bodensatz des Finanzkapitals wachsen keine Visionen. Da zählt nur Geld und der Sinn stand nach mehr.

    http://vigilantcitizen.com/wp-content/uploads/2010/10/Moloch_the_god.gif

  2. Christian Pregler sagt:

    Das Monstrum sucht Visionen – Weltbank-Präsident Robert Zoellick schwadroniert die Euro-Krise und eine fehlende Vision

    Unter Kohl ließ sich die Politik freudig von der Wirtschaft übernehmen. Der Anspruch der Konzeptionäre der EU war folgerichtig rein angebotsfördernder Natur, der Bürger als Ressource. Vom Staatskapitalismus spricht längst ja auch das Medienkartell (Stern).
    Alle Sphären der Gesellschaft sind der Brüsseler Formierung unterworfen, die maximale Konzentration der ökonomischen und politischen Kräfte ist erreicht; eine Vison war nie Teil der EU, vielmehr stellt man nun fest, daß der Turbo-Moloch an Erstickungsanfällen und Durchoborzen leidet. Woher das wohl kommt? Er hat sich überfressen.
    Auf dem Bodensatz des Finanzkapitals wachsen keine Visionen. Da zählt nur Geld und der Sinn stand nach mehr.

    http://vigilantcitizen.com/wp-content/uploads/2010/10/Moloch_the_god.gif

  3. Christian Pregler sagt:

    Das Monstrum sucht Visionen – Weltbank-Präsident Robert Zoellick schwadroniert die Euro-Krise und eine fehlende Vision

    Unter Kohl ließ sich die Politik freudig von der Wirtschaft übernehmen. Der Anspruch der Konzeptionäre der EU war folgerichtig rein angebotsfördernder Natur, der Bürger als Ressource. Vom Staatskapitalismus spricht längst ja auch das Medienkartell (Stern).
    Alle Sphären der Gesellschaft sind der Brüsseler Formierung unterworfen, die maximale Konzentration der ökonomischen und politischen Kräfte ist erreicht; eine Vison war nie Teil der EU, vielmehr stellt man nun fest, daß der Turbo-Moloch an Erstickungsanfällen und Durchoborzen leidet. Woher das wohl kommt? Er hat sich überfressen.
    Auf dem Bodensatz des Finanzkapitals wachsen keine Visionen. Da zählt nur Geld und der Sinn stand nach mehr.

    http://vigilantcitizen.com/wp-content/uploads/2010/10/Moloch_the_god.gif

  4. Christian Pregler sagt:

    Das Monstrum sucht Visionen – Weltbank-Präsident Robert Zoellick schwadroniert die Euro-Krise und eine fehlende Vision

    Unter Kohl ließ sich die Politik freudig von der Wirtschaft übernehmen. Der Anspruch der Konzeptionäre der EU war folgerichtig rein angebotsfördernder Natur, der Bürger als Ressource. Vom Staatskapitalismus spricht längst ja auch das Medienkartell (Stern).
    Alle Sphären der Gesellschaft sind der Brüsseler Formierung unterworfen, die maximale Konzentration der ökonomischen und politischen Kräfte ist erreicht; eine Vison war nie Teil der EU, vielmehr stellt man nun fest, daß der Turbo-Moloch an Erstickungsanfällen und Durchoborzen leidet. Woher das wohl kommt? Er hat sich überfressen.
    Auf dem Bodensatz des Finanzkapitals wachsen keine Visionen. Da zählt nur Geld und der Sinn stand nach mehr.

    http://vigilantcitizen.com/wp-content/uploads/2010/10/Moloch_the_god.gif

  5. Torguemada sagt:

    Wielange werden die Schulden umverteilt, ohne das der Verbraucher und die Realwirtschaft es gravierend sprüren wird? Wielange werden noch die Blasen hin- und hergeschoben? Bis zum Crash! Das System der internationeln Casino-Wirtschaft ist an seine natürliche Grenze gestossen. Die Spekulationen werden ein Ende finden, wenn es nichts mehr zu spekulieren gib! Dann wird der Finanz-Wirtschaft ein Ende mit viel Schrecken bereitet! Armut , Not und Krieg werden die Folge sein. Wie immer!

  6. Torguemada sagt:

    Wielange werden die Schulden umverteilt, ohne das der Verbraucher und die Realwirtschaft es gravierend sprüren wird? Wielange werden noch die Blasen hin- und hergeschoben? Bis zum Crash! Das System der internationeln Casino-Wirtschaft ist an seine natürliche Grenze gestossen. Die Spekulationen werden ein Ende finden, wenn es nichts mehr zu spekulieren gib! Dann wird der Finanz-Wirtschaft ein Ende mit viel Schrecken bereitet! Armut , Not und Krieg werden die Folge sein. Wie immer!

  7. Torguemada sagt:

    Wielange werden die Schulden umverteilt, ohne das der Verbraucher und die Realwirtschaft es gravierend sprüren wird? Wielange werden noch die Blasen hin- und hergeschoben? Bis zum Crash! Das System der internationeln Casino-Wirtschaft ist an seine natürliche Grenze gestossen. Die Spekulationen werden ein Ende finden, wenn es nichts mehr zu spekulieren gib! Dann wird der Finanz-Wirtschaft ein Ende mit viel Schrecken bereitet! Armut , Not und Krieg werden die Folge sein. Wie immer!

  8. Torguemada sagt:

    Wielange werden die Schulden umverteilt, ohne das der Verbraucher und die Realwirtschaft es gravierend sprüren wird? Wielange werden noch die Blasen hin- und hergeschoben? Bis zum Crash! Das System der internationeln Casino-Wirtschaft ist an seine natürliche Grenze gestossen. Die Spekulationen werden ein Ende finden, wenn es nichts mehr zu spekulieren gib! Dann wird der Finanz-Wirtschaft ein Ende mit viel Schrecken bereitet! Armut , Not und Krieg werden die Folge sein. Wie immer!

  9. schlaumeister sagt:

    der Rettungswahnsinn bricht zusammen, wenn Frankreich seine Banken retten
    will. Die Retter müssen dann selbst gerettet werden, nur ist keiner mehr da, nur
    die EZB, die Billionen aus dem Nichts schaufeln muß. Die Aktienmärkte werden
    nach oben manipuliert, die Währungen werden gegenseitig gestützt, wenn eine
    Währung gegenüber einer anderen abzurutschen droht und Gold/Silber werden
    mit Computerklicks gedrückt, die Spekulanten werden dann aus ihren Positionen
    gekippt. Solange sie so blöd sind sich keine physische Ware ausliefern zu lassen,
    geht das Spiel weiter, ansonsten würde die Preisdrückung sofort scheitern.

  10. schlaumeister sagt:

    der Rettungswahnsinn bricht zusammen, wenn Frankreich seine Banken retten
    will. Die Retter müssen dann selbst gerettet werden, nur ist keiner mehr da, nur
    die EZB, die Billionen aus dem Nichts schaufeln muß. Die Aktienmärkte werden
    nach oben manipuliert, die Währungen werden gegenseitig gestützt, wenn eine
    Währung gegenüber einer anderen abzurutschen droht und Gold/Silber werden
    mit Computerklicks gedrückt, die Spekulanten werden dann aus ihren Positionen
    gekippt. Solange sie so blöd sind sich keine physische Ware ausliefern zu lassen,
    geht das Spiel weiter, ansonsten würde die Preisdrückung sofort scheitern.