Ex-IWF Volkswirt: Politische Elite vertritt nur die Interessen der Reichen

Der ehemalige IWF-Chefvolkswirt Simon Johnson hält es für fatal, dass sich praktisch die gesamte politische Elite in den vergangen Jahrzehnten immer mehr den Lebensgewohnheiten der Top-Verdiener angenähert hätten. Dies würde nun dazu führen, dass die Armen für die Krise bezahlen müssen – obwohl sie diese nicht im Geringsten verursacht hätten.

Simon Johnson, der auch Professor am Massechusetts Instute of Technology (MIT) warnt vor dem Irrglaube, die arme Bevölkerung hätte die Finanzkrise durch aufgenommene Hypotheken für Häuser, die sie nicht bezahlen konnten und die durch die Regierungspolitik erst möglich wurden, ausgelöst. Dieser Gedanke sei auf eine Veröffentlichung einer republikanischen Minderheit, in der Untersuchungskommission der Finanzkrise arbeitet, zurückzuführen. Die darin angeführten Behauptungen sind für Simon Johnson jedoch nicht glaubwürdig.

So ist beispielsweise nicht nachweisbar, dass die US-Politiker sich tatsächlich für die Belange der ärmeren Bevölkerung interessieren und aus diesem Grunde ein Ansteigen des Wohneigentums gefördert hätten. Vielmehr orientierte sich die Regierung der USA an den Top-Verdienern. Besonders Wahlkampfspenden, so schreibt Simon Johnson in dem mit James Kwak geschrieben Buch „13 Bankers“, seien Ausdruck der Verflechtungen und zugleich Bindeglied zwischen den US-Politikern und den Top-Verdienern.

Sollten die Politiker sich dennoch ausnahmsweise mit dem Ungleichgewicht der Gehälter in den USA auseinandergesetzt haben? Und als Folge dessen mit einer Deregulierung der Hypotheken und Finanzmärkte versucht haben, auch den ärmeren die Möglichkeit eines Hauskaufs zu ermöglichen? Simon Johnson verneint auch diese Argumentation. Zwar zeigen Studien am MIT, unter anderem von Daron Acemoglu, dass die Einkommen sich ungleich entwickelt haben, aber es gäbe keinen zeitlichen Zusammenhang. So stiegen die Gehälter der Top 10 in den USA rapide in den 80ern und auch die Löhne der unteren 50 Prozent wuchsen, aber in der 2. Hälfte der 90er Jahre steigerte sich das Einkommen der Ärmsten ebenfalls. In diesem Zusammenhang führte die Deregulierung der Finanzmärkte vor allem zu exorbitanten Gewinnen der sehr gut Verdienenden.

Sicher konnten ärmere Amerikaner dank bestimmter Deregulierungen und Unternehmen wie Freddie Mac und Fanny Mae Hypotheken für einen Hauskauf aufnehmen, den sie es sich definitiv nicht hätten leisten können. Aber dieses Geschäft „nahm nur einen geringen Anteil an der Immobilienblase ein und geschah erst gegen Ende“, erklärt Simon Johnson. „Der größte Einfluss auf den Boom kam von der ganzen Maschinerie der privatwirtschaftlichen Verbriefung“, führt er weiter aus.

Die Gruppe der erwähnten Republikaner von der Untersuchungskommission der Finanzkrise liegen grundsätzlich richtig, wenn sie die Regierung ins Zentrum der Probleme stellen, so Simon Johnson. Nur geht es in diesem Fall nicht einfach nur um eine Deregulierung und Überbevorteilung zu Gunsten der ärmeren US-Bürger. Vielmehr findet die Krise ihren Ursprung in der Orientierung der Politiker an den Interessen der Top-Verdiener. Diese oberen Top 10 kommen aus der Privatwirtschaft, allen voran der Wall Street, und schöpften nur „Vorteile aus dem Wohnungsboom“. Wohingegen gerade die ärmeren, die als Verursacher stigmatisiert werden, und die Mittelschicht die Auswirkungen der Finanzkrise spüren. „Diese Leute haben die Krise nicht verursacht, aber sie zahlen dafür.“

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Kommentare

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  1. andere Meinung sagt:

    viele US-Amerikaner haben auch kaum eine Möglichkeit eine bezahlbare Wohnung zu finden, denn in den USA gibts es nur wenig sozialen Wohnungsbau und wenig Mietwohnungen. Das war schon immer eine vom Eigentum geprägte Gesellschaft, wobei dort auch einfache Holzbuden eben als Haus zählen. Und die einzigen Mietwohnungen liegen wohl oft in den innerstädtischen Slums, sofern nicht gentrifiziert.

    2008 nach der ersten Finanzkrise sagte ein Prof. der Hamburger Schule für Finanzwissenschaften, er rechne in spätestens 8 Jahren erneut mit einer solchen Krise, weil das Wucherzinssystem nicht gelöst wird.

    Er erwähnte auch, dass diese Immobilienhypotheken in den USA in Wirklichkeit absolute Wucherzinsgeschäfte waren – gerade ärmerer Bevölkerung hat man völlig überteuerte Wucherzinsbelastete Kredite angedreht.

    es sollen bis zu 30% Zinswucher enthalten gewesen sein.

    wie sieht es eigentlich generell mit den Zinsbelastungen aus — die Banken erhalten Geld für 1,5% von der EZB und Dispozinsen sind oft bei 20% überall, andere bei bis zu 16%

    Staaten wie Griechenland müssen mittlerweile auch bis zu 15% zahlen.

    wenn ich mich recht entsinne gibts Staaten wie die Niederlande, bie bei den Normalbürgerkreditgeschäften einen Maximalzins gesetzlich festgelegt haben.

    oder dürfen die Banken hier auch vollkommen willkürlich agieren?

    Das ist Abzockerei — alle werden von denen nur noch abgezockt!

    Kann man nicht die Banken einfach Pleite gehen lassen und die übrigen und die Gesunden inklusive Geldschöpfung verstaatlichen?

    und die Staaten refinanzieren sich dann direkt bei der EZB ohne den Umweg über die Banken.

    und für die Realwirtschaft und Normalbürger wird dann eine geringere Zinsbelastung festgelegt.

    allerdings müssen so oder so viele Vermögende einen Teil ihres Vermögens abschreiben – das wird sich sowieso nicht ewig retten lassen!

    F.D. Roosevelt hatte nach 1933 Höchsteinkommenssteuersätze von im Schnitt 84% zugelassen zzgl. Vermögenssteuern etc. —

    vielleicht braucht das System eine Umverteilung, wenn das Zinseszinssystem automatisch umverteilt!! Diese Riesenvermögen können doch von der realen Welt nachher nicht mehr bedient werden!

  2. andere Meinung sagt:

    viele US-Amerikaner haben auch kaum eine Möglichkeit eine bezahlbare Wohnung zu finden, denn in den USA gibts es nur wenig sozialen Wohnungsbau und wenig Mietwohnungen. Das war schon immer eine vom Eigentum geprägte Gesellschaft, wobei dort auch einfache Holzbuden eben als Haus zählen. Und die einzigen Mietwohnungen liegen wohl oft in den innerstädtischen Slums, sofern nicht gentrifiziert.

    2008 nach der ersten Finanzkrise sagte ein Prof. der Hamburger Schule für Finanzwissenschaften, er rechne in spätestens 8 Jahren erneut mit einer solchen Krise, weil das Wucherzinssystem nicht gelöst wird.

    Er erwähnte auch, dass diese Immobilienhypotheken in den USA in Wirklichkeit absolute Wucherzinsgeschäfte waren – gerade ärmerer Bevölkerung hat man völlig überteuerte Wucherzinsbelastete Kredite angedreht.

    es sollen bis zu 30% Zinswucher enthalten gewesen sein.

    wie sieht es eigentlich generell mit den Zinsbelastungen aus — die Banken erhalten Geld für 1,5% von der EZB und Dispozinsen sind oft bei 20% überall, andere bei bis zu 16%

    Staaten wie Griechenland müssen mittlerweile auch bis zu 15% zahlen.

    wenn ich mich recht entsinne gibts Staaten wie die Niederlande, bie bei den Normalbürgerkreditgeschäften einen Maximalzins gesetzlich festgelegt haben.

    oder dürfen die Banken hier auch vollkommen willkürlich agieren?

    Das ist Abzockerei — alle werden von denen nur noch abgezockt!

    Kann man nicht die Banken einfach Pleite gehen lassen und die übrigen und die Gesunden inklusive Geldschöpfung verstaatlichen?

    und die Staaten refinanzieren sich dann direkt bei der EZB ohne den Umweg über die Banken.

    und für die Realwirtschaft und Normalbürger wird dann eine geringere Zinsbelastung festgelegt.

    allerdings müssen so oder so viele Vermögende einen Teil ihres Vermögens abschreiben – das wird sich sowieso nicht ewig retten lassen!

    F.D. Roosevelt hatte nach 1933 Höchsteinkommenssteuersätze von im Schnitt 84% zugelassen zzgl. Vermögenssteuern etc. —

    vielleicht braucht das System eine Umverteilung, wenn das Zinseszinssystem automatisch umverteilt!! Diese Riesenvermögen können doch von der realen Welt nachher nicht mehr bedient werden!

  3. Swen sagt:

    Alle Wähler bekommen die Regierung, die sie verdienen. Dass die Masse der Wähler so saublöd ist und immer wieder die gleichen, gierigen und dreisten Dummschwätzer wählen, kann man nicht den sogenannten Reichen anlasten. Wir leben alle in einer Demokratie. Jeder kann sich schlau machen und seine Konsequenzen ziehen. Die Masse der Menschen und der Massenmedien benimmt sich aber wie eine Horde blöder Schafe, die willig hinter dem nächstbesten Trottel herlaufen. Wenn dieser sie dann in den Abgrund führt kommt der große Aufschrei und die Suche nach dem Sündenbock.

    Es wird Zeit, dass die Bürger/Wähle und die Medien sich ihrer Selbstverantwortung stellen oder sich komplett entmündigen und sich in die Klapse einweisen lasssen. Da heißts dann aber Maul halten!

  4. Swen sagt:

    Alle Wähler bekommen die Regierung, die sie verdienen. Dass die Masse der Wähler so saublöd ist und immer wieder die gleichen, gierigen und dreisten Dummschwätzer wählen, kann man nicht den sogenannten Reichen anlasten. Wir leben alle in einer Demokratie. Jeder kann sich schlau machen und seine Konsequenzen ziehen. Die Masse der Menschen und der Massenmedien benimmt sich aber wie eine Horde blöder Schafe, die willig hinter dem nächstbesten Trottel herlaufen. Wenn dieser sie dann in den Abgrund führt kommt der große Aufschrei und die Suche nach dem Sündenbock.

    Es wird Zeit, dass die Bürger/Wähle und die Medien sich ihrer Selbstverantwortung stellen oder sich komplett entmündigen und sich in die Klapse einweisen lasssen. Da heißts dann aber Maul halten!

  5. Swen sagt:

    Alle Wähler bekommen die Regierung, die sie verdienen. Dass die Masse der Wähler so saublöd ist und immer wieder die gleichen, gierigen und dreisten Dummschwätzer wählen, kann man nicht den sogenannten Reichen anlasten. Wir leben alle in einer Demokratie. Jeder kann sich schlau machen und seine Konsequenzen ziehen. Die Masse der Menschen und der Massenmedien benimmt sich aber wie eine Horde blöder Schafe, die willig hinter dem nächstbesten Trottel herlaufen. Wenn dieser sie dann in den Abgrund führt kommt der große Aufschrei und die Suche nach dem Sündenbock.

    Es wird Zeit, dass die Bürger/Wähle und die Medien sich ihrer Selbstverantwortung stellen oder sich komplett entmündigen und sich in die Klapse einweisen lasssen. Da heißts dann aber Maul halten!

  6. Swen sagt:

    Alle Wähler bekommen die Regierung, die sie verdienen. Dass die Masse der Wähler so saublöd ist und immer wieder die gleichen, gierigen und dreisten Dummschwätzer wählen, kann man nicht den sogenannten Reichen anlasten. Wir leben alle in einer Demokratie. Jeder kann sich schlau machen und seine Konsequenzen ziehen. Die Masse der Menschen und der Massenmedien benimmt sich aber wie eine Horde blöder Schafe, die willig hinter dem nächstbesten Trottel herlaufen. Wenn dieser sie dann in den Abgrund führt kommt der große Aufschrei und die Suche nach dem Sündenbock.

    Es wird Zeit, dass die Bürger/Wähle und die Medien sich ihrer Selbstverantwortung stellen oder sich komplett entmündigen und sich in die Klapse einweisen lasssen. Da heißts dann aber Maul halten!

  7. Christian Pregler sagt:

    Da hat der Mann sogar Recht. Aber auf die, die Recht haben, hört niemand, weil der Geldadel zu sehr damit beschäftigt ist, seinen zusammengerafften Besitz zu sichern.

    Die negativen Auswirkungen des Internationalismus (Globalismus) terrorisieren ja nun den gesamten Planeten. Damit aber nicht genug, denn die Installierung eines weltumspannenden Wirtschaftsystems ist auch von anderer Seite eine Sackgasse. Wir sehen, daß Banken und Konzerne umfallen wie die Fliegen (hatte ich was zu geschrieben über die marodiernde kaufmännische Irrationalität – Subventionierung von Dinosauriern). Das eigentliche Dilemma ist, daß die Wirtschaftsbosse sich festgelegt haben auf eine weltumspannende Produktlinie, deren oberste Gebote die Elektrifizierung und Digitalisierung heißen: Internet, Handys, gleichförmige Autos und Dosenfraß. Es bleibt kein Platz mehr für wirkliche Neuerungen. Aus dieser Falle kommt man nun nicht heraus.
    Das System läßt sich so natürlich nicht in alle Ewigkeit fortführen, aber gesetzt dem Falle, würde die Menschheit sich auch in 1000 jahren nicht verändert haben, außer daß sie vielleicht zugechipt ist, die virtuelle Welt gänzlich im Gehirn eines geklonten Hybriden zwischen Mensch und Affe sich abspielt in einer drei Quadrameterwohnung im 70sten Stock.

    Weil es zwischen Smartphone und iPhone, Mercedes und Audi keine wirklichen Unterschiede gibt, ist man gezwungen, den Markenfetisch als Verkaufsargument vorzuschieben. Inovation ist bloß eine inhaltsleere Formel.

    Morgen schreibe ich wieder was Lustiges. Schließlich gehe ich davon aus, daß das Monstrum in Kürze zusammen bricht. Weils keine Nahrung findet.

    • J. C., geb. Püschl sagt:

      Lieber Herr Pregler,

      die Energieen der Pyramide bündeln sich in der Spitze und bringen diese zum Strahlen (Dollar-Note). doch kann keiner aus der Pyramide in die Spitze dringen, denn diese ist abgehoben und die Dortigen nennen sich „Illuminati“.
      Deren Gesetz ist ein ganz anderes als unseres. Für sie sind wir keine Menschen, sondern lediglich Nutzvieh!
      Und kein Wort, das sie uns geben, brauchen sie einhalten, noch irgendeinen Vertag, den sie mit uns schliessen.
      Einer ihrer Grundsätze lautet: Wenn Gold auf Deinem Wege liegt, lass es liegen; liegt das Gold aber in einem Korb, dann nimm es mitsamt dem Korb!
      Das soll bedeuten: Sammle nicht selbst, lass andere sammeln und nimm es ihnen weg!
      Wer bei diesem System mitmacht, mauert sich nicht frei, sondern schliesslich selbst darin ein.

      Gruss aus Karlsruhe von imca@abacho.de

  8. Christian Pregler sagt:

    Da hat der Mann sogar Recht. Aber auf die, die Recht haben, hört niemand, weil der Geldadel zu sehr damit beschäftigt ist, seinen zusammengerafften Besitz zu sichern.

    Die negativen Auswirkungen des Internationalismus (Globalismus) terrorisieren ja nun den gesamten Planeten. Damit aber nicht genug, denn die Installierung eines weltumspannenden Wirtschaftsystems ist auch von anderer Seite eine Sackgasse. Wir sehen, daß Banken und Konzerne umfallen wie die Fliegen (hatte ich was zu geschrieben über die marodiernde kaufmännische Irrationalität – Subventionierung von Dinosauriern). Das eigentliche Dilemma ist, daß die Wirtschaftsbosse sich festgelegt haben auf eine weltumspannende Produktlinie, deren oberste Gebote die Elektrifizierung und Digitalisierung heißen: Internet, Handys, gleichförmige Autos und Dosenfraß. Es bleibt kein Platz mehr für wirkliche Neuerungen. Aus dieser Falle kommt man nun nicht heraus.
    Das System läßt sich so natürlich nicht in alle Ewigkeit fortführen, aber gesetzt dem Falle, würde die Menschheit sich auch in 1000 jahren nicht verändert haben, außer daß sie vielleicht zugechipt ist, die virtuelle Welt gänzlich im Gehirn eines geklonten Hybriden zwischen Mensch und Affe sich abspielt in einer drei Quadrameterwohnung im 70sten Stock.

    Weil es zwischen Smartphone und iPhone, Mercedes und Audi keine wirklichen Unterschiede gibt, ist man gezwungen, den Markenfetisch als Verkaufsargument vorzuschieben. Inovation ist bloß eine inhaltsleere Formel.

    Morgen schreibe ich wieder was Lustiges. Schließlich gehe ich davon aus, daß das Monstrum in Kürze zusammen bricht. Weils keine Nahrung findet.

    • J. C., geb. Püschl sagt:

      Lieber Herr Pregler,

      die Energieen der Pyramide bündeln sich in der Spitze und bringen diese zum Strahlen (Dollar-Note). doch kann keiner aus der Pyramide in die Spitze dringen, denn diese ist abgehoben und die Dortigen nennen sich „Illuminati“.
      Deren Gesetz ist ein ganz anderes als unseres. Für sie sind wir keine Menschen, sondern lediglich Nutzvieh!
      Und kein Wort, das sie uns geben, brauchen sie einhalten, noch irgendeinen Vertag, den sie mit uns schliessen.
      Einer ihrer Grundsätze lautet: Wenn Gold auf Deinem Wege liegt, lass es liegen; liegt das Gold aber in einem Korb, dann nimm es mitsamt dem Korb!
      Das soll bedeuten: Sammle nicht selbst, lass andere sammeln und nimm es ihnen weg!
      Wer bei diesem System mitmacht, mauert sich nicht frei, sondern schliesslich selbst darin ein.

      Gruss aus Karlsruhe von imca@abacho.de

  9. Christian Pregler sagt:

    Da hat der Mann sogar Recht. Aber auf die, die Recht haben, hört niemand, weil der Geldadel zu sehr damit beschäftigt ist, seinen zusammengerafften Besitz zu sichern.

    Die negativen Auswirkungen des Internationalismus (Globalismus) terrorisieren ja nun den gesamten Planeten. Damit aber nicht genug, denn die Installierung eines weltumspannenden Wirtschaftsystems ist auch von anderer Seite eine Sackgasse. Wir sehen, daß Banken und Konzerne umfallen wie die Fliegen (hatte ich was zu geschrieben über die marodiernde kaufmännische Irrationalität – Subventionierung von Dinosauriern). Das eigentliche Dilemma ist, daß die Wirtschaftsbosse sich festgelegt haben auf eine weltumspannende Produktlinie, deren oberste Gebote die Elektrifizierung und Digitalisierung heißen: Internet, Handys, gleichförmige Autos und Dosenfraß. Es bleibt kein Platz mehr für wirkliche Neuerungen. Aus dieser Falle kommt man nun nicht heraus.
    Das System läßt sich so natürlich nicht in alle Ewigkeit fortführen, aber gesetzt dem Falle, würde die Menschheit sich auch in 1000 jahren nicht verändert haben, außer daß sie vielleicht zugechipt ist, die virtuelle Welt gänzlich im Gehirn eines geklonten Hybriden zwischen Mensch und Affe sich abspielt in einer drei Quadrameterwohnung im 70sten Stock.

    Weil es zwischen Smartphone und iPhone, Mercedes und Audi keine wirklichen Unterschiede gibt, ist man gezwungen, den Markenfetisch als Verkaufsargument vorzuschieben. Inovation ist bloß eine inhaltsleere Formel.

    Morgen schreibe ich wieder was Lustiges. Schließlich gehe ich davon aus, daß das Monstrum in Kürze zusammen bricht. Weils keine Nahrung findet.

    • J. C., geb. Püschl sagt:

      Lieber Herr Pregler,

      die Energieen der Pyramide bündeln sich in der Spitze und bringen diese zum Strahlen (Dollar-Note). doch kann keiner aus der Pyramide in die Spitze dringen, denn diese ist abgehoben und die Dortigen nennen sich „Illuminati“.
      Deren Gesetz ist ein ganz anderes als unseres. Für sie sind wir keine Menschen, sondern lediglich Nutzvieh!
      Und kein Wort, das sie uns geben, brauchen sie einhalten, noch irgendeinen Vertag, den sie mit uns schliessen.
      Einer ihrer Grundsätze lautet: Wenn Gold auf Deinem Wege liegt, lass es liegen; liegt das Gold aber in einem Korb, dann nimm es mitsamt dem Korb!
      Das soll bedeuten: Sammle nicht selbst, lass andere sammeln und nimm es ihnen weg!
      Wer bei diesem System mitmacht, mauert sich nicht frei, sondern schliesslich selbst darin ein.

      Gruss aus Karlsruhe von imca@abacho.de

  10. Christian Pregler sagt:

    Da hat der Mann sogar Recht. Aber auf die, die Recht haben, hört niemand, weil der Geldadel zu sehr damit beschäftigt ist, seinen zusammengerafften Besitz zu sichern.

    Die negativen Auswirkungen des Internationalismus (Globalismus) terrorisieren ja nun den gesamten Planeten. Damit aber nicht genug, denn die Installierung eines weltumspannenden Wirtschaftsystems ist auch von anderer Seite eine Sackgasse. Wir sehen, daß Banken und Konzerne umfallen wie die Fliegen (hatte ich was zu geschrieben über die marodiernde kaufmännische Irrationalität – Subventionierung von Dinosauriern). Das eigentliche Dilemma ist, daß die Wirtschaftsbosse sich festgelegt haben auf eine weltumspannende Produktlinie, deren oberste Gebote die Elektrifizierung und Digitalisierung heißen: Internet, Handys, gleichförmige Autos und Dosenfraß. Es bleibt kein Platz mehr für wirkliche Neuerungen. Aus dieser Falle kommt man nun nicht heraus.
    Das System läßt sich so natürlich nicht in alle Ewigkeit fortführen, aber gesetzt dem Falle, würde die Menschheit sich auch in 1000 jahren nicht verändert haben, außer daß sie vielleicht zugechipt ist, die virtuelle Welt gänzlich im Gehirn eines geklonten Hybriden zwischen Mensch und Affe sich abspielt in einer drei Quadrameterwohnung im 70sten Stock.

    Weil es zwischen Smartphone und iPhone, Mercedes und Audi keine wirklichen Unterschiede gibt, ist man gezwungen, den Markenfetisch als Verkaufsargument vorzuschieben. Inovation ist bloß eine inhaltsleere Formel.

    Morgen schreibe ich wieder was Lustiges. Schließlich gehe ich davon aus, daß das Monstrum in Kürze zusammen bricht. Weils keine Nahrung findet.

    • J. C., geb. Püschl sagt:

      Lieber Herr Pregler,

      die Energieen der Pyramide bündeln sich in der Spitze und bringen diese zum Strahlen (Dollar-Note). doch kann keiner aus der Pyramide in die Spitze dringen, denn diese ist abgehoben und die Dortigen nennen sich „Illuminati“.
      Deren Gesetz ist ein ganz anderes als unseres. Für sie sind wir keine Menschen, sondern lediglich Nutzvieh!
      Und kein Wort, das sie uns geben, brauchen sie einhalten, noch irgendeinen Vertag, den sie mit uns schliessen.
      Einer ihrer Grundsätze lautet: Wenn Gold auf Deinem Wege liegt, lass es liegen; liegt das Gold aber in einem Korb, dann nimm es mitsamt dem Korb!
      Das soll bedeuten: Sammle nicht selbst, lass andere sammeln und nimm es ihnen weg!
      Wer bei diesem System mitmacht, mauert sich nicht frei, sondern schliesslich selbst darin ein.

      Gruss aus Karlsruhe von imca@abacho.de