Ex-Bush Beraterin: „In De La Rue werden schon D-Mark-Scheine gedruckt“

Für Pippa Malmgren, Ex-Beraterin von US-Präsident George Bush, gibt es keinen Zweifel: Die Deutschen werden zur D-Mark zurückkehren. Sie sagte den Deutschen Mittelstands Nachrichten, dass die englische Gelddruckerei De La Rue bereits neue D-Mark-Scheine druckt.

Die Chefin von Principalis Asset Management, Pippa Walmgren, glaubt, dass die einzige Lösung der Eurokrise für Deutschland in der Rückkehr zur D-Mark bestehe. Walmgren, die unter anderem Wirtschaftsberaterin des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush gewesen ist, sagte den Deutschen Mittelstands Nachrichten: „Für Deutschland ist Preisstabilität aus historischen Gründen ein Grundpfeiler der Wirtschaftsordnung. Mit der Entwicklung des Euro wird es Inflation geben. Daher werden die Deutschen zur D-Mark zurückkehren.“ Auf die Frage, ob es schon konkrete Vorbereitungen gäbe, sagte Walmgren: „Die wichtigsten deutschen Politiker haben gesagt, dass keine Möglichkeit zur Lösung der Krise ausgeschlossen ist. Dies bedeutet im politischen Kontext, dass wirklich jede Variante möglich ist.“

Auf die Frage, ob eine Rückkehr zur D-Mark kurzfristig überhaupt machbar sei, sagte Malmgren: „Ich glaube, dass Deutschland bereits mit dem Drucken von neuen D-Mark-Scheinen begonnen hat. Außerdem sind die alten D-Mark-Scheine nach der Einführung des Euro meines Wissens nicht vernichtet worden.“ Frage der Deutschen Mittelstands Nachrichten: Wo wird denn gedruckt, in Deutschland? Malmgren: „Ich glaube, dass man in De La Rue bereits damit begonnen hat.“ De La Rue ist die größte Geld-Druckerei der Welt und beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter in einer Fabrik in Overton im englischen Hampshire.

Auf die Frage, ob sie dafür Belege habe, sagte Malmgren: „Ich glaube, dass das so ist. Es ist ja nicht schwer festzustellen, wie viele Lastwägen die Fabrik verlassen.“ Frage: Glauben Sie, dass in den vergangenen Wochen mehr Lastwägen als üblich De La Rue verlassen haben? Antwort Malmgren: „Ich glaube das.“

Das vollständige Interview mit Pippa Malmgren lesen Sie hier.

Kommentare

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  1. Lesowski sagt:

    Eine offizielle Abschaffung des Euro ist nicht notwendig,
    da viele aus dem Bankensystem der Eurowährung flüchten werden.

    Deshalb schafft sich das Eurobankensystem selber ab.
    Jeder Betroffene flüchtet nun in Fremdwährung.

    Logisch.

    Genau so wie in Duty-Free shops wird der Grenzhandel dazu übergehen die Waren in seiner Wahlwährung auszuzeichnen.

    Dollar
    Rubel
    Great Britain Pounds
    usw.

    Dafür hätte ich als Politiker volles Verständnis.

    Nur keinen Banken Geld überlassen, die es veruntreuen.
    ——–
    Schließlich könnten sich auch Städte und Gemeinden dadurch absichern,
    eigene Dollarkonten- oder Bestände anzulegen.