Portugal kündigt brutales Sparprogramm an

Der portugiesische Finanzminister will durch radikale Sparmaßnahmen das Budget-Defizit in den Griff bekommen. Betroffen sind vor allem die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, wo Arbeiter mit einer Kürzung ihres Jahresgehalts um 24% rechnen müssen.

Das wegen der Schuldenkrise, einiger neu entdeckter Steuerlöcher (Madeira hat eine Milliarde Euro zu wenig gezahlt, mehr hier) und mangelnder Spardisziplin in den autonomen Regionen (mehr hier) plötzlich wieder viel zu hohe Staatsdefizit in Portugal soll nach dem Willen von Finanzminister Vitor Gaspar durch drastische Schnitte wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Gaspar sagte am Montag in einem Interview, durch die Maßnahmen sollen 6 Prozentpunkte des Defizits eingespart werden, damit Portugal weiter Geld aus dem EU-Rettungsschirm EFSF bekommen kann. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet ebenfalls die Einhaltung des Defizits, um weiteren Hilfen zuzustimmen.

Der Finanzminister erwartet erheblichen Widerstand – denn es trifft nicht gerade die Reichen: So sollen allen Angestellten und Rentnern des öffentlichen Dienstes Boni gestrichen werden: Diese haben den Wert von zwei Monatsgehältern, und alle, die mehr als 1.000 Euro verdienen, werden betroffen sein. Privaten Unternehmen soll es erlaubt sein, die tägliche Arbeitszeit bei gleichbleibenden Gehältern um 30 Minuten zu erhöhen. Die allgemeine Gehaltskürzung von 5% für alle Bediensteten bleibt auch über das Jahr 2011 hinaus aufrecht.

Gaspar kündigte an, dass die Maßnahmen für einige Arbeiter eine Lohnkürzung um 24% bedeuten werden.

Die Gewerkschaften reagierten empört und kündigten einen Generalstreik an – den ersten seit November 2010. Gewerkschaftsboss Manuel Carvalho da Silva sagte, die Maßnahmen seien ungerecht und würden die Entwicklung des Landes hemmen. Sie würden die Krise verschärften und eine stärkere Rezession sowie höhere Arbeitslosigkeit nach sich ziehen.

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Kommentare

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  1. Fridolin sagt:

    Die Portugiesen tun wenigstens was! Die Griechen verarschen uns doch nur! Hätte ich was zu sagen, müßten allerdings Banken Konkurs anmelden. Was mit Deutschland dann passiert, ist mir egal, und wenn wir in die tiefste Depression versinken.

    Dann aber sehen wir die wahren Verursacher und können sie ihrer gerechten Strafe zuführen!

  2. Fridolin sagt:

    Die Portugiesen tun wenigstens was! Die Griechen verarschen uns doch nur! Hätte ich was zu sagen, müßten allerdings Banken Konkurs anmelden. Was mit Deutschland dann passiert, ist mir egal, und wenn wir in die tiefste Depression versinken.

    Dann aber sehen wir die wahren Verursacher und können sie ihrer gerechten Strafe zuführen!

  3. Steuerembargo sagt:

    Wenn man wiss, dass Gelder der geringer verdienenden, meist direkt fuer Konsum ausgegeben werden, der kann die Schlussfolgerung leicht nachvollziehen, die der Gewerkschafter hier eingebracht hat.
    Je mehr die Leute verdienen, desto fluechtiger ist das Geld in internatioonale Gefilde und nicht in Investitionen im eigenen Land.
    Insofern ist es fuer die Wirtschaft Kontraproduktiv hier bei den Geringverdiener zu sparen.
    Ein typisches Beispiel ist Brasilien, uebrigens eine ehem. port. Kollonie, von denen die Portugiesen, auch wegen der gemeinsamen Sprache was lernen koennten auf diesem Gebiet.
    In Brasilien, erhalten seit Jahren die Bezieher des Salario Minimo jaehrlich mehr als 10% Gehaltssteiegrungen. Das sind etwa 60% aller Beschaeftigten.
    Diese Erhoehungen gehen annaehernd und sofort in den Konsum, oder dienen zur Bezahlung angehaeufter Schulden , was dann wieder Konsumreserven schafft.
    Das ist eines der entscheidenden Wachstums- und Stabilitaetsfaktoren in diesem Land und macht sie durch die Binnennachfrage unanfaelliger gegen aussere Einflusse. Das hat sich im Jahre 2009 bis jetzt ausgezahlt. In dieser Zeit hat das Land fast keine Auswirkungen in ides Kriesenzeiten zu spueren bekommen.
    Es ist ein absoluter Irrtum, dass eine Nation Export braucht!
    Unter Gesichtspunken unses Geldsystems ist das ohnehin eine eklatante Fehelntwicklungh, denn was passiert beim Export?
    Es werden werthaltige produkte exportiert, Autos, maschinen, etc., etc. Dafuer erhaelt der Exporteur nicht mehr als ein Zahlungsversprechen auf sonst absolut wertlosem papier. Was nun so ein Zahlungsversprechen wert sein kann, bekommen wir seit einiger Zeit eindrucksvoll jeden Tag praesentiert!
    Nicht mal B undesanleihen, die bisher als das sicherste Zahlungsversprechen galt ist heute oft nichts mehr wert. Ueberlegen Sie jetzt ruhig weiter.
    Helfen koennen dabei Informationen zum Thema auf dieser Site: http://www.steuerembargo.co.de

  4. Steuerembargo sagt:

    Wenn man wiss, dass Gelder der geringer verdienenden, meist direkt fuer Konsum ausgegeben werden, der kann die Schlussfolgerung leicht nachvollziehen, die der Gewerkschafter hier eingebracht hat.
    Je mehr die Leute verdienen, desto fluechtiger ist das Geld in internatioonale Gefilde und nicht in Investitionen im eigenen Land.
    Insofern ist es fuer die Wirtschaft Kontraproduktiv hier bei den Geringverdiener zu sparen.
    Ein typisches Beispiel ist Brasilien, uebrigens eine ehem. port. Kollonie, von denen die Portugiesen, auch wegen der gemeinsamen Sprache was lernen koennten auf diesem Gebiet.
    In Brasilien, erhalten seit Jahren die Bezieher des Salario Minimo jaehrlich mehr als 10% Gehaltssteiegrungen. Das sind etwa 60% aller Beschaeftigten.
    Diese Erhoehungen gehen annaehernd und sofort in den Konsum, oder dienen zur Bezahlung angehaeufter Schulden , was dann wieder Konsumreserven schafft.
    Das ist eines der entscheidenden Wachstums- und Stabilitaetsfaktoren in diesem Land und macht sie durch die Binnennachfrage unanfaelliger gegen aussere Einflusse. Das hat sich im Jahre 2009 bis jetzt ausgezahlt. In dieser Zeit hat das Land fast keine Auswirkungen in ides Kriesenzeiten zu spueren bekommen.
    Es ist ein absoluter Irrtum, dass eine Nation Export braucht!
    Unter Gesichtspunken unses Geldsystems ist das ohnehin eine eklatante Fehelntwicklungh, denn was passiert beim Export?
    Es werden werthaltige produkte exportiert, Autos, maschinen, etc., etc. Dafuer erhaelt der Exporteur nicht mehr als ein Zahlungsversprechen auf sonst absolut wertlosem papier. Was nun so ein Zahlungsversprechen wert sein kann, bekommen wir seit einiger Zeit eindrucksvoll jeden Tag praesentiert!
    Nicht mal B undesanleihen, die bisher als das sicherste Zahlungsversprechen galt ist heute oft nichts mehr wert. Ueberlegen Sie jetzt ruhig weiter.
    Helfen koennen dabei Informationen zum Thema auf dieser Site: http://www.steuerembargo.co.de

  5. Steuerembargo sagt:

    Wenn man wiss, dass Gelder der geringer verdienenden, meist direkt fuer Konsum ausgegeben werden, der kann die Schlussfolgerung leicht nachvollziehen, die der Gewerkschafter hier eingebracht hat.
    Je mehr die Leute verdienen, desto fluechtiger ist das Geld in internatioonale Gefilde und nicht in Investitionen im eigenen Land.
    Insofern ist es fuer die Wirtschaft Kontraproduktiv hier bei den Geringverdiener zu sparen.
    Ein typisches Beispiel ist Brasilien, uebrigens eine ehem. port. Kollonie, von denen die Portugiesen, auch wegen der gemeinsamen Sprache was lernen koennten auf diesem Gebiet.
    In Brasilien, erhalten seit Jahren die Bezieher des Salario Minimo jaehrlich mehr als 10% Gehaltssteiegrungen. Das sind etwa 60% aller Beschaeftigten.
    Diese Erhoehungen gehen annaehernd und sofort in den Konsum, oder dienen zur Bezahlung angehaeufter Schulden , was dann wieder Konsumreserven schafft.
    Das ist eines der entscheidenden Wachstums- und Stabilitaetsfaktoren in diesem Land und macht sie durch die Binnennachfrage unanfaelliger gegen aussere Einflusse. Das hat sich im Jahre 2009 bis jetzt ausgezahlt. In dieser Zeit hat das Land fast keine Auswirkungen in ides Kriesenzeiten zu spueren bekommen.
    Es ist ein absoluter Irrtum, dass eine Nation Export braucht!
    Unter Gesichtspunken unses Geldsystems ist das ohnehin eine eklatante Fehelntwicklungh, denn was passiert beim Export?
    Es werden werthaltige produkte exportiert, Autos, maschinen, etc., etc. Dafuer erhaelt der Exporteur nicht mehr als ein Zahlungsversprechen auf sonst absolut wertlosem papier. Was nun so ein Zahlungsversprechen wert sein kann, bekommen wir seit einiger Zeit eindrucksvoll jeden Tag praesentiert!
    Nicht mal B undesanleihen, die bisher als das sicherste Zahlungsversprechen galt ist heute oft nichts mehr wert. Ueberlegen Sie jetzt ruhig weiter.
    Helfen koennen dabei Informationen zum Thema auf dieser Site: http://www.steuerembargo.co.de

  6. Steuerembargo sagt:

    Wenn man wiss, dass Gelder der geringer verdienenden, meist direkt fuer Konsum ausgegeben werden, der kann die Schlussfolgerung leicht nachvollziehen, die der Gewerkschafter hier eingebracht hat.
    Je mehr die Leute verdienen, desto fluechtiger ist das Geld in internatioonale Gefilde und nicht in Investitionen im eigenen Land.
    Insofern ist es fuer die Wirtschaft Kontraproduktiv hier bei den Geringverdiener zu sparen.
    Ein typisches Beispiel ist Brasilien, uebrigens eine ehem. port. Kollonie, von denen die Portugiesen, auch wegen der gemeinsamen Sprache was lernen koennten auf diesem Gebiet.
    In Brasilien, erhalten seit Jahren die Bezieher des Salario Minimo jaehrlich mehr als 10% Gehaltssteiegrungen. Das sind etwa 60% aller Beschaeftigten.
    Diese Erhoehungen gehen annaehernd und sofort in den Konsum, oder dienen zur Bezahlung angehaeufter Schulden , was dann wieder Konsumreserven schafft.
    Das ist eines der entscheidenden Wachstums- und Stabilitaetsfaktoren in diesem Land und macht sie durch die Binnennachfrage unanfaelliger gegen aussere Einflusse. Das hat sich im Jahre 2009 bis jetzt ausgezahlt. In dieser Zeit hat das Land fast keine Auswirkungen in ides Kriesenzeiten zu spueren bekommen.
    Es ist ein absoluter Irrtum, dass eine Nation Export braucht!
    Unter Gesichtspunken unses Geldsystems ist das ohnehin eine eklatante Fehelntwicklungh, denn was passiert beim Export?
    Es werden werthaltige produkte exportiert, Autos, maschinen, etc., etc. Dafuer erhaelt der Exporteur nicht mehr als ein Zahlungsversprechen auf sonst absolut wertlosem papier. Was nun so ein Zahlungsversprechen wert sein kann, bekommen wir seit einiger Zeit eindrucksvoll jeden Tag praesentiert!
    Nicht mal B undesanleihen, die bisher als das sicherste Zahlungsversprechen galt ist heute oft nichts mehr wert. Ueberlegen Sie jetzt ruhig weiter.
    Helfen koennen dabei Informationen zum Thema auf dieser Site: http://www.steuerembargo.co.de

  7. Petra sagt:

    Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man sollte wirklich nicht meinen, dass wir im 21.Jahrhundert leben.
    Man sollte nicht meinen, dass wir

    Dieser Planet garantatiert allen Menschen Wohlstand – eigentlich – wäre da nicht dieses unfähige menschenverachtende System.
    Ein System zu dem man sagen kann: Aber es hat ja garnichts an, wenn man hinter die Kulissen schaut.

    Wenn es nicht so trauig und empörend wäre, könnte man den lieben langen Tag nur darüber lachen.

    Grauenvoll was einige wenige Menschen aus diesem Planeten gemacht haben und machen – höchste Zeit das eine neue Ära der Geschichte anbricht.

    Das Mittelalter ging auch vorrüber, dann wird auch das überwunden werden.

    • Christian Pregler sagt:

      Die haben auch nichts an. In Brüssel spielen sich ein paar domestizierte Primaten auf wie auf dem Planet der Affen die Gorillas.

  8. Petra sagt:

    Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man sollte wirklich nicht meinen, dass wir im 21.Jahrhundert leben.
    Man sollte nicht meinen, dass wir

    Dieser Planet garantatiert allen Menschen Wohlstand – eigentlich – wäre da nicht dieses unfähige menschenverachtende System.
    Ein System zu dem man sagen kann: Aber es hat ja garnichts an, wenn man hinter die Kulissen schaut.

    Wenn es nicht so trauig und empörend wäre, könnte man den lieben langen Tag nur darüber lachen.

    Grauenvoll was einige wenige Menschen aus diesem Planeten gemacht haben und machen – höchste Zeit das eine neue Ära der Geschichte anbricht.

    Das Mittelalter ging auch vorrüber, dann wird auch das überwunden werden.

    • Christian Pregler sagt:

      Die haben auch nichts an. In Brüssel spielen sich ein paar domestizierte Primaten auf wie auf dem Planet der Affen die Gorillas.

  9. Petra sagt:

    Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man sollte wirklich nicht meinen, dass wir im 21.Jahrhundert leben.
    Man sollte nicht meinen, dass wir

    Dieser Planet garantatiert allen Menschen Wohlstand – eigentlich – wäre da nicht dieses unfähige menschenverachtende System.
    Ein System zu dem man sagen kann: Aber es hat ja garnichts an, wenn man hinter die Kulissen schaut.

    Wenn es nicht so trauig und empörend wäre, könnte man den lieben langen Tag nur darüber lachen.

    Grauenvoll was einige wenige Menschen aus diesem Planeten gemacht haben und machen – höchste Zeit das eine neue Ära der Geschichte anbricht.

    Das Mittelalter ging auch vorrüber, dann wird auch das überwunden werden.

    • Christian Pregler sagt:

      Die haben auch nichts an. In Brüssel spielen sich ein paar domestizierte Primaten auf wie auf dem Planet der Affen die Gorillas.

  10. Petra sagt:

    Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man sollte wirklich nicht meinen, dass wir im 21.Jahrhundert leben.
    Man sollte nicht meinen, dass wir

    Dieser Planet garantatiert allen Menschen Wohlstand – eigentlich – wäre da nicht dieses unfähige menschenverachtende System.
    Ein System zu dem man sagen kann: Aber es hat ja garnichts an, wenn man hinter die Kulissen schaut.

    Wenn es nicht so trauig und empörend wäre, könnte man den lieben langen Tag nur darüber lachen.

    Grauenvoll was einige wenige Menschen aus diesem Planeten gemacht haben und machen – höchste Zeit das eine neue Ära der Geschichte anbricht.

    Das Mittelalter ging auch vorrüber, dann wird auch das überwunden werden.

    • Christian Pregler sagt:

      Die haben auch nichts an. In Brüssel spielen sich ein paar domestizierte Primaten auf wie auf dem Planet der Affen die Gorillas.