„Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit“

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bitten die Banken, auf größere Forderungen gegen Griechenland zu verzichten. Damit ist die Zahlungsunfähigkeit amtlich. Das Dokument im Wortlaut.

PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG
PRESSEMITTEILUNG NR.: 381
Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:
Do, 20.10.2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy haben heute miteinander telefoniert, um die europäischen Abläufe der nächsten Tage zu besprechen.
Die Bundeskanzlerin und der Staatspräsident sind sich vollkommen einig, eine umfassende und ehrgeizige Antwort auf die Krise zu geben, die die Eurozone im Moment durchlebt.

Diese Antwort wird unter anderem die folgenden Elemente umfassen:

Die operative Umsetzung der neuen Interventionsmodalitäten des EFSF.

Ein Plan zur Stärkung der Kapitalausstattung der europäischen Banken.

Die Einsetzung einer wirtschaftspolitischen Koordinierung der Eurozone und die Stärkung der wirtschaftlichen Integration.

Hinsichtlich einer dauerhaften Lösung für die Lage in Griechenland muss die griechische Regierung ehrgeizige Engagements eingehen, um ihre Wirtschaft im Rahmen eines neuen Programms wieder gesunden zu lassen. Auf der Basis des Berichts der Troika und der Analyse der Schuldentragfähigkeit Griechenlands, bitten Deutschland und Frankreich, dass die Verhandlungen mit dem Privatsektor unmittelbar aufgenommen werden, um eine Vereinbarung zu finden, die diese Schuldentragfähigkeit verbessert.

Der Präsident der Republik und die Bundeskanzlerin werden sich Samstagabend in Brüssel vor dem Europäischen Rat und dem Eurogipfel am Sonntag erneut treffen.

Frankreich und Deutschland haben sich darauf verständigt, dass das gesamte umfassende und ehrgeizige Maßnahmenpaket auf dem Gipfel am Sonntag im Einzelnen geprüft wird, damit die Staats- und Regierungschefs es bei einem zweiten Treffen spätestens Mittwoch beschließen können.

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  1. Meinungsfreiheit sagt:

    Da sitzen nun die Dilettanten im Nebel mit ihrem Hebel. Man sollte sie wegen Insolvenzverschleppung verklagen. Tatbestand: infamer Betrug am europäischen Volk.

  2. Meinungsfreiheit sagt:

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