Griechenland: Kriminelle immer unverschämter

Immer mehr Verbrechen geschehen in Griechenland auf offener Straße und ohne auch nur den Versuch, die Tat zu verbergen. Die Täter wissen: Dem Staat fehlt das Geld zur Strafverfolgung.

(29.10.2011) Griechenland befindet sich auf dem Weg in die Anarchie. Gewalttäter machen sich gar nicht mehr die Mühe, ihre Taten vorzubereiten oder zu verstecken. Weil sie wissen, dass die Behörden mit der Verbrechens-Bekämpfung überfordert sind, schreiten Täten immer häufiger ohne Rücksicht auf Verluste zur Tat.

Allein am frühen Samstagmorgen gab es in Athen nach einem Bericht der Zeitung Katherimini zwei Vorfälle, die zeigen, dass Recht und Ordnung in Griechenland keine Rolle mehr spielen.

In die Empfangshalle der Timios Stavros Klinik betraten acht Männer ohne die Umstehenden auch nur eines Blickes zu würdigen, die Empfangshalle, brachen den Geldautomat aus der Wand und nahmen ihn einfach mit.

In Thissio, nahe der Akropolis, rasten mehrere Männer mit einem gestohlenen Fahrzeug in das Schaufenster eines Juwelierladens und nahmen alle Juwelen und Schmuckstücke mit, die sie im Schaufenster vorfanden.

Bereits am Freitagabend erlag eine 50jährige Frau den Stichwunden, die ihr Einbrecher zugefügt hatten, als sie in ihre Wohnung eingebrochen waren.

Es nimmt daher nicht Wunder, dass immer mehr Griechen ihre Heimal fluchtartig verlassen.

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  1. Syssifus sagt:

    Bewaffnete Bürger würden sich selbst verteidigen aber davor haben viele Staaten Angst,besonders Deutschland.Hier haben nur die Verbrecher Schußwaffen und die Opfer kämpfen mit dem Knüppel,haben leider keine Leibwächter (Personenschutz) für sich und die Familie.In Deutschland ist selbst ein Messer mit Klingenlänge über 8,5 cm in der Öffentlichkeit nicht (griffbereit) erlaubt.War erst vor kurzer Zeit in Texas (Urlaub) und oh Wunder,deutsche Pressemeldungen und die Wirklichkeit liegen meilenweit auseinander.