USA: Das nächste Downgrade noch in diesem Jahr

Nach Auffassung von Bank of America Merrill Lynch wird eine weitere Ratingagentur noch in diesem Jahr den USA das Triple-A aberkennen. Grund: Die exorbitanten Schulden der Amerikaner und der fehlende Plan, sie langfristig abzubauen.

(24.10.2011) Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch gehen davon aus, dass nach Standard & Poor’s eine weitere Ratingagentur die USA herabstufen wird. Grund: Die Beobachter gehen davon aus, dass es Präsident Barack Obama nicht gelingen werde, mit dem Kongress einen langfristigen, glaubwürdigen Plan zum Abbau des Haushalts-Defizits zu vereinbaren. Eine solche Herabstufung werde sich negativ auf die amerikanische Wirtschaft auswirken, schreibt Ethan Harris von Merrill in seinem Bericht.

Mindestens eine Agentur werde daher die USA im November, spätestens im Dezember herabstufen.

Moody’s sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ratingagentur sich nicht ausschließlich auf die Verhandlungen von Obama mit dem Kongress fokussiere. Man berechne gerade, ob die USA in eine Rezession schlittern oder nicht, und welche Auswirkungen das Auslaufen der Steuersenkungs-Programme von George W. Bush im Jahr 2012 haben werde.

Larry Fink, der CEO des Vermögensverwalters Blackrock, sagte der FT, er glaube keinesfalls, dass es in den USA eine Rezession geben werde. Es bestehe etwa im Bausektor ein enormer Nachholbedarf, der die Wirtschaft ankurbeln werde.

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. NWO-Skeptiker sagt:

    Anlässlich weitere Downgrades „irgendwelcher“ Ratingagenturen:
    Was hat das alles zu bedeuten?
    Da ich nirgends eine vernünftige Interpretation finden kann, möchte ich hier eine „kleine Zusammenfassung“ darbieten, die sicherlich in ihrer Konsequenz alles andere als erfreulich ist:

    Geldmittel (in der Historie erwachsen aus Einlagerungsscheinen für die knappe Ressource Gold, heutzutage ohne irgendeine Deckung erstellt) sind äußerst einseitig verteilt. Der aufgeklärte Leser weiß, daß die Mehrzahl aller Notenbanken (die sich zur exponentiellen Geldmengenausweitung befähigen) privat sind. Mit der Laufzeit (gehen wir mal von weit über 200 Jahren aus) besitzt der, der die Mehrheiten damals schon besaß über Zins und Zinseszins die überwiegende Mehrheit.
    Nicht nur an Geldmitteln, sondern vor allem an den Realgütern dieser Welt (denn nur um das geht es). „Geld“ ist nur das Hilfsmittel dorthin. Das Wachstum der Realgüter ist im Vergleich zu Geld verschwindend gering gewesen. Über Aktienanteile, Fondbesitze und Steuerparadiese sind die wahren Besitzverhältnisse völlig verschleiert.
    Der Besitz erstreckt sich über alles, was mit dem künstlichen Tauschmittel Geld zu kaufen ist:
    „Globale“ Großkonzerne der Schwer-/Chemie-/Pharma-/Rüstungs-/Kommunikations-/Lebensmittel-/Saatgut-/Bankenindustrie u.a. und selbstverständlich auch Ratingagenturen.
    Die (Groß-)Banken nehmen hierbei eine zentrale Kontroll-und Schlüsselposition ein.
    Die Macht des Geldes zerstört auf Dauer jede Form von wirtschaftlicher Konkurrenz.
    Armeen von Lobbyisten untergraben gleichzeitig mit ihren unbegrenzten Mitteln die vorurteilsfreie Entscheidungsbefähigung des Souveräns.
    Jetzt verschulden sich also die Staaten in obszöner Weise zu Ungunsten einiger Banken und dann werden die gleichen Staaten, deren Staatsanleihen und Zahlungsmittel „heruntergestuft“ ???
    Wer diesen Frosch sieht und schluckt, ist selber schuld !
    Es sei hierbei erwähnt, daß ja Unmengen von Banken pleite gegangen sind – aber ausschließlich kleine und mittelständische Banken, das „Rettungs-Kapital“ wird also nur einseitig einigen wenigen Großbanken („to big to jail“) zukommen gelassen.
    Offensichtlich brauchen diese das Kapital NOCH NICHT – es ist NICH NICHT im „Markt“ angekommen. Was heißt das wiederum?
    Wir befinden uns in einem Tal, wo man hinter einem Staudamm alles Wasser aufstaut, bis nahezu die meisten Talbewohner verdurstet sind. Doch irgendwann – völlig unerwartet – öffnet man den Staudamm, und alles wird ertrinken.
    Danach kommen die Geier vom Himmel herabgeflogen und schlucken alles, worin noch etwas Leben steckt widerstandslos und umsonst.
    Welch eine exorbitante Gewinnmöglichkeit !! Nicht in Geld, sondern Realgütern bei gleichzeitiger Vernichtung jeglicher Konkurrenzsituation ! Dann druckt man neues Geld, welches von Vorneherein einseitig verteilt ist und kein Fizzelchen Realgut, was dann noch nicht in Besitz der „hochrangigsten Eliten“ (das Auge der Pyramide) ist.
    Ein neues „bankenfaschistisch (Eliten) kommunistisches (Restvolk)“ System (völlig mittelstandsfrei) ist umgesetzt, aber auf dem Weg dahin werden wohl 12/13 der Weltbevölkerung auf der Strecke bleiben (Georgia Guidestones).
    ordo ad chao („Die Neue Welt-„Ordnung aus dem Chaos) ist das erklärte Ziel der Freimaurer und die unzählbaren Strukturen die mit ihnen eng verknüpft sind.

    Es ist Krieg – keiner geht hin ? Wir sind mitten drin ! Die Einschläge an den Fronten hören wir nicht oder interpretieren sie nur falsch. Die meisten ignorieren das völlig. Viele hoffen, dieser Krug könnte an Ihnen irgendwie noch vorbeigehen. Aber die Einschläge kommen täglich näher!