Schwere Krawalle in Athen: „EU, IWF – raus!“

In Griechenland ist es bei Studentenprotesten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Polizei reagierte mit Tränengas und Schlagstöcken. Auch ein Wachhaus der Vertretung der EU-Kommission wurde attackiert.

(17.11.2011) Der Gedenkmarsch von 10.000 griechischen Studenten zum Gedenken an den Sieg in der wichtigesten Schlacht um das Polytechnikum im Kampf gegen die Mititäjunta 1973 artete am Donnerstag in Athen zu einer Straßenschlacht aus. Etwa 200 Anarchisten warfen Pflastersteine gegen Polizisten. Sie attackierten ein Wachhaus an einer Straße, in der sich ausländische Botschaften und das Athener Büro der EU-Kommission befinden. Die Polizei ging darauf hin mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Ranadlierer vor.

Der Protest richtet sich gegen die massiven Sparporgramme. Beim Marsch waren auch Rentner und Arbeiter anwesend. Sie riefen: „Wir bringen jede Junta zu Fall“, und: „EU, IWF – raus!“

Der Heftigkeit des Protests zeigt, unter welchem Druck der neue Premier Papademos steht.

Kommentare

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  1. markos sagt:

    wer sind die investoren und anleger?wie so kann ein land so viel schulden?wer hat denen so viel geld geliehen?wer hat so viel geld,viel mehr als es auf dem welt real gibt?wo ist das geld?bei so eine summe müsste griechenland reich sein wie Kuwait?aber der kleine mensch soll sich weniger sorgen machen als die weltmafiosi.es kommt erlösung sowieso