Barroso: Ohne zentrale EU-Macht kommt Euro-Kollaps

Der EU-Präsident Barroso warnte davor, dass der Euro scheitern werde, wenn seine Vorschläge oder ähnliche Maßnahmen zur Stärkung der Währung nicht umgesetzt werden.

(23.11.2011)

Bei einer Pressekonferenz sagte der EU-Präsident José Manuel Barroso „Ohne eine stärkere Wirtschaftskontrolle in der Euro-Zone wird es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die gemeinsame Währung aufrecht zu erhalten“. Verzweifelt und zugleich verärgert sprach er zu den Journalisten gestand er ein, dass der Euro schon unter Wasser sei und gerichtet an die 17 Regierungen – und ganz besonders Deutschland -ermahnte er, dass diese zusammenarbeiten und die Währung retten mögen.

Die zunehmende Rolle der EZB in der Euro-Krise kritisierte er ebenfalls: „Wir sollten nicht erwarten, dass die EZB das tut, was unsere Mitgliedsstaaten, unsere Regierungen, tun sollten. Sie sind nicht in der Position, die Arbeit unserer Regierungen hinsichtlich der Fiskalkonsolidierung und struktureller Reformen zu ersetzen.“

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