Spaniens neue Regierung sondiert bei EU wegen Bailout

Spanien: Die stellvertretende Parteivorsitzende der PP Partei sagt: „Spanien kann sich nicht länger mit 7 Prozent finanzieren.“ Daher verhandelt die neue, spanische Regierung bereits mit Brüssel.

(22.11.2011)

Maria Dolores de Cospedal Garcia, die stellvertretende Parteivorsitzende der frisch gewählten PP Partei, sagte gestern Abend nach einem Treffen des Exekutivausschusses der Partei in Madrid vor Journalisten, „Spanien kann sich nicht länger mit 7 Prozent finanzieren“.

Ein Bailout, wie es andere Länder in der Euro-Zone bereits erhalten, scheint für die Spanier nicht ausgeschlossen zu sein. Es „muss eine Vereinbarung über eine gemeinsame Euro-Zonen Einsatzstrategie von den europäischen Institutionen kommen, um unsere Staatsschulden zu sichern und zu garantieren“, erklärte Maria Dolores de Cospedal Garcia. Durch ein solches Euro-Zonen Abkommen solle die Solvenz des Landes gesichert werden. Zum gestrigen Treffen des Wahlgewinners Mariano Rajoy mit Angela Merkel sagte Maria Dolores de Cospedal, er habe Angela Merkel erzählt, dass den Ländern, „die ihren Verpflichtungen und Verantwortungen nachkommen“, von den „europäischen Institutionen geholfen werden“ müsse.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Europäischen Union, Amadeu Altafaj, sagte gestern der Businessweek: „Bis jetzt gab es noch keine Anfrage Spaniens nach Hilfe“. Sie wüssten nicht einmal von der Absicht Spaniens, eine Anfrage zu stellen.

„Was die PP macht, ist, nach mehr Zeit für die Einführung von Reformen zu fragen”, erzählte Javier Diaz-Gimenez, Ökonomieprofessor an der IESE Buseness School der Businessweek. „Die bloße Existenz eines Rettungsschirms, der finanziert wird, würde ausreichen, um die Märkte zu beruhigen.”

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