Nach Griechenland: Investoren rechnen nun mit Ansteckung Italiens

Analysten erwarten bei einem Nein der Griechen große Verluste auf Seiten der Investoren, steigende Unsicherheiten am Aktienmarkt und Probleme in Italien.

Andrew Lim, Analyst bei Espirito Santo in Londen, rechnet bei einer Abstimmung der griechischen Bevölkerung gegen den Rettungsschirm EFSF mit einem einschneidenden Zahlungsverzug Griechenlands. Die Banken müssten so Verluste von bis zu 75 Prozent auf ihre griechischen Staatsanleihen hinnehmen und die Bedrohung durch eine systemische Krise würde steigen. „Wenn wir einen harten Zahlungsverzug in Griechenland bekommen, wird das die Situation in Italien und Spanien verschlimmern“, sagt Andrew Lim und fügt hinzu, „es erhöht die Gefahr, dass Italien denselben Weg einschlagen könnte, und das ist das tatsächliche Risiko.“

„Im Falle eines Nein würde Griechenland sofort Insolvenz anmelden und wäre zahlungsunfähig“, kommentiert Christopher Pissarides, Ökonom und Nobelpreisträger, die aktuelle Situation. In diesem Fall, so Serge Ragotzky von Kepler Capital Markets gilt: “Pleite ist Pleite, bei einer Staatspleite muss also bezahlt werden. Das wird nicht zuletzt bei Banken und Politik auf der anderen Seite des Atlantiks viel Unruhe auslösen.“

Die Entscheidung Griechenlands für ein Referendum „ist ein Schock für alle Investoren, die dachten, dass wir uns langsam dem Ende nähern würden“, kommentiert David Jones von IG Index die Stimmungslage. Eins haben die Investoren in den vergangenen 18 Monaten auf jeden Fall gelernt, „dass die europäische Schuldenkrise erst vorbei ist, wenn der Vorhang fällt“. Griechenland werde vermutlich bei einem Nein der Bürger die Eurozone verlassen, sagt Serge Ragotzky und hinzu. „Zu hoffen ist, dass die Politiker anderer Länder dadurch zu echten Reformen motiviert werden und Griechenlands Wirtschaft sich mit einer eigenen Währung wieder besser anpassen kann.“

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  1. Meinungsfreiheit sagt:

    Es geht um Frankreich und nicht um Griechenland. Frankreich hat genau so wie Griechenland von der Stärke des Euros profitiert. Wenn Griechenland pleite geht, dann kippt Frankreich. Und dann ist es vorbei für Frankreich mit dem heimlichen und indirekten Versailler Vertrag II. Die alten Kampflinien würden wieder aufbrechen. Trichet hat immer Frankreich geholfen mir den Aufkäufen der Staatsanleihen von Griechenland und Italien. Griechenland könnten wir locker verkraften, und ihr Gold als Pfand nehmen.

    Der Euro hat ein Systemfehler, der so nicht zu beheben ist.

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