EFSF: Downgrade Frankreichs würde Kettenreaktion auslösen

Eine Abstufung des französischen Triple-A-Ratings wäre der Auslöser einer Kettenreaktion: Das Volumen des EFSF-Rettungsschirm würde schlagartig um ein Drittel schrumpfen. Damit können noch weniger Krisenstaaten gestützt werden.

Der Tokioter Ökonom Daisuke Karakama schreibt in einem Bericht, dass der EFSF bei einer Herabstufung  Frankreichs mehr als 35 Prozent seiner Kreditvergabekapazität einbüßen würde. Diese ist zurzeit noch auf effektive 440 Mrd. Euro begrenzt und stützt sich vordergründig auf Garantien von Frankreich und Deutschland.

280 Mrd. Euro blieben der EFSF in diesem Fall als Kreditvolumne, so Daisuke Karakama von der japanischen Mizuho Corporate Bank. Zieht man die Summe der bereits zugesicherten Rettungspakete für Irland, Portugal und Griechenland ab, blieben nur mehr 64 Mrd. Euro übrig.

„Europa wird sich in einer harten Position wiederfinden, wenn Frankreichs Rating gekürzt wird“, sagte Daisuke Karakama, und ergänzt, dass so die mit der Hebelung anvisierten 1 Billion Euro nicht erreicht werden könnten.

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Kommentare

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  1. schlaumeister sagt:

    das geht ganz schnell, wenn das Downgrade kommt, innerhalb von Stunden ist
    jede Rettung mausetot, zu viele klammern sich dann an Deutschland, bis dieses
    auch hinüber ist. Aber unseren Euro, an dem halten wir bis zu letzt fest gelle!

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