Frankreich: Zinsen für Staatsanleihen steigen dramatisch

Panikverkäufe in Paris als Reaktion auf den Absturz der italienischen Staatsanleihen: Die Ansteckung scheint nun schneller zu kommen als erwartet.

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Die Ansteckung aus Italien scheint nun auf Frankreich überzugreifen: Die französischen Staatsanleihen erreichten am Mittag Rekordwerte, nachdem offenbar Panikverkäufe eingesetzt haben.

„Im Moment ist Frankreich aufgrund der italienischen Anleihen, die die französischen Banken halten, ein sehr verwundbarer Riss in der Eurozone“, kommentiert Stephen Gallo von Schneider FX die steigenden Zinssätze. „Von hier aus kann es nur noch schlechter werden. Die französische Regierung wird wahrscheinlich bald ihre Banken stützen müssen und wenn das passiert, wird Frankreichs Kreditrating noch viel stärker verwundbar sein, als es das jetzt schon ist.“ (die Deutsche Bank erwartet das baldige Downgrade Frankreichs – mehr hier).

Schon seit ein paar Wochen steigen die Zinssätze für französische Staatsanleihen. „Der Markt macht bei der Bonität zwischen Deutschland und Frankreich einen klaren Unterschied aus. Dies ist ein Bestandteil des Renditeunterschieds“, sagt David Schnautz von der Commerzbank. „Interessant ist dabei, dass französischen Staatsanleihen aber auch deutlich höher rentieren als niederländische und finnische Pendants. Das unterstreicht die als niedriger eingestufte Bonität aus Sicht des Marktes.“

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Kommentare

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  1. PITderAdler sagt:

    Gezählt, gewogen und geteilt. Es gibt keine Gnade mehr. Die Spreu trennt sich vom Weizen. Die Gier von der Gerechtigkeit.

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