Eurozonen-Zerfall: Barroso kämpft um seinen Job

In seiner Berliner Rede warnte EU-Kommissionspräsident Barroso vor einer Spaltung der EU. Auch Deutschland könne das schlecht bekommen. Nur die EU-Gremien seien in der Lage, das Wohlergehen der Europäer zu sichern.

Der Kampf um die eigene Daseinsberechtigung in der EU hat begonnen.

EU-Kommissionpräsident José Manuel Barroso sagte am Mittwochabend in einer Rede in Berlin, „eine gespaltene Union würde nicht funktionieren“. Er gestand ein, dass die EU vor einer grundlegenden Entscheidung stehe – ob sie zerfallen oder weiter vorangehen solle sei die Frage der Stunde.

Barroso kündigte an, dass die EU ihre Position nicht kampflos aufgeben werde, sondern mit handfesten Vorschlägen eine „zentrale Rolle“ spielen wolle. Denn nur die „Gemeinschaftsmethode“, in der die EU-Institutionen den Ton angeben, könne den Zerfall des Euro verhindern. Dazu werde man in bewährter Mann schlagkräftige Instrumente wie den EFSF (funktioniert überhaupt nicht – hier) und den ESM (gibt es noch gar nicht – mehr hier) einsetzen, um die Haushalte der Nationen zu koordinieren. Bilateralen Abkommen erteilte Barroso eine Abfuhr – wohl auch in Anspielung an die Idee von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, eine europäische Wirtschaftsregierung zu etablieren (auch die Idee ist schon tot – mehr hier). In Richtung Merkel sagte Barroso, auch Deutschland würde wirtschaftlichen Schaden erleiden, wenn die Eurozone auseinanderbreche.

Barrosos Fazit: Die EU und der Euro gehören zusammen. Nach den jüngsten Absetzbewegungen durch Paris und Berlin (mehr hier) und den Überlegungen von Merkel, das Heft selbst in die Hand zu nehmen (mehr hier) ist das allerdings wohl nur ein frommer Wunsch zum Tag des Gedenkens an den Mauerfall.

Kommentare

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  1. Willi sagt:

    super Sache EU und EURO gehören zusammen, aber jeder zieht den Strang in eine andere Richtung… – wie kann es sein das England riesige Mengen Liquidität aus dem Hut zaubern kann und Zinsen hat wo man beim EURO träumt und die EURO Staaten ganz andere Ziele. Hier gehört in meinen Augen das erste Wort gesprochen – entweder man gehört zu EU, dann muß man aber auch so handeln, wenn man aber politisch und wirtschaftlich sich so verhält wie die U.S.A., dann sollte man wohl besser als 52. Bundesstaat nach da wechseln! Da wird übrigens die FED aus den Privatbanken gebildet und in wessen Interesse die schafft darf sich jeder jetzt denken. Im Übrigen je mehr der „Liquidität“ in den Markt geschüttet wird, desto mehr Spielkapital haben die Banken zum spekulieren, weil bei den Zinsen momentan haben die Unternehmen jedenfalls keine Probleme. Tja und die Folgen sieht man ja so langsam, weil wenn man in den Supermarkt geht kann man von Woche zu Woche mehr für alles hinblättern.
    Aber so wie es momentan aussieht will Europa ja jetzt auch wie die anderen mit immer mehr Liquidität sich seiner Schulden entledigen und das Ziel der Geldwertstabilität wird über Bord geschmissen. …

  2. Willi sagt:

    super Sache EU und EURO gehören zusammen, aber jeder zieht den Strang in eine andere Richtung… – wie kann es sein das England riesige Mengen Liquidität aus dem Hut zaubern kann und Zinsen hat wo man beim EURO träumt und die EURO Staaten ganz andere Ziele. Hier gehört in meinen Augen das erste Wort gesprochen – entweder man gehört zu EU, dann muß man aber auch so handeln, wenn man aber politisch und wirtschaftlich sich so verhält wie die U.S.A., dann sollte man wohl besser als 52. Bundesstaat nach da wechseln! Da wird übrigens die FED aus den Privatbanken gebildet und in wessen Interesse die schafft darf sich jeder jetzt denken. Im Übrigen je mehr der „Liquidität“ in den Markt geschüttet wird, desto mehr Spielkapital haben die Banken zum spekulieren, weil bei den Zinsen momentan haben die Unternehmen jedenfalls keine Probleme. Tja und die Folgen sieht man ja so langsam, weil wenn man in den Supermarkt geht kann man von Woche zu Woche mehr für alles hinblättern.
    Aber so wie es momentan aussieht will Europa ja jetzt auch wie die anderen mit immer mehr Liquidität sich seiner Schulden entledigen und das Ziel der Geldwertstabilität wird über Bord geschmissen. …

  3. Willi sagt:

    super Sache EU und EURO gehören zusammen, aber jeder zieht den Strang in eine andere Richtung… – wie kann es sein das England riesige Mengen Liquidität aus dem Hut zaubern kann und Zinsen hat wo man beim EURO träumt und die EURO Staaten ganz andere Ziele. Hier gehört in meinen Augen das erste Wort gesprochen – entweder man gehört zu EU, dann muß man aber auch so handeln, wenn man aber politisch und wirtschaftlich sich so verhält wie die U.S.A., dann sollte man wohl besser als 52. Bundesstaat nach da wechseln! Da wird übrigens die FED aus den Privatbanken gebildet und in wessen Interesse die schafft darf sich jeder jetzt denken. Im Übrigen je mehr der „Liquidität“ in den Markt geschüttet wird, desto mehr Spielkapital haben die Banken zum spekulieren, weil bei den Zinsen momentan haben die Unternehmen jedenfalls keine Probleme. Tja und die Folgen sieht man ja so langsam, weil wenn man in den Supermarkt geht kann man von Woche zu Woche mehr für alles hinblättern.
    Aber so wie es momentan aussieht will Europa ja jetzt auch wie die anderen mit immer mehr Liquidität sich seiner Schulden entledigen und das Ziel der Geldwertstabilität wird über Bord geschmissen. …

  4. Willi sagt:

    super Sache EU und EURO gehören zusammen, aber jeder zieht den Strang in eine andere Richtung… – wie kann es sein das England riesige Mengen Liquidität aus dem Hut zaubern kann und Zinsen hat wo man beim EURO träumt und die EURO Staaten ganz andere Ziele. Hier gehört in meinen Augen das erste Wort gesprochen – entweder man gehört zu EU, dann muß man aber auch so handeln, wenn man aber politisch und wirtschaftlich sich so verhält wie die U.S.A., dann sollte man wohl besser als 52. Bundesstaat nach da wechseln! Da wird übrigens die FED aus den Privatbanken gebildet und in wessen Interesse die schafft darf sich jeder jetzt denken. Im Übrigen je mehr der „Liquidität“ in den Markt geschüttet wird, desto mehr Spielkapital haben die Banken zum spekulieren, weil bei den Zinsen momentan haben die Unternehmen jedenfalls keine Probleme. Tja und die Folgen sieht man ja so langsam, weil wenn man in den Supermarkt geht kann man von Woche zu Woche mehr für alles hinblättern.
    Aber so wie es momentan aussieht will Europa ja jetzt auch wie die anderen mit immer mehr Liquidität sich seiner Schulden entledigen und das Ziel der Geldwertstabilität wird über Bord geschmissen. …

  5. Willi sagt:

    super Sache EU und EURO gehören zusammen, aber jeder zieht den Strang in eine andere Richtung… – wie kann es sein das England riesige Mengen Liquidität aus dem Hut zaubern kann und Zinsen hat wo man beim EURO träumt und die EURO Staaten ganz andere Ziele. Hier gehört in meinen Augen das erste Wort gesprochen – entweder man gehört zu EU, dann muß man aber auch so handeln, wenn man aber politisch und wirtschaftlich sich so verhält wie die U.S.A., dann sollte man wohl besser als 52. Bundesstaat nach da wechseln! Da wird übrigens die FED aus den Privatbanken gebildet und in wessen Interesse die schafft darf sich jeder jetzt denken. Im Übrigen je mehr der „Liquidität“ in den Markt geschüttet wird, desto mehr Spielkapital haben die Banken zum spekulieren, weil bei den Zinsen momentan haben die Unternehmen jedenfalls keine Probleme. Tja und die Folgen sieht man ja so langsam, weil wenn man in den Supermarkt geht kann man von Woche zu Woche mehr für alles hinblättern.
    Aber so wie es momentan aussieht will Europa ja jetzt auch wie die anderen mit immer mehr Liquidität sich seiner Schulden entledigen und das Ziel der Geldwertstabilität wird über Bord geschmissen. …

  6. Clasine sagt:

    Niemand , absolut niemand ist diesen Herausforderungen gewachsen. Alle laufen herum wie Hühner ohne Kopf. Nur bei den Politikern ist der Kopf noch drauf, nur was ist drin ? Ein Europa mit sovielen unterschiedlichen Mentalitäten kann es gar nicht geben. Es muss auf ein Kerneuropa zulaufen, wie es ursprünglich ja auch geplant war, oder ?

    Irgendwie sind doch die Handelsbeziehungen zu Zeiten der EWG gut gelaufen, oder irre ich mich da ? Wäre für eine Antwort dankbar.