Das nächste Opfer: Spaniens Wirtschaftswachstum vor dem Stillstand

Spanien kann im dritten Quartal kein wirtschaftliches Wachstum verbuchen und verfehlt so die Ziele zur Haushaltskonsolidierung. Eine Rezession rückt immer näher.

Nach Auffassung der EU-Kommission wird Spanien die Ziele zur Reduzierung des Haushaltsdefizits nicht erreichen. Im dritten Quartal lag das Wachstum des BIP wie im zweiten Quartal bei 0,2 Prozent und kam somit praktisch zum Erliegen. Ein Jahr zuvor wuchs die Wirtschaft noch um 0,8 Prozent. Damit werden die Bemühungen der Spanier, griechische Zustände im Land abzuwehren, untergraben.

Auch der Markt verliert mehr und mehr das Vertrauen in Spaniens Handlungsfähigkeit. Gestern stiegen die Zinssätze für spanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren teilweise auf 5,96 Prozent. Der höchste Wert seit August und das, obwohl auch hier die EZB die Märkte mit Ankäufen unterstützt. Die wirtschaftlichen Zahlen Spaniens bestätigen, dass „Spanien kämpfen muss und wahrscheinlich in eine Rezession zurückfällt. Wenn nicht im 4. Quartal, dann Anfang des nächsten Jahres“, sagt Ben May, Wirtschaftsexperte bei Capital Economics. „Wir haben hier eine Arbeitslosigkeit von über 25 Prozent!“ (viele Spanier emigrieren bereits – mehr hier)

Die am 20. November neu gewählte Regierung Spaniens steht vor großen Herausforderungen. Si emuss die Ausgaben stark kürzen und gleichzeitig die Wirtschaft fördern, um nicht das nächste Opfer der Krise zu sein. Die People’s Party, die nach den derzeitigen Umfragen vorne liegt, hat sich entsprechend hohe Ziele gesetzt. Sie will die Kreditwürdigkeit des Landes wieder herstellen und die Kreditkosten senken, ohne die Steuern zu erhöhen oder Renten zu kürzen.

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Kommentare

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  1. Lotus sagt:

    Wann meldet endlich irgend ein PIIGS-Staat seine Währungsreform an? Dann wäre Brüssel gefragt, um dies zu ermöglichen. Raus aus dem Euro und rein in die eigene Währung. Diese kluge Entscheidung sollte jetzt wirklich kommen. Pläne sind ja angeblich im Geheimen schon gemacht worden. Also los jetzt. Es ist nicht mehr auszuhalten für uns Bürger. Die Hiobsbotschaften ähneln einem Irrenhaus von unfähigen Politikern in ganz Europa.

  2. Lotus sagt:

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  3. Lotus sagt:

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  4. Lotus sagt:

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  5. Lotus sagt:

    Wann meldet endlich irgend ein PIIGS-Staat seine Währungsreform an? Dann wäre Brüssel gefragt, um dies zu ermöglichen. Raus aus dem Euro und rein in die eigene Währung. Diese kluge Entscheidung sollte jetzt wirklich kommen. Pläne sind ja angeblich im Geheimen schon gemacht worden. Also los jetzt. Es ist nicht mehr auszuhalten für uns Bürger. Die Hiobsbotschaften ähneln einem Irrenhaus von unfähigen Politikern in ganz Europa.