EFSF hat Triple A am Markt bereits verloren

Der Markt reagiert schneller als die Ratingagenturen: Die Zinssätze der vergangenen Woche zeigen, dass der Rettungsschirm EFSF wegen der Unsicherheit über Frankreich bereits bestenfalls als AA+ gewertet werden kann.

Aktuell – Verdacht: EFSF soll eigene Papiere gekauft haben (mehr hier)

Die politische Aufregung in Paris über die vermeintliche Panne von Standard & Poor’s ist l’art pour l’art – auf Deutsch: ein Streit um des Kaisers Bart. Denn der aktuelle Vergleich der Werte von europäischen Staatsanleihen mit dem Zinsen des EFSF zeigt, dass der erweiterte Rettungsschirm bei seinen eher bescheidenen Aktionen der Kapitalaufnahme bereits deutlich vom Triple A entfernt ist (siehe Chart am Ende des Artikels).

Die Logik dahinter ist ganz einfach: S&P hatte im Oktober angekündigt, neben anderen europäischen Staaten auch Frankreich herabzustufen, wenn Europa in eine Rezession zurückfalle. Dies hat nun in der vergangenen Woche die EU mit den dramatischen Prognosen von Währungskommissar Olli Rehn offiziell bestätigt.

Die Märkte haben einfach eins und eins zusammengezählt. Sie brauchen keine Zertifikate mehr, sondern haben weitgehend das Vertrauen in das europäische Rettungsprogramm verloren.

Dies hat erhebliche Auswirkungen für Deutschland: Denn wenn die Franzosen für die EFSF-Bewertung schon überflüssig oder aber ihre niedrigere Bonität praktisch schon eingepreist ist, bleibt Deutschland als Zahlmeister Retter Europas übrig. Deutschland allein, darüber gibt es jedoch auch bei den glühendsten Euro-Verfechtern keinen Zweifel, ist nicht in der Lage, die Schulden der peripheren Länder und Italiens allein zu schultern.

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Kommentare

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  1. odovonhoffmanstal sagt:

    allen Vorrednern sei Dank!
    Wenn ich als Ösi in dieser Runde auch was posten darf:
    Politiker = Marionette
    Volksmedien= veröffentlichte Meinung (ratet von wem)
    Demokratie? Eher Diktat des Geldadels.
    Für mich klar: Die Umverteilung von Arm zu Reich funktioniert (noch/immer besser). Die Reichen (Politik (Griechen!), Konzernleiter, …??) möchten ihren Reichtum (natürlich in mat. Werten) behalten, haben die besseren Zuträger an Info und Strohfrauen/-männer — und sind nicht zu entdecken! Das schützt sie- vor der Volkswut.
    So ist zu verstehen: das „Sparen“ (an wem? für wen?), der „Rettungsschirm“ (wer soll von wem gerettet werden?), „Schulden“ (wenn „alle“ Länder verschuldet sind: bei wem, zum Teufel? Und wem gehören die Banken?- „Rothschild“ und co?).
    Man sollte bloß die richtigen Fragen stellen – die Antworten drängen sich dann auf.
    Ich plädiere für ein „Jubeljahr“ – kollektiver gegenseitiger Schuldenerlass – Reset. War eines der wenigen guten Sachen der Katholen.
    Obiges wird den „Reichen“ (Eliten) nicht gefallen – „arbeitsloses Einkommen“ ist halt fein, solange die Armen mitmachen („Dank“ Kirchen, Sozis, Gutmenschen, …).
    Ich plädiere auch für Streichung ALLER Subventionen – das gehört zu einem „ehrlichen“ Reset.
    Zum Schluss:
    Ist „Leiden“ Bürgerpflicht?

  2. odovonhoffmanstal sagt:

    allen Vorrednern sei Dank!
    Wenn ich als Ösi in dieser Runde auch was posten darf:
    Politiker = Marionette
    Volksmedien= veröffentlichte Meinung (ratet von wem)
    Demokratie? Eher Diktat des Geldadels.
    Für mich klar: Die Umverteilung von Arm zu Reich funktioniert (noch/immer besser). Die Reichen (Politik (Griechen!), Konzernleiter, …??) möchten ihren Reichtum (natürlich in mat. Werten) behalten, haben die besseren Zuträger an Info und Strohfrauen/-männer — und sind nicht zu entdecken! Das schützt sie- vor der Volkswut.
    So ist zu verstehen: das „Sparen“ (an wem? für wen?), der „Rettungsschirm“ (wer soll von wem gerettet werden?), „Schulden“ (wenn „alle“ Länder verschuldet sind: bei wem, zum Teufel? Und wem gehören die Banken?- „Rothschild“ und co?).
    Man sollte bloß die richtigen Fragen stellen – die Antworten drängen sich dann auf.
    Ich plädiere für ein „Jubeljahr“ – kollektiver gegenseitiger Schuldenerlass – Reset. War eines der wenigen guten Sachen der Katholen.
    Obiges wird den „Reichen“ (Eliten) nicht gefallen – „arbeitsloses Einkommen“ ist halt fein, solange die Armen mitmachen („Dank“ Kirchen, Sozis, Gutmenschen, …).
    Ich plädiere auch für Streichung ALLER Subventionen – das gehört zu einem „ehrlichen“ Reset.
    Zum Schluss:
    Ist „Leiden“ Bürgerpflicht?

  3. odovonhoffmanstal sagt:

    allen Vorrednern sei Dank!
    Wenn ich als Ösi in dieser Runde auch was posten darf:
    Politiker = Marionette
    Volksmedien= veröffentlichte Meinung (ratet von wem)
    Demokratie? Eher Diktat des Geldadels.
    Für mich klar: Die Umverteilung von Arm zu Reich funktioniert (noch/immer besser). Die Reichen (Politik (Griechen!), Konzernleiter, …??) möchten ihren Reichtum (natürlich in mat. Werten) behalten, haben die besseren Zuträger an Info und Strohfrauen/-männer — und sind nicht zu entdecken! Das schützt sie- vor der Volkswut.
    So ist zu verstehen: das „Sparen“ (an wem? für wen?), der „Rettungsschirm“ (wer soll von wem gerettet werden?), „Schulden“ (wenn „alle“ Länder verschuldet sind: bei wem, zum Teufel? Und wem gehören die Banken?- „Rothschild“ und co?).
    Man sollte bloß die richtigen Fragen stellen – die Antworten drängen sich dann auf.
    Ich plädiere für ein „Jubeljahr“ – kollektiver gegenseitiger Schuldenerlass – Reset. War eines der wenigen guten Sachen der Katholen.
    Obiges wird den „Reichen“ (Eliten) nicht gefallen – „arbeitsloses Einkommen“ ist halt fein, solange die Armen mitmachen („Dank“ Kirchen, Sozis, Gutmenschen, …).
    Ich plädiere auch für Streichung ALLER Subventionen – das gehört zu einem „ehrlichen“ Reset.
    Zum Schluss:
    Ist „Leiden“ Bürgerpflicht?

  4. odovonhoffmanstal sagt:

    allen Vorrednern sei Dank!
    Wenn ich als Ösi in dieser Runde auch was posten darf:
    Politiker = Marionette
    Volksmedien= veröffentlichte Meinung (ratet von wem)
    Demokratie? Eher Diktat des Geldadels.
    Für mich klar: Die Umverteilung von Arm zu Reich funktioniert (noch/immer besser). Die Reichen (Politik (Griechen!), Konzernleiter, …??) möchten ihren Reichtum (natürlich in mat. Werten) behalten, haben die besseren Zuträger an Info und Strohfrauen/-männer — und sind nicht zu entdecken! Das schützt sie- vor der Volkswut.
    So ist zu verstehen: das „Sparen“ (an wem? für wen?), der „Rettungsschirm“ (wer soll von wem gerettet werden?), „Schulden“ (wenn „alle“ Länder verschuldet sind: bei wem, zum Teufel? Und wem gehören die Banken?- „Rothschild“ und co?).
    Man sollte bloß die richtigen Fragen stellen – die Antworten drängen sich dann auf.
    Ich plädiere für ein „Jubeljahr“ – kollektiver gegenseitiger Schuldenerlass – Reset. War eines der wenigen guten Sachen der Katholen.
    Obiges wird den „Reichen“ (Eliten) nicht gefallen – „arbeitsloses Einkommen“ ist halt fein, solange die Armen mitmachen („Dank“ Kirchen, Sozis, Gutmenschen, …).
    Ich plädiere auch für Streichung ALLER Subventionen – das gehört zu einem „ehrlichen“ Reset.
    Zum Schluss:
    Ist „Leiden“ Bürgerpflicht?

  5. odovonhoffmanstal sagt:

    allen Vorrednern sei Dank!
    Wenn ich als Ösi in dieser Runde auch was posten darf:
    Politiker = Marionette
    Volksmedien= veröffentlichte Meinung (ratet von wem)
    Demokratie? Eher Diktat des Geldadels.
    Für mich klar: Die Umverteilung von Arm zu Reich funktioniert (noch/immer besser). Die Reichen (Politik (Griechen!), Konzernleiter, …??) möchten ihren Reichtum (natürlich in mat. Werten) behalten, haben die besseren Zuträger an Info und Strohfrauen/-männer — und sind nicht zu entdecken! Das schützt sie- vor der Volkswut.
    So ist zu verstehen: das „Sparen“ (an wem? für wen?), der „Rettungsschirm“ (wer soll von wem gerettet werden?), „Schulden“ (wenn „alle“ Länder verschuldet sind: bei wem, zum Teufel? Und wem gehören die Banken?- „Rothschild“ und co?).
    Man sollte bloß die richtigen Fragen stellen – die Antworten drängen sich dann auf.
    Ich plädiere für ein „Jubeljahr“ – kollektiver gegenseitiger Schuldenerlass – Reset. War eines der wenigen guten Sachen der Katholen.
    Obiges wird den „Reichen“ (Eliten) nicht gefallen – „arbeitsloses Einkommen“ ist halt fein, solange die Armen mitmachen („Dank“ Kirchen, Sozis, Gutmenschen, …).
    Ich plädiere auch für Streichung ALLER Subventionen – das gehört zu einem „ehrlichen“ Reset.
    Zum Schluss:
    Ist „Leiden“ Bürgerpflicht?