Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt auf 43,5 Prozent

Fast jeder zweite Jugendliche ist in Griechenland arbeitslos. Der Anteil der wirtschaftlich inaktiven Bevölkerung übersteigt jenen der arbeitenden um 400.000 Personen.

Die Krise hat in Griechenland katastrophale Auswirkungen auf die Jugendarbeitslosigkeit. Die aktuellen Zahlen der nationalen griechischen Statistikbehörde zeigen, dass im August 43,5% der griechischen Jugendlichen ohne Arbeit war. Dies ist besonders alarmierend, da der Sommer in Griechenland wegen des Tourismus und der Baubranche eher eine bessere Beschäftigungslage zeigt. Eine derart hohe Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen hat natürlich auch nachhaltige Auswirkungen auf alle Wachstumsprognosen für die griechische Wirtschaft. Es ist nicht anzunehmen, dass die immer noch zu optimistischen Prognosen, auf denen die EU-Hilfszahlungen beruhen, tatsächlich eingehalten werden. Die vielen arbeitslosen Jugendlichen stellen natürlich auch für die neue Regierung ein großes Problem dar: Denn sie wird in den kommenden Wochen keine Beschäftigungsprogramme verwirklichen, sondern neue, härtere Sparmaßnahmen durchsetzen müssen.

Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit in Griechenland im August auf über 18%. Die Gewerkschaften sagen eine Zahl von einer Million Arbeitsloser bis zum Jahresende 2011 voraus. Im Jahr 2012 wird eine reale Arbeitslosigkeit von 28% für die Gesamtbevölkerung befürchtet.

In Griechenland muss daher nun eine Minderheit für das Wohlergehen der Mehrheit sorgen, was die Wirtschaftsleistung betrifft. Die Zahl der nicht arbeitenden Griechen lag im Jahr 2011 um 400.000 Personen über der, die in Arbeit standen. Auch dies kann nicht dazu führen, dass sich die griechische Wirtschaft auch nur ansatzweise erholt – womit der Faktor Wachstum aus der volkswirtschaftlichen Gleichung für Griechenland wohl für längere Zeit gestrichen werden muss.

Kommentare

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  1. M.Schmidt sagt:

    Eine Frage der Priorität
    Wie wärs mal mit einem Beschäftigungsschirm für die Zukunft der Jugend Europas anstatt ein überkommenes Geldsystem zu stützen?
    Einzig die jungen Menschen sind alternativlos und systemrelevant für die Zukunft dieses Kontinentes, wenn er solch noch haben soll!

  2. M.Schmidt sagt:

    Eine Frage der Priorität
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    Einzig die jungen Menschen sind alternativlos und systemrelevant für die Zukunft dieses Kontinentes, wenn er solch noch haben soll!

  3. M.Schmidt sagt:

    Eine Frage der Priorität
    Wie wärs mal mit einem Beschäftigungsschirm für die Zukunft der Jugend Europas anstatt ein überkommenes Geldsystem zu stützen?
    Einzig die jungen Menschen sind alternativlos und systemrelevant für die Zukunft dieses Kontinentes, wenn er solch noch haben soll!

  4. M.Schmidt sagt:

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    Einzig die jungen Menschen sind alternativlos und systemrelevant für die Zukunft dieses Kontinentes, wenn er solch noch haben soll!

  5. M.Schmidt sagt:

    Eine Frage der Priorität
    Wie wärs mal mit einem Beschäftigungsschirm für die Zukunft der Jugend Europas anstatt ein überkommenes Geldsystem zu stützen?
    Einzig die jungen Menschen sind alternativlos und systemrelevant für die Zukunft dieses Kontinentes, wenn er solch noch haben soll!