Bundesbank-Chef Weidmann lehnt Intervention der EZB ab

Die Bundesbank tritt bei der Euro-Rettung auf die Bremse: Die europäischen Regierungen müssen die Stabilität des Euro herstellen, nicht die Notenbanken. Alles andere wäre Gesetzesbruch. Auch einen Schuldenschnitt für die privaten Banken hält er für problematisch.

In den vergangenen Tagen waren die Stimmen immer lauter geworden, die von der Europäischen Zentralbank forderten, sie solle als letzter Retter auftreten und Staatsanleihen von Schuldenstaaten in unbegrenztem Ausmaß kaufen (zuletzt Putin – hier)

In einem Interview mit der FT erteilt nun Bundesbank Präsident Jens Weidmann dieses Wünschen eine klare Absage. Und er geht dabei noch weiter als Mario Draghi, der ebenfalls gesagt hatte, man wolle nicht dauerhaft der letzte Hafen für die Schrottpapiere sein.

Weidmann sagte: „Ich kann nicht erkennen, wie man die Stabilität der Währungsunion sichern soll, indem man die gesetzlichen Vorgaben verletzt. Man kann kein Vertrauen aufbauen, indem man die Gesetze bricht.“ Die Grundlage der EZB sei die Stabilität des Euro und keine „monetäre Finanzierung“ von Staaten.

Aus demselben Grund lehnt Weidmann auch die für Griechenland vorgeschlagene Beteiligung der privaten Gläubiger an: Es sehe kurzfristig gut aus, wenn man die privaten Banken beteiligt. Langfristig bewirke man das Gegenteil dessen, was man wolle: Man untergräbt das Vertrauen der Investoren in geschlossenen Vereinbarungen. Außerdem würden so andere Länder ermuntert, ebenfalls einen Schuldenschnitt anzustreben.

Damit kritisiert Weidmann auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Beteiligung des privaten Sektors gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy als einen der Eckpfeiler der Griechenland-Rettung forciert hatte. Die privaten Banken haben sich unmittelbar nach dem EU-Gipfel schon wieder von der zuvor als Durchbruch gefeierten Lösung (50% Haircut) distanziert – mehr hier.

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Kommentare

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  1. Claus O. sagt:

    Die EZB hat schon genug von diesen Schrottpapieren aufgekauft. Sie ist daher schon zur Bad Bank avanciert. Eine weitere Aufstockung dieser Transaktionen wäre fatal für den Euro. Die Geldmenge hat sich in den letzten dreissig Jahren gegenüber dem BIP sowieso schon vervierzigtfacht. Geld zu drucken wie es die FED in den Staaten tut , ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es vergrössert nur das Elend. Wer im übrigen von Griechenland Hilfe spricht , meint Bankenrettung. Diese bekommen dann 81% des Geldes was an Griechenland geht. Die Bevölkerung hat eh nichts davon. Der Exodus aus den Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sagt doch alles. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Zukunft der jeweilingen Länder.

  2. Claus O. sagt:

    Die EZB hat schon genug von diesen Schrottpapieren aufgekauft. Sie ist daher schon zur Bad Bank avanciert. Eine weitere Aufstockung dieser Transaktionen wäre fatal für den Euro. Die Geldmenge hat sich in den letzten dreissig Jahren gegenüber dem BIP sowieso schon vervierzigtfacht. Geld zu drucken wie es die FED in den Staaten tut , ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es vergrössert nur das Elend. Wer im übrigen von Griechenland Hilfe spricht , meint Bankenrettung. Diese bekommen dann 81% des Geldes was an Griechenland geht. Die Bevölkerung hat eh nichts davon. Der Exodus aus den Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sagt doch alles. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Zukunft der jeweilingen Länder.

  3. Claus O. sagt:

    Die EZB hat schon genug von diesen Schrottpapieren aufgekauft. Sie ist daher schon zur Bad Bank avanciert. Eine weitere Aufstockung dieser Transaktionen wäre fatal für den Euro. Die Geldmenge hat sich in den letzten dreissig Jahren gegenüber dem BIP sowieso schon vervierzigtfacht. Geld zu drucken wie es die FED in den Staaten tut , ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es vergrössert nur das Elend. Wer im übrigen von Griechenland Hilfe spricht , meint Bankenrettung. Diese bekommen dann 81% des Geldes was an Griechenland geht. Die Bevölkerung hat eh nichts davon. Der Exodus aus den Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sagt doch alles. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Zukunft der jeweilingen Länder.

  4. Claus O. sagt:

    Die EZB hat schon genug von diesen Schrottpapieren aufgekauft. Sie ist daher schon zur Bad Bank avanciert. Eine weitere Aufstockung dieser Transaktionen wäre fatal für den Euro. Die Geldmenge hat sich in den letzten dreissig Jahren gegenüber dem BIP sowieso schon vervierzigtfacht. Geld zu drucken wie es die FED in den Staaten tut , ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es vergrössert nur das Elend. Wer im übrigen von Griechenland Hilfe spricht , meint Bankenrettung. Diese bekommen dann 81% des Geldes was an Griechenland geht. Die Bevölkerung hat eh nichts davon. Der Exodus aus den Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sagt doch alles. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Zukunft der jeweilingen Länder.

  5. Claus O. sagt:

    Die EZB hat schon genug von diesen Schrottpapieren aufgekauft. Sie ist daher schon zur Bad Bank avanciert. Eine weitere Aufstockung dieser Transaktionen wäre fatal für den Euro. Die Geldmenge hat sich in den letzten dreissig Jahren gegenüber dem BIP sowieso schon vervierzigtfacht. Geld zu drucken wie es die FED in den Staaten tut , ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Es vergrössert nur das Elend. Wer im übrigen von Griechenland Hilfe spricht , meint Bankenrettung. Diese bekommen dann 81% des Geldes was an Griechenland geht. Die Bevölkerung hat eh nichts davon. Der Exodus aus den Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien sagt doch alles. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Zukunft der jeweilingen Länder.

  6. Meinungsfreiheit sagt:

    Um 2 Billionen (Schulden von Italien im aktuellen Thema) zu drucken in 500, — Euro-Scheinen, braucht man 128 Druckmaschinen, die 360 Tage lang 24 Stunden arbeiten und jede Sekunde ein Schein auswerfen. Eine kleine Grenzwertbetrachtung zeigt, dass es für die Vernichtung der Völker Europas eine Menge zu tun gibt. Also packt es an ihr Pfeifen und Schuldenmacher Europas – druckt mit der FED um die Wette. Mal sehen wer als erster durchs Ziel geht.

  7. Meinungsfreiheit sagt:

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  10. Meinungsfreiheit sagt:

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