Nordea: Banken verbessern Eigenkapital durch Bond-Verkauf

Die europäischen Banken stoßen weiter massiv italienische Staatsanleihen ab. Sie wollen damit die von der EU geforderte Verbesserung der Eigenkapital-Quote erreichen. Der Preis: Die Druck auf die Staaten und Steuerzahler steigt weiter.

„Die Banken machen genau das, was sie sollten. Sie entsorgen weiter italienische Staatsanleihen und andere Papiere, um zu verhindern, dass sie in das Epizentrum der Krise hineingezogen werden“, sagt Christian Clausen, Präsident der European Banking Federation, dem Nachrichtendienst Bloomberg. Die europäischen Banken haben noch Bestände italienischer Staatsanleihen im Wert von rund 300 Milliarden Euro in ihren Büchern (die sie verkaufen wollen – mehr hier).
Die extremen Verkäufe der Staatsanleihen erklärt sich Christian Clausen, der auch Vorstandsvorsitzender der schwedischen Nordea Bank ist, mit den strengeren Vorgaben bezüglich der geforderten Erhöhung des Eigenkapitals. 106 Milliarden Euro frisches Kapital benötigen die europäischen Banken, um das gesetzte Eigenkapitalziel zu erreichen. Eine Gefährdung des Euros an sich sieht Christian Clausen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht. „Aber es besteht das Risiko, dass wenn die Regierungen nicht wirklich beginnen, an den Problemen zu arbeiten, es tatsächlich ein reales Risiko für den Euro geben wird.“

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Kommentare

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  1. schlaumeister sagt:

    Wer kauft die Schrottanleihen? 3x darf man raten, ach da ist doch die EZB, immer
    voll dort abladen mit den miesen Schätzchen, und sich rein waschen für eine bes-
    sere Bilanz.

    • Prophet sagt:

      Zu jedem Verkäufer gibt es auch ein Käufer… und das muss nicht die EZB sein. Das ist bei Aktien genau so… wenn alle nur verkaufen würden ohne Stop Loss, dann könne einer alleine alle Aktien für 0,001 Euro pro Aktie kaufen… oder pro Bond. Es wartet also immer einer mit ein bisschen Geld um solche Schnäppchen zu machen und das ist bei Bonds genauso. Immerhin: Wenn einer ein Bond kauft der 100€ verbrieft, es aber schon für 90 € kaufen kann – dann macht der Käufer am Ende der Laufzeit 10€ Gewinn plus jährliche Zinszahlungen. Und so gibt es immer einen Käufer, selbst wenn man davon spricht, dass im Moment alle verkaufen.

      … natürlich ist die EZB dabei auf der Käuferseite und versucht Panikverkäufe zu verhindern. Aber sie ist nicht automatisch die einzige Käuferin – eigentlich sollte sie gar keine Käuferin sein. Es ist ja nicht so, dass die EZB Staatsanleihen wie leere Pfandflaschen annehmen muss.

      • Hans sagt:

        Die EZB kauft ja schon die Anleihen direkt von Italien. Ich glaube nicht, dass die EZB zusätzlich den 2. Markt leerkauft. Die EZB kauft die Anleihen ja nur, um die Zinsen für Italien zu drücken. Im 2. Markt werden ja keine Zinsen neu festgesetzt. Der Verkäufer muss höchsten einen Nachlass auf den Wert der Anleihe den Käufer gewähren.

        • Gast sagt:

          Die Banken machen das was für die Anleger das Beste ist. Am Ende würde der Anleger die Bank verklagen weil sein Geld in Schrottpapier angelegt wurde, wohl wissend das ein möglicher Schuldenschnitt zum Verlust führt. Wenn die EZB kauft, dann mit Steuergeld der Europäer. Sollte die Sache schief gehen, werden die Steuerzahler die EZB wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen, wobei der Kauf von Staatsanleihen durch eine staatliche Bank an sich schon Veruntreuung ist. So wäre die Realität. Da der Steuerzahler aber machtlos scheint, wird nichts passieren. Ob daß eigentlich klar ist das jede staatliche Bank mit Steuergeldern arbeitet?
          Ich denke mal nicht.

          Wer wird dem verlorenen Euro auch nur eine Träne nach weinen.

  2. schlaumeister sagt:

    Wer kauft die Schrottanleihen? 3x darf man raten, ach da ist doch die EZB, immer
    voll dort abladen mit den miesen Schätzchen, und sich rein waschen für eine bes-
    sere Bilanz.

    • Prophet sagt:

      Zu jedem Verkäufer gibt es auch ein Käufer… und das muss nicht die EZB sein. Das ist bei Aktien genau so… wenn alle nur verkaufen würden ohne Stop Loss, dann könne einer alleine alle Aktien für 0,001 Euro pro Aktie kaufen… oder pro Bond. Es wartet also immer einer mit ein bisschen Geld um solche Schnäppchen zu machen und das ist bei Bonds genauso. Immerhin: Wenn einer ein Bond kauft der 100€ verbrieft, es aber schon für 90 € kaufen kann – dann macht der Käufer am Ende der Laufzeit 10€ Gewinn plus jährliche Zinszahlungen. Und so gibt es immer einen Käufer, selbst wenn man davon spricht, dass im Moment alle verkaufen.

      … natürlich ist die EZB dabei auf der Käuferseite und versucht Panikverkäufe zu verhindern. Aber sie ist nicht automatisch die einzige Käuferin – eigentlich sollte sie gar keine Käuferin sein. Es ist ja nicht so, dass die EZB Staatsanleihen wie leere Pfandflaschen annehmen muss.

      • Hans sagt:

        Die EZB kauft ja schon die Anleihen direkt von Italien. Ich glaube nicht, dass die EZB zusätzlich den 2. Markt leerkauft. Die EZB kauft die Anleihen ja nur, um die Zinsen für Italien zu drücken. Im 2. Markt werden ja keine Zinsen neu festgesetzt. Der Verkäufer muss höchsten einen Nachlass auf den Wert der Anleihe den Käufer gewähren.

        • Gast sagt:

          Die Banken machen das was für die Anleger das Beste ist. Am Ende würde der Anleger die Bank verklagen weil sein Geld in Schrottpapier angelegt wurde, wohl wissend das ein möglicher Schuldenschnitt zum Verlust führt. Wenn die EZB kauft, dann mit Steuergeld der Europäer. Sollte die Sache schief gehen, werden die Steuerzahler die EZB wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen, wobei der Kauf von Staatsanleihen durch eine staatliche Bank an sich schon Veruntreuung ist. So wäre die Realität. Da der Steuerzahler aber machtlos scheint, wird nichts passieren. Ob daß eigentlich klar ist das jede staatliche Bank mit Steuergeldern arbeitet?
          Ich denke mal nicht.

          Wer wird dem verlorenen Euro auch nur eine Träne nach weinen.

  3. schlaumeister sagt:

    Wer kauft die Schrottanleihen? 3x darf man raten, ach da ist doch die EZB, immer
    voll dort abladen mit den miesen Schätzchen, und sich rein waschen für eine bes-
    sere Bilanz.

    • Prophet sagt:

      Zu jedem Verkäufer gibt es auch ein Käufer… und das muss nicht die EZB sein. Das ist bei Aktien genau so… wenn alle nur verkaufen würden ohne Stop Loss, dann könne einer alleine alle Aktien für 0,001 Euro pro Aktie kaufen… oder pro Bond. Es wartet also immer einer mit ein bisschen Geld um solche Schnäppchen zu machen und das ist bei Bonds genauso. Immerhin: Wenn einer ein Bond kauft der 100€ verbrieft, es aber schon für 90 € kaufen kann – dann macht der Käufer am Ende der Laufzeit 10€ Gewinn plus jährliche Zinszahlungen. Und so gibt es immer einen Käufer, selbst wenn man davon spricht, dass im Moment alle verkaufen.

      … natürlich ist die EZB dabei auf der Käuferseite und versucht Panikverkäufe zu verhindern. Aber sie ist nicht automatisch die einzige Käuferin – eigentlich sollte sie gar keine Käuferin sein. Es ist ja nicht so, dass die EZB Staatsanleihen wie leere Pfandflaschen annehmen muss.

      • Hans sagt:

        Die EZB kauft ja schon die Anleihen direkt von Italien. Ich glaube nicht, dass die EZB zusätzlich den 2. Markt leerkauft. Die EZB kauft die Anleihen ja nur, um die Zinsen für Italien zu drücken. Im 2. Markt werden ja keine Zinsen neu festgesetzt. Der Verkäufer muss höchsten einen Nachlass auf den Wert der Anleihe den Käufer gewähren.

        • Gast sagt:

          Die Banken machen das was für die Anleger das Beste ist. Am Ende würde der Anleger die Bank verklagen weil sein Geld in Schrottpapier angelegt wurde, wohl wissend das ein möglicher Schuldenschnitt zum Verlust führt. Wenn die EZB kauft, dann mit Steuergeld der Europäer. Sollte die Sache schief gehen, werden die Steuerzahler die EZB wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen, wobei der Kauf von Staatsanleihen durch eine staatliche Bank an sich schon Veruntreuung ist. So wäre die Realität. Da der Steuerzahler aber machtlos scheint, wird nichts passieren. Ob daß eigentlich klar ist das jede staatliche Bank mit Steuergeldern arbeitet?
          Ich denke mal nicht.

          Wer wird dem verlorenen Euro auch nur eine Träne nach weinen.

  4. schlaumeister sagt:

    Wer kauft die Schrottanleihen? 3x darf man raten, ach da ist doch die EZB, immer
    voll dort abladen mit den miesen Schätzchen, und sich rein waschen für eine bes-
    sere Bilanz.

    • Prophet sagt:

      Zu jedem Verkäufer gibt es auch ein Käufer… und das muss nicht die EZB sein. Das ist bei Aktien genau so… wenn alle nur verkaufen würden ohne Stop Loss, dann könne einer alleine alle Aktien für 0,001 Euro pro Aktie kaufen… oder pro Bond. Es wartet also immer einer mit ein bisschen Geld um solche Schnäppchen zu machen und das ist bei Bonds genauso. Immerhin: Wenn einer ein Bond kauft der 100€ verbrieft, es aber schon für 90 € kaufen kann – dann macht der Käufer am Ende der Laufzeit 10€ Gewinn plus jährliche Zinszahlungen. Und so gibt es immer einen Käufer, selbst wenn man davon spricht, dass im Moment alle verkaufen.

      … natürlich ist die EZB dabei auf der Käuferseite und versucht Panikverkäufe zu verhindern. Aber sie ist nicht automatisch die einzige Käuferin – eigentlich sollte sie gar keine Käuferin sein. Es ist ja nicht so, dass die EZB Staatsanleihen wie leere Pfandflaschen annehmen muss.

      • Hans sagt:

        Die EZB kauft ja schon die Anleihen direkt von Italien. Ich glaube nicht, dass die EZB zusätzlich den 2. Markt leerkauft. Die EZB kauft die Anleihen ja nur, um die Zinsen für Italien zu drücken. Im 2. Markt werden ja keine Zinsen neu festgesetzt. Der Verkäufer muss höchsten einen Nachlass auf den Wert der Anleihe den Käufer gewähren.

        • Gast sagt:

          Die Banken machen das was für die Anleger das Beste ist. Am Ende würde der Anleger die Bank verklagen weil sein Geld in Schrottpapier angelegt wurde, wohl wissend das ein möglicher Schuldenschnitt zum Verlust führt. Wenn die EZB kauft, dann mit Steuergeld der Europäer. Sollte die Sache schief gehen, werden die Steuerzahler die EZB wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen, wobei der Kauf von Staatsanleihen durch eine staatliche Bank an sich schon Veruntreuung ist. So wäre die Realität. Da der Steuerzahler aber machtlos scheint, wird nichts passieren. Ob daß eigentlich klar ist das jede staatliche Bank mit Steuergeldern arbeitet?
          Ich denke mal nicht.

          Wer wird dem verlorenen Euro auch nur eine Träne nach weinen.

  5. schlaumeister sagt:

    Wer kauft die Schrottanleihen? 3x darf man raten, ach da ist doch die EZB, immer
    voll dort abladen mit den miesen Schätzchen, und sich rein waschen für eine bes-
    sere Bilanz.

    • Prophet sagt:

      Zu jedem Verkäufer gibt es auch ein Käufer… und das muss nicht die EZB sein. Das ist bei Aktien genau so… wenn alle nur verkaufen würden ohne Stop Loss, dann könne einer alleine alle Aktien für 0,001 Euro pro Aktie kaufen… oder pro Bond. Es wartet also immer einer mit ein bisschen Geld um solche Schnäppchen zu machen und das ist bei Bonds genauso. Immerhin: Wenn einer ein Bond kauft der 100€ verbrieft, es aber schon für 90 € kaufen kann – dann macht der Käufer am Ende der Laufzeit 10€ Gewinn plus jährliche Zinszahlungen. Und so gibt es immer einen Käufer, selbst wenn man davon spricht, dass im Moment alle verkaufen.

      … natürlich ist die EZB dabei auf der Käuferseite und versucht Panikverkäufe zu verhindern. Aber sie ist nicht automatisch die einzige Käuferin – eigentlich sollte sie gar keine Käuferin sein. Es ist ja nicht so, dass die EZB Staatsanleihen wie leere Pfandflaschen annehmen muss.

      • Hans sagt:

        Die EZB kauft ja schon die Anleihen direkt von Italien. Ich glaube nicht, dass die EZB zusätzlich den 2. Markt leerkauft. Die EZB kauft die Anleihen ja nur, um die Zinsen für Italien zu drücken. Im 2. Markt werden ja keine Zinsen neu festgesetzt. Der Verkäufer muss höchsten einen Nachlass auf den Wert der Anleihe den Käufer gewähren.

        • Gast sagt:

          Die Banken machen das was für die Anleger das Beste ist. Am Ende würde der Anleger die Bank verklagen weil sein Geld in Schrottpapier angelegt wurde, wohl wissend das ein möglicher Schuldenschnitt zum Verlust führt. Wenn die EZB kauft, dann mit Steuergeld der Europäer. Sollte die Sache schief gehen, werden die Steuerzahler die EZB wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen, wobei der Kauf von Staatsanleihen durch eine staatliche Bank an sich schon Veruntreuung ist. So wäre die Realität. Da der Steuerzahler aber machtlos scheint, wird nichts passieren. Ob daß eigentlich klar ist das jede staatliche Bank mit Steuergeldern arbeitet?
          Ich denke mal nicht.

          Wer wird dem verlorenen Euro auch nur eine Träne nach weinen.