Griechenland: Import Export kaum noch möglich

Es ist wie ein Boykott: Ausländische Firmen verlangen von griechischen Importeuren und Exporteuren Garantien und Bürgschaften, reduzieren ihre Bestellungen und fordern Vorauszahlungen.

Die wachsende Unsicherheit gegenüber der Zahlungsfähigkeit Griechenlands und die finanziellen Turbulenzen im Land haben zu einem informellen Boykott ausländischer Firmen gegenüber griechischen Importeuren und Exporteuren geführt. Seit Anfang November hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. Die ausländischen Firmen verlangen zunehmend Bürgschaften und Vorauszahlungen, weisen Garantien von griechischen Banken zurück, kürzen gewährte Kredite oder vergeben gar keine mehr. Viele Firmen haben sich sogar geweigert, Telefongespräche von ihren griechischen Partnern entgegenzunehmen, sagte Vassilis Korkides, Präsident des nationalen, griechischen Handelsverbandes (ESEE).

Ein Geschäftsmann erzählte der griechischen Zeitung Kathimerini, er habe vor ein paar Tagen versucht, Kabel von einer finnischen Firma zu importieren, einem Unternehmen, mit dem er seit über 30 Jahren zusammenarbeitet. Aber diesmal fragte die Firma nach einem griechischen Partner, der für mindestens die Hälfte der Handelsware eine Bürgschaft übernehmen solle. „Ausländische Firmen akzeptieren Bürgschaften von griechischen Banken nur für kleine Beträge. Ich hatte kürzlich einen Handelsvertrag über 30000 Euro und musste zu einer ausländischen Bank wechseln“, sagte Ioannis Papageorgakis, Leiter des Verbandes der Handelsvertreter und Makler. In der Vergangenheit gab es ausgeweitete Kredite von sechs Monaten oder bis zu einem Jahr.

Exporteure sind doppelt getroffen. Einerseits gewähren die Rohstoffversorger nicht einmal bei Sofortbezahlung Rabatte und andererseits fordern ausländische Firmen von griechischen Lieferanten eine Garantie über die Fertigstellung der Ware. Eine Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer in Thessaloniki zeigte, dass 48 Prozent der griechischen Exporteure eine Veränderung in der Art und Weise wie die Geschäftspartner mit ihnen umgehen feststellten. Der Verlust des Vertrauens zeigte sich am deutlichsten bezüglich der Bezahlung (47 Prozent). Aber die griechischen Exporteure sahen sich auch einer Reduzierung der Aufträge (33 Prozent) und ganzen Rücknahmen von Bestellung aus Angst, diese würden nicht zum Abschluss kommen (9 Prozent), gegenüber. 36 Prozent der Befragten sagten außerdem, dass sie im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Rückgang im Export verspürten. Einen Lösungsweg will nun der nationale Fonds für Unternehmertum und Entwicklung zur Verfügung bereitstellen. Er verfügt über 200 Millionen Euro und will Garantien und Bürgschaften bereitstellen.

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Kommentare

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  1. Alice im Wunderland sagt:

    Die Griechen tun mir leid! Aber Angie und Josef machen das schon ;-).
    Nieder mit dem Fiat-Money System ich hoffe die Mayas hatten recht und der Bewußtseinsprung kommt.
    Ds helfen auch keine Nebelkerzen!

  2. Alice im Wunderland sagt:

    Die Griechen tun mir leid! Aber Angie und Josef machen das schon ;-).
    Nieder mit dem Fiat-Money System ich hoffe die Mayas hatten recht und der Bewußtseinsprung kommt.
    Ds helfen auch keine Nebelkerzen!

  3. Alice im Wunderland sagt:

    Die Griechen tun mir leid! Aber Angie und Josef machen das schon ;-).
    Nieder mit dem Fiat-Money System ich hoffe die Mayas hatten recht und der Bewußtseinsprung kommt.
    Ds helfen auch keine Nebelkerzen!

  4. Alice im Wunderland sagt:

    Die Griechen tun mir leid! Aber Angie und Josef machen das schon ;-).
    Nieder mit dem Fiat-Money System ich hoffe die Mayas hatten recht und der Bewußtseinsprung kommt.
    Ds helfen auch keine Nebelkerzen!

  5. Alice im Wunderland sagt:

    Die Griechen tun mir leid! Aber Angie und Josef machen das schon ;-).
    Nieder mit dem Fiat-Money System ich hoffe die Mayas hatten recht und der Bewußtseinsprung kommt.
    Ds helfen auch keine Nebelkerzen!

  6. Ölbaron sagt:

    Am besten die überteuerten Panzer aus Deutschland nehmen, nach Frankfurt einreiten und die Kriegsreparationen von 159 Milliarden (verzinst a 3% = 1.500 Milliarden) Euronen eintreiben. Die U-Boote über die Donau schicken. Später dann die Grenzen dicht machen, denn keine echte Volkswirtschaft braucht Import-Export, sondern sie ist dazu da, die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
    Dann das Öl aus der Ägais, dem ionischen und dem lybischen Meer holen und alle anderen Ölquellen im Umkreis bombardieren. Prompt ist Griechenland reich.
    Wir wissen doch alle, daß es ein Wirtschaftswunder nur gegeben hat, weil man seit dem Marshallplan Reparationen an die überfallenen Ländern nicht bezahlt hat. Helmut Kohl hat 1990 extra Pleite erklärt, weil im Vertrag von 1956 stand „nach der Wiedervereinigung“.

  7. Ölbaron sagt:

    Am besten die überteuerten Panzer aus Deutschland nehmen, nach Frankfurt einreiten und die Kriegsreparationen von 159 Milliarden (verzinst a 3% = 1.500 Milliarden) Euronen eintreiben. Die U-Boote über die Donau schicken. Später dann die Grenzen dicht machen, denn keine echte Volkswirtschaft braucht Import-Export, sondern sie ist dazu da, die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
    Dann das Öl aus der Ägais, dem ionischen und dem lybischen Meer holen und alle anderen Ölquellen im Umkreis bombardieren. Prompt ist Griechenland reich.
    Wir wissen doch alle, daß es ein Wirtschaftswunder nur gegeben hat, weil man seit dem Marshallplan Reparationen an die überfallenen Ländern nicht bezahlt hat. Helmut Kohl hat 1990 extra Pleite erklärt, weil im Vertrag von 1956 stand „nach der Wiedervereinigung“.

  8. Ölbaron sagt:

    Am besten die überteuerten Panzer aus Deutschland nehmen, nach Frankfurt einreiten und die Kriegsreparationen von 159 Milliarden (verzinst a 3% = 1.500 Milliarden) Euronen eintreiben. Die U-Boote über die Donau schicken. Später dann die Grenzen dicht machen, denn keine echte Volkswirtschaft braucht Import-Export, sondern sie ist dazu da, die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
    Dann das Öl aus der Ägais, dem ionischen und dem lybischen Meer holen und alle anderen Ölquellen im Umkreis bombardieren. Prompt ist Griechenland reich.
    Wir wissen doch alle, daß es ein Wirtschaftswunder nur gegeben hat, weil man seit dem Marshallplan Reparationen an die überfallenen Ländern nicht bezahlt hat. Helmut Kohl hat 1990 extra Pleite erklärt, weil im Vertrag von 1956 stand „nach der Wiedervereinigung“.

  9. Ölbaron sagt:

    Am besten die überteuerten Panzer aus Deutschland nehmen, nach Frankfurt einreiten und die Kriegsreparationen von 159 Milliarden (verzinst a 3% = 1.500 Milliarden) Euronen eintreiben. Die U-Boote über die Donau schicken. Später dann die Grenzen dicht machen, denn keine echte Volkswirtschaft braucht Import-Export, sondern sie ist dazu da, die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
    Dann das Öl aus der Ägais, dem ionischen und dem lybischen Meer holen und alle anderen Ölquellen im Umkreis bombardieren. Prompt ist Griechenland reich.
    Wir wissen doch alle, daß es ein Wirtschaftswunder nur gegeben hat, weil man seit dem Marshallplan Reparationen an die überfallenen Ländern nicht bezahlt hat. Helmut Kohl hat 1990 extra Pleite erklärt, weil im Vertrag von 1956 stand „nach der Wiedervereinigung“.

  10. Ölbaron sagt:

    Am besten die überteuerten Panzer aus Deutschland nehmen, nach Frankfurt einreiten und die Kriegsreparationen von 159 Milliarden (verzinst a 3% = 1.500 Milliarden) Euronen eintreiben. Die U-Boote über die Donau schicken. Später dann die Grenzen dicht machen, denn keine echte Volkswirtschaft braucht Import-Export, sondern sie ist dazu da, die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen.
    Dann das Öl aus der Ägais, dem ionischen und dem lybischen Meer holen und alle anderen Ölquellen im Umkreis bombardieren. Prompt ist Griechenland reich.
    Wir wissen doch alle, daß es ein Wirtschaftswunder nur gegeben hat, weil man seit dem Marshallplan Reparationen an die überfallenen Ländern nicht bezahlt hat. Helmut Kohl hat 1990 extra Pleite erklärt, weil im Vertrag von 1956 stand „nach der Wiedervereinigung“.