Termingeschäfte: Hedge-Fonds kürzen Rohstoffpositionen

Vermögensverwalter haben in den vergangenen Tagen ihre Netto-Verkaufspositionen extrem gekürzt. Die Anzahl der Wetten auf steigende Preise bei Zucker, Silber, Erdgas und Baumwolle fielen, wohingegen Leerverkäufe und Wetten auf höhere Preise bei Rohöl, Benzin und Heizöl zunahmen.

Zum ersten Mal seit sieben Wochen kürzen Hedge-Fonds eine Vielzahl ihrer auf steigende Tendenz gesetzten Rohstoffwetten. Auslöser sind die Bedenken über eine Beeinträchtigung der globalen Wirtschaft und der Rohstoffnachfrage aufgrund der zunehmenden Eurokrise. Bei 18 Termingeschäften und Optionen reduzierten die Vermögensverwalter ihre Netto-Verkaufspositionen um zehn Prozent auf 754.558 Verträge in der vergangenen Woche, berichtet die US-Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel. „Wir sind in einem Umfeld, wo die die Faktoren, die außerhalb des Marktes angesiedelt sind, die grundlegenden Faktoren überwältigen“, sagt Ron Lawson, geschäftsführender Direktor bei dem kalifornischen Rohstoffberater Logic Advisors. „Wenn sie unsicher werden, neigen die Menschen dazu, einfach zu verkaufen.“

Die Wetten auf steigende Zuckerpreise fielen um 30 Prozent, aber auch bei Kakao, Sojaschrot, Sojamehl und Weizen halten sich die Investoren zurück. Bei Kupfer beispielsweise verdoppelten sich entsprechend die Netto-Leerpositionen sogar, also die Wetten auf fallende Preise. Insgesamt gingen Wetten auf steigende Preise bei 17 der 24 vom Goldman Sachs Rohstoff Index (GSCI-Index) bewerteten Rohstoffe zurück. Selbst die Wetten auf steigende Preise bei Erdgas fielen um 7,5 Prozent, die für Silber um 6,3 Prozent und für Baumwolle um 4,9 Prozent. Entsprechend sank der Goldman Sachs Rohstoff Index in der vergangenen Woche um 2,6 Prozent. Die Gewinnvorhersage für Rohstoffe in den kommenden 12 Monaten kürzte Goldman Sachs entsprechend von 20 auf 15 Prozent. Während die Hedge-Fonds ihre Wetten auf steigende Preise bei bestimmten Rohstoffen enorm kürzten, erhöhten sie diese beispielsweise bei Gold-, Heizöl-, Benzin- und Rohölpreisen.

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Kommentare

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  1. Staatsbankrott sagt:

    Es entspricht doch eh nichts mehr dem realen Markt, alles wurde und wird manipuliert, selbst die EZB spielt FX Trade mit dem Euro inklusive ESFS Hebel. Schäuble sind vor Nervosität bestimmt schon die reifen vom Rollstuhl abgefallen, Ackermann schon auf der Flucht in die Schweiz und Angela Merkel wird bald wieder Ihren Namen wechseln müssen. Wer da noch rum zockt ist doch krank.

  2. Staatsbankrott sagt:

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