Teufelskreis: Banken vergeben Kredite an Käufer ihrer Risikopapiere

Wieder haben sich die Banken etwas Neues einfallen lassen: Um sich von Problemanleihen zu lösen und ihr Eigenkapital aufzustocken, helfen sie den Käufern mit Krediten bei der Finanzierung des Kaufs.

Um die neuen Eigenkapitalquote von neun Prozent zu erfüllen, haben die europäischen Banken versprochen, ihre Anleihen innerhalb von zwei Jahren um 775 Milliarden Euro zu verringern. Um das zu erreichen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre Anleihebestände zu reduzieren (neu bewertet haben sie sie ja schon). Schwierig und zugleich wichtig ist dies bei den so genannten Problempapieren. Um diese attraktiver zu machen, vergeben sie nun Verkäuferfinanzierungen, also Kredite, an die potentiellen Käufer dieser Anleihen.

Die Royal Bank of Scotland (RBS) stellt beispielsweise 600 Millionen Pfund zur Verfügung, um der Blackstone Group LP zu helfen, einen Teil des 1,4 Milliarden Pfund wertvollen Kreditportfolios von gewerblichen Immobilien der Bank abzukaufen, berichteten Quellen Bloomberg. Diesem Deal, der innerhalb der nächsten Woche von statten gehen soll, ging ein im September von der RBS ausgegebener Kredit für Patron Capital voraus. Auch hier half die Bank dem Käufer, 24 britische Hotels, die RBS nach der Pleite von Jarvis Hotels Ltd. erhielt, zu kaufen. Zwei ungenannten Insidern zufolge hatte auch die Credit Suisse Group eine Verkäuferfinanzierung mit Apollo Global Management LLC beschlossen, um Apollo zu ermöglichen, Immobilienkrediten im Wert von 2,8 Milliarden Dollar von der Credit Suisse Group zu erwerben. Derzeit überlegt auch die Lloyds Banking Group, so Bloomberg, eine solche Verkäuferfinanzierung für den Verkauf von britischen Hypotheken im Wert von einer Milliarde Pfund anzubieten.

Diese neue Art der Geldbeschaffung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Richard Thompson, Partner von PricewaterhouseCoopers, der bei Kreditverkäufen berät, bestätigt, dass mehr als die Hälfte der von die Firma überwachten Verträge mithilfe einer Verkäuferfinanzierung zustande kämen. Um eine solche Verkäuferfinanzierung zu erhalten, müssen die Käufer zwar ausreichend Vermögenswerte einbringen, doch ohne die Kredite zum Kauf könnten sich viele potentielle Käufer so ein Geschäft nicht leisten. Das Problem ist, dass es zu viele durchschnittliche Anleihen gibt. „Es herrscht eine zu große Lücke: zu riskant für andere Banken und nicht billig genug für Privatinvestoren“, beschreibt Andrew Jenke, Direkter bei KPMG, die Ursache für diesen neuen Weg der Banken. Zurzeit ist es deswegen fast unmöglich, die Problempapiere richtig zu verkaufen, da die Banken anfangs zu lange gezögert haben, Rabatte beim Kauf zu gewähren. Huw van Steenis von Morgan Stanley sagt, die Banken seien momentan fast gezwungen, diese Verkäuferfinanzierungen anzubieten, da sie die Verluste bei den üblichen Verkäufen nicht verkraften würden.

Das Problem ist nur, dass durch diese Art der finanzierten Verkäufe die Anleihen in den eigenen Bilanzen der Banken verbleiben und so die Entschuldung verlangsamen. Das macht den Verkauf von noch mehr Papieren notwendig, sagen Analysten. „Das zeigt, dass die Entschuldung der Banken härter wird als gedacht“, urteilt David Thesmar, Finanzprofessor an der HEC in Paris. Joseph Swanson, Geschäftsführer der Investmentbank Houlihan Lokey in London sieht es praktischer: „Mit sehr wenigen Ausnahmen, werden die Banken die besten Preise für ihre Anleihen erzielen, wenn sie ein eigenes Finanzierungspaket“ bereitstellen.“Die Bank hat ja bereits das Risiko in ihren Büchern und kennt ihre Kredite besser als eine dritte Finanzierer-Partei.“ Sie seien somit in der besten Position, eine Finanzierung bereit zu stellen, die es Käufern erlaubt, ein wenig Kapital reinzustecken“ und somit den Preis für die Problemanleihen anzuheben. Das wiederum senke das Risikogewicht für die Banken.

Mehr zum Thema:

Umbau von Raubtier-Banken: Wie es die Schweden geschafft haben

FED: Ausländische Banken verdoppeln Dollarbestände

Nordea: Banken verbessern Eigenkapital durch Bond-Verkauf

Kommentare

Dieser Artikel hat 55 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Karl-Heinz sagt:

    Es gibt ein Gesetz, von dem alle Finanzverbrecher fürstlich leben.

    +++Jeden Morgen steht ein Dummer auf+++

  2. Karl-Heinz sagt:

    Es gibt ein Gesetz, von dem alle Finanzverbrecher fürstlich leben.

    +++Jeden Morgen steht ein Dummer auf+++

  3. Karl-Heinz sagt:

    Es gibt ein Gesetz, von dem alle Finanzverbrecher fürstlich leben.

    +++Jeden Morgen steht ein Dummer auf+++

  4. Karl-Heinz sagt:

    Es gibt ein Gesetz, von dem alle Finanzverbrecher fürstlich leben.

    +++Jeden Morgen steht ein Dummer auf+++

  5. Karl-Heinz sagt:

    Es gibt ein Gesetz, von dem alle Finanzverbrecher fürstlich leben.

    +++Jeden Morgen steht ein Dummer auf+++

  6. C. P. sagt:

    Die EU ist eine Nachfolgeorganisation des Römischen Reichs. Natürlich wird nach meinem Kommentar vermehrt der sozialistiche Reflex bedient, aber Pawlow ist nicht historisch, sondern hat seine Ursache in einem patholgischen Starrsinn.

    Widersinnig vor allem, weil Sozialismus per definitionem antikapitalistisch ist, Privatvermögen ablehnt und genossenschaftliche Arbeit präferiert. Die Proletatierer aller Länder wären sozusagen vereinigt, überglücklich und Brüssel umtaufen in Karl Marx Stadt.

    Westerwelle diagnostizierte für die EU eine „spätrömische Dekadenz“. Und da er bloß degeneriert, aber nicht dämlich ist, läßt sich ableiten, wen die Diagnose wachrütteln wollte. Nämlich den Vermögenden, den Großindustriellen, den kapitalstarken Investor. Es war auch die FDP, die als erste Partei nach einem breiten Niedriglohnsektor rief als Säule für die Superreichen.

    Brüssel ist aufgebaut wie das antike Rom. Mussolini war ein Fan und nannte den senatorischen Adel um in Großfaschistischer Rat. Das Prinzip, der Herrschaft der Wenigen, blieb dasselbe. Hier wie dort gab’s einen senatorischen Adel und einen niederen Adel.

    Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt. Die antike Aristokratie entlehnte ihren Herrschaftsanspruch aus ihrem Besitzstand. Ist es in Brüssel anders?
    Und daß da keine Proletarier in Brüssel regieren, sondern Banker, Großindustrielle und deren Lobbygruppen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen irgendwie klar sein.

    Der Mittelstand gehört im faschistischen Ständesystem zum niederen Adel. Und weil der hohe Adel Muffe hat um seine Pfünde und die Provinzen ausgeplündert sind wie die Weltmeere, bedient er sich nun beim niederen Adel.
    Brüssel ist ein Haifischbecken und als Hering oder Flunder wird man schnell zur Nahrungsergänzung.

  7. C. P. sagt:

    Die EU ist eine Nachfolgeorganisation des Römischen Reichs. Natürlich wird nach meinem Kommentar vermehrt der sozialistiche Reflex bedient, aber Pawlow ist nicht historisch, sondern hat seine Ursache in einem patholgischen Starrsinn.

    Widersinnig vor allem, weil Sozialismus per definitionem antikapitalistisch ist, Privatvermögen ablehnt und genossenschaftliche Arbeit präferiert. Die Proletatierer aller Länder wären sozusagen vereinigt, überglücklich und Brüssel umtaufen in Karl Marx Stadt.

    Westerwelle diagnostizierte für die EU eine „spätrömische Dekadenz“. Und da er bloß degeneriert, aber nicht dämlich ist, läßt sich ableiten, wen die Diagnose wachrütteln wollte. Nämlich den Vermögenden, den Großindustriellen, den kapitalstarken Investor. Es war auch die FDP, die als erste Partei nach einem breiten Niedriglohnsektor rief als Säule für die Superreichen.

    Brüssel ist aufgebaut wie das antike Rom. Mussolini war ein Fan und nannte den senatorischen Adel um in Großfaschistischer Rat. Das Prinzip, der Herrschaft der Wenigen, blieb dasselbe. Hier wie dort gab’s einen senatorischen Adel und einen niederen Adel.

    Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt. Die antike Aristokratie entlehnte ihren Herrschaftsanspruch aus ihrem Besitzstand. Ist es in Brüssel anders?
    Und daß da keine Proletarier in Brüssel regieren, sondern Banker, Großindustrielle und deren Lobbygruppen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen irgendwie klar sein.

    Der Mittelstand gehört im faschistischen Ständesystem zum niederen Adel. Und weil der hohe Adel Muffe hat um seine Pfünde und die Provinzen ausgeplündert sind wie die Weltmeere, bedient er sich nun beim niederen Adel.
    Brüssel ist ein Haifischbecken und als Hering oder Flunder wird man schnell zur Nahrungsergänzung.

  8. C. P. sagt:

    Die EU ist eine Nachfolgeorganisation des Römischen Reichs. Natürlich wird nach meinem Kommentar vermehrt der sozialistiche Reflex bedient, aber Pawlow ist nicht historisch, sondern hat seine Ursache in einem patholgischen Starrsinn.

    Widersinnig vor allem, weil Sozialismus per definitionem antikapitalistisch ist, Privatvermögen ablehnt und genossenschaftliche Arbeit präferiert. Die Proletatierer aller Länder wären sozusagen vereinigt, überglücklich und Brüssel umtaufen in Karl Marx Stadt.

    Westerwelle diagnostizierte für die EU eine „spätrömische Dekadenz“. Und da er bloß degeneriert, aber nicht dämlich ist, läßt sich ableiten, wen die Diagnose wachrütteln wollte. Nämlich den Vermögenden, den Großindustriellen, den kapitalstarken Investor. Es war auch die FDP, die als erste Partei nach einem breiten Niedriglohnsektor rief als Säule für die Superreichen.

    Brüssel ist aufgebaut wie das antike Rom. Mussolini war ein Fan und nannte den senatorischen Adel um in Großfaschistischer Rat. Das Prinzip, der Herrschaft der Wenigen, blieb dasselbe. Hier wie dort gab’s einen senatorischen Adel und einen niederen Adel.

    Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt. Die antike Aristokratie entlehnte ihren Herrschaftsanspruch aus ihrem Besitzstand. Ist es in Brüssel anders?
    Und daß da keine Proletarier in Brüssel regieren, sondern Banker, Großindustrielle und deren Lobbygruppen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen irgendwie klar sein.

    Der Mittelstand gehört im faschistischen Ständesystem zum niederen Adel. Und weil der hohe Adel Muffe hat um seine Pfünde und die Provinzen ausgeplündert sind wie die Weltmeere, bedient er sich nun beim niederen Adel.
    Brüssel ist ein Haifischbecken und als Hering oder Flunder wird man schnell zur Nahrungsergänzung.

  9. C. P. sagt:

    Die EU ist eine Nachfolgeorganisation des Römischen Reichs. Natürlich wird nach meinem Kommentar vermehrt der sozialistiche Reflex bedient, aber Pawlow ist nicht historisch, sondern hat seine Ursache in einem patholgischen Starrsinn.

    Widersinnig vor allem, weil Sozialismus per definitionem antikapitalistisch ist, Privatvermögen ablehnt und genossenschaftliche Arbeit präferiert. Die Proletatierer aller Länder wären sozusagen vereinigt, überglücklich und Brüssel umtaufen in Karl Marx Stadt.

    Westerwelle diagnostizierte für die EU eine „spätrömische Dekadenz“. Und da er bloß degeneriert, aber nicht dämlich ist, läßt sich ableiten, wen die Diagnose wachrütteln wollte. Nämlich den Vermögenden, den Großindustriellen, den kapitalstarken Investor. Es war auch die FDP, die als erste Partei nach einem breiten Niedriglohnsektor rief als Säule für die Superreichen.

    Brüssel ist aufgebaut wie das antike Rom. Mussolini war ein Fan und nannte den senatorischen Adel um in Großfaschistischer Rat. Das Prinzip, der Herrschaft der Wenigen, blieb dasselbe. Hier wie dort gab’s einen senatorischen Adel und einen niederen Adel.

    Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt. Die antike Aristokratie entlehnte ihren Herrschaftsanspruch aus ihrem Besitzstand. Ist es in Brüssel anders?
    Und daß da keine Proletarier in Brüssel regieren, sondern Banker, Großindustrielle und deren Lobbygruppen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen irgendwie klar sein.

    Der Mittelstand gehört im faschistischen Ständesystem zum niederen Adel. Und weil der hohe Adel Muffe hat um seine Pfünde und die Provinzen ausgeplündert sind wie die Weltmeere, bedient er sich nun beim niederen Adel.
    Brüssel ist ein Haifischbecken und als Hering oder Flunder wird man schnell zur Nahrungsergänzung.

  10. C. P. sagt:

    Die EU ist eine Nachfolgeorganisation des Römischen Reichs. Natürlich wird nach meinem Kommentar vermehrt der sozialistiche Reflex bedient, aber Pawlow ist nicht historisch, sondern hat seine Ursache in einem patholgischen Starrsinn.

    Widersinnig vor allem, weil Sozialismus per definitionem antikapitalistisch ist, Privatvermögen ablehnt und genossenschaftliche Arbeit präferiert. Die Proletatierer aller Länder wären sozusagen vereinigt, überglücklich und Brüssel umtaufen in Karl Marx Stadt.

    Westerwelle diagnostizierte für die EU eine „spätrömische Dekadenz“. Und da er bloß degeneriert, aber nicht dämlich ist, läßt sich ableiten, wen die Diagnose wachrütteln wollte. Nämlich den Vermögenden, den Großindustriellen, den kapitalstarken Investor. Es war auch die FDP, die als erste Partei nach einem breiten Niedriglohnsektor rief als Säule für die Superreichen.

    Brüssel ist aufgebaut wie das antike Rom. Mussolini war ein Fan und nannte den senatorischen Adel um in Großfaschistischer Rat. Das Prinzip, der Herrschaft der Wenigen, blieb dasselbe. Hier wie dort gab’s einen senatorischen Adel und einen niederen Adel.

    Der Aufstieg eines Bürgers in die jeweils höhere Gruppe war maßgebend durch festgelegte Vermögensgrenzen bestimmt. Die antike Aristokratie entlehnte ihren Herrschaftsanspruch aus ihrem Besitzstand. Ist es in Brüssel anders?
    Und daß da keine Proletarier in Brüssel regieren, sondern Banker, Großindustrielle und deren Lobbygruppen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen irgendwie klar sein.

    Der Mittelstand gehört im faschistischen Ständesystem zum niederen Adel. Und weil der hohe Adel Muffe hat um seine Pfünde und die Provinzen ausgeplündert sind wie die Weltmeere, bedient er sich nun beim niederen Adel.
    Brüssel ist ein Haifischbecken und als Hering oder Flunder wird man schnell zur Nahrungsergänzung.