Ratingagentur wird zum politischen Gegenspieler

Nachdem die Ratingagentur S&P am Montagabend mit einer Herabstufung von 15 Eurostaaten gedroht hat, ist nun auch der Rettungsschirm in Gefahr. Standard & Poor’s greift mit dieser Bekanntmachung stark in die politischen Prozesse der EU ein.

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Anfang November stufte die Ratingagentur S&P die Kreditwürdigkeit Frankreichs versehentlichen herab und machte einen technischen Fehler dafür verantwortlich. Knapp einen Monat danach, nur ein paar Stunden nach der Pressekonferenz Angela Merkels und Nicholas Sarkozys zur Veränderung des EU-Vertrags, etwas mehr als einen Tag vor der Übergabe der Details an Hermann Van Rompuy und kurz vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag dieser Woche kündigte Standard and Poor‘s nun an, 15 der 17 Euro-Zonen-Länder unter Beobachtung zu stellen – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

„Der Zeitpunkt und die Reichweite der Warnung hat einen klaren politischen Kontext – eine Ratingagentur hat die politische Arena betreten“, kommentierte Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank und Mitglied des EZB-Rates, die Nachricht auf einer Konferenz in Wien. Das Ausmaß ist in der Tat weitreichend, wenn man bedenkt, dass 15 Staaten von einer Herabstufung betroffen sein könnten. Immerhin stehen Griechenland und Zypern nicht auf der Liste. Griechenland mit seinem CCC-Rating und Zypern mit dem BBB-Rating sind der Beobachtung wohl vorerst nicht wert.

Die Botschaft der Ratingagentur ist jedoch eindeutig: “Wir sind der Meinung, dass das Fehlen eines Fortschrittes der Politiker im Umgang mit einer Ausweitung der Finanzkrise, vielleicht eine strukturelle Schwäche im Entscheidungsprozess innerhalb der Eurozone und der EU wiederspiegelt“. Zwar wird die Ratingagentur trotz Zeitverschiebung das übereinstimmende Ergebnis des Treffens von Angela Merkel und Nicholas Sarkozy verfolgt haben können, aber es scheint den Experten wohl noch ein entscheidendes Stückchen Druck für den EU-Gipfel gefehlt zu haben. Schließlich lassen sich Entscheidungen in den 27 Ländern der EU bzw. in den 17 Ländern der Eurozone leichter treffen, wenn eine Ratingagentur den Politikern die Pistole auf die Brust setzt. 90 Tage bleiben nun, bis Standard & Poor’s eine Entscheidung fällt. Nicht viel, um rasche Fortschritte zu machen. So schätzte Barroso heute in einem Interview mit der Welt, dass bestimmte Vertragsänderungen „relativ rasch durchgeführt werden“ können und spricht von vier bis fünf Monaten.

Zudem wird die Nachricht Standard & Poor’s auch einen entscheidenden Einfluss auf das einzige Hilfsmittel der Eurozone, wenn man die Gelddruckmaschinen in der EZB vernachlässigt, haben: Den Rettungsschirm. Der EFSF ist in seiner Kreditwürdigkeit an die Kreditwürdigkeit seiner Garantiegeber Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Finnland, Österreich und Luxemburg gebunden. Da war es heute nur folgerichtig, dass S&P noch schnell auch eine Herabstufung des EFSF in Aussicht stellte: „Wir können die langfristige Kreditwürdigkeit des EFSF um ein oder zwei Stufen verringern, wenn wir die AAA-Ratings eines oder mehrerer EFSF-Garantiegeber verringern“. Mit einer geringeren Kreditwürdigkeit wird es für den EFSF jedoch noch schwieriger, die Hilfsgelder durch Anleiheverkäufe zu finanzieren, und vor allem teurer. Das würde der Gesundheit der Eurozone deutlichen Schaden zufügen.

Fraglich ist nur, ob die EU nun wirklich eine Herabstufung durch die Ratingagentur fürchten muss oder ob nicht der negative Ausblick und die Bekanntgabe der Beobachtung der 15 Euroländer bereits ausreichen, um die Kreditwürdigkeit der einzelnen Länder und des EFSF anzukratzen.

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Kommentare

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  1. Karin Jürgens sagt:

    Warum lassen die Europäer ihre Bonität nicht bei einer europäischen Rating-Agentur beurteilen? Es gibt sogar eine in Deutschland mit europäischer Zulassung, sie heißt „EuroFeriRating“. Nicht bekannt?

  2. Karin Jürgens sagt:

    Es gibt übrigens auch eine deutsche Ratingagentur mit europäischer Zulassung, sie heißt „EuroFeriRating“. Warum lassen die Europäer nicht einfach da ihre Bonität beurteilen? Nicht bekannt?

  3. Zeitzeuge sagt:

    Inzwischen ist offiziell bekannt, daß es keine realen „Investoren“ am freien Kapitalmarkt für die stinkend-fauligen Schuldpapiere der EURO-Schuldenstaaten gibt. Nun fährt das System an den nächsten Anschlag: Die Propaganda von der Schuldenbkämpfung durch Bürgschaften der Steuerzahler hat sich ebenfalls als Lüge entpuppt: Eine Lösung einer Schuldenproblematik durch Schuldenverlagerung führt natürlicherweise zu einer Bonitätsherabstufung derer, denen die Schulden aufgebürdet werden sollen, zumal diese selbst ausreichend tief im Schuldensumpf stecken! Polemik und Schönreden hilft da schon lange nicht mehr, weil die Realität nicht glaubhaft zu verbiegen ist, auch wenn ein Schäuble uns das weismachen möchte. Bleibt als letzter vorläufiger Ausweg die Inflationsmaschine der EZB – aber da Inflation ebenfalls zum Regredieren der Wirtschaft – und zwar nachhaltig zuzüglich zu erwartendem sozialen Unfrieden – führt, schafft dieser „Lösungsversuch“ ebenfalls nur Voraussetzungen für Rating-Herabstufungen!

    Merkel als ausgebildete Naturwissenschaftlerin sollte mit ihrer Lügenpropaganda längst aufgehört haben: Ein Haus das brennt, läßt sich nun mal nicht besonders gut verkaufen oder neu vermieten, nicht zu reden von einem angekokelten Dorf…

    QED

  4. bauagent sagt:

    Ich schaue mir in dem “ Schauspiel “ die Statements von Schäuble an und versuche sie anhand seiner Agenda zu übersetzen.
    Zur Erinnerung:
    Er will die BRD auflösen und in der EU aufgehen lassen, wenn nötig unter Verarmung der BRD Bevölkerung.

    Wenn er im Gegensatz zu den “ Empörten “ zu der Erkenntnis kommt, dass die Drohung von S&P ausschliesslich bedeutet, dass jetzt die Fiskalunion schnell voran getrieben werden muss, dann steht für ihn ausschliesslich die Union im Vordergrund.
    Er dürfte das S&P – Votum unter diesem Aspekt also sogar begrüßen.

    Es wird am Wochenende zu 2 Problemen kommen, die man mit Druck viel leichter durchsetzen kann:

    1) Es sind EU-Vertragsänderungen erforderlich, die an den Parlamenten, in einigen
    Fällen an Volksbefragungen, vorbei lanciert werden müssen. Dort wo dies nicht
    möglich ist, muss Angst und Druck so groß werden, dass möglichst viele zustimmen
    und 2 oder 3 Länder herausfallen können, ohne das Ganze zu gefährden.
    Der geplante Zeitraum bis März ist ebenfalls knapp geplant. Auch S&P spricht
    zufälligerweise von 90 Tagen.

    2) Eurobonds werden defintiv kurzfristig nicht kommen, weil zuviele Länder durch die
    Vergemeinschaftung der Schulden Verfassungsprobleme bekämen. Es bleibt also
    die EZB. Auch hier ist der Druck, der hier aufgebaut worden ist sehr hilfreich, um
    diesen Ausweg rechfertigen zu können.
    Mit einem “ Helicopter-Draghi “ dürfte dann Deutschland auch Leben können. Die
    anderen kleineren Länder sind dann bereits “ aus dem Rennen „. Sie haben
    nämlich nach reformiertem Lisabon-Vertrag den sie ratifizieren, nichts mehr zu
    sagen.

    So könnte Schäuble seine ( oder wessen ? ) Vision einer zentralisierten Union realisieren. Die Demokratie bleibt allerdings vollends auf der Strecke.

    • Zeitzeuge sagt:

      Die Frage ist nur, woher die Bonität tatsächlich kommen soll: Das Schuldenportfolio bei mangelnder Ertragsfähigkeit bleibt das gleiche und Behörden und Bevölkerungen werden mit Gegensabotage auf die geplanten Repressalien der EUROlogen reagieren.

      • Zeitzeuge sagt:

        Ich würde es aber auch begrüßen ein marxistisch-leninistisches System herbeizuführen. Umso schneller umso besser.

  5. Mrmordillo sagt:

    Lässt sich ein Zinssystem in Endstadium retten? NATÜRLICH NICHT!!!
    Wer ist S&P? Wo ist der Sitz? Von wem gegründet? Noch Fragen?!
    Es läuft alles nach Plan….. Und wirklich NIEMAND will hier was retten!!!!

  6. hunsrückbäuerlein sagt:

    es ist Krieg!
    es ist Klassenkampf!

    Krieg der Imperien, unter sog. Freunden (der Ami kennt an sich keine Freunde) ausgetragen mit Währungen, zwischen Ami und den seit 9/11 definierten Feinden mit Waffengewalt, mit dem Ziel China und Russland die Despotie der freien Marktwirtschaft auszuliefern. (was zwar mit der UdSSR seit der Wende versucht wurde, aber dank Putin bis dato weitestgehend unterbliebund inzwischen soagr von Medwedew erkannt wurde)

    Kampf des Kapitals gegen das Proletariat, wobei das Proletariat offenichtlich noch NICHTS begriffen hat.

    • lost sagt:

      Was die Medien unterschlagen: der rechten Flügel der sog, Kremlkritiker wird angeführt von dem Neoliberalen Boris Nemzow, dem Vorsitzenden der Union der Rechten Kräfte, einem 9,5 Milliarden Dollar schweren Oligarchen. Er möchte die Anhebung auf die 60 Stunden Arbeitswoche einführen und das Renteneintrittsalter erhöhen. Im Juli 2000 organisierte Nemzow ein Treffen von 21 führenden russischen Oligarchen mit dem neuen Präsidenten Putin, bei denen Putin die Wirtschaftsvertreter vor einer Einmischung in die Politik warnte.
      Der bolschewistische Flügel unter Führung Eduard Limonows. Er verließ in den 90er Jahren Rußland und kehrte z.Z. der Perestroika zurück. Mit seiner Rückkehr nach Russland wurde Limonow zum Gründer einer nationalbolschewistischen Partei in allerbester faschistischer, antisemitischer und rassistischer Tradition.

      Nemtow und Limonow wurden festgenommen.

      Was uns der mainstream als Oppositionelle unterschiebt, sind die Geschwister Pest und Pocken.
      Tatsächlich steckt derselbe Aufrührergeist in Stern, Spiegel, Tagesschau, wie wir ihn schon bei der Destabilisierung von Libyen, Ägypten, Syrien gesehen haben und der behaftet ist mit einem unstillbaren Blutdurst.

      Sicher gab’s hier und da kleine Unregelmässigkeiten in Rußland, aber sicher nicht in einem Rahmen, wie wir sie in den USA bei der Kriegsverbrecherwahl des G.W.Bush gesehen haben.

      Die kleine Aufrührerclique in Russland fühlt sich durch das Geschrei in der westlichen Welt natürlich bestärkt und verbreitet weiter ihre Lügen.
      Nur gut für die Brüssel-Camorra, dass Putin ein zurückhaltender Mann ist. Sonst würde er mit seinen russischen Panzern über Berlin einfach rüber fahren und danach über Brüssel.
      Gegen die russichen Panzer har das Brüsselgeschwür nämlich kein Heilmittel. (manchmal träume ich, selber russischer Präsident zu sein und einen Marschbefehl zu geben; aber zuerst würde ich eigenhändig den Gashahn zudrehen)

      • lost sagt:

        Putins Wahlprogramm

        „Die Steuern für Menschen mit großem Vermögen, für Reiche – und die werden bei uns immer mehr – die Steuern für diese Menschen müssen höher sein als für die Mittelklasse, für die große Masse der Bevölkerung, vor allem durch Verbrauchersteuern und Steuern auf Immobilien und Grundbesitz“, so Putin am Samstag auf dem Parteitag von Geeintes Russland kurz nachdem ihn Dmitri Medwedew als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen hatte.

        Momentan gilt für die Russen eine flache Steuerskala: Unabhängig vom Einkommen beträgt der Steuersatz 13 Prozent.

        Wie Putin weiter erklärte, ist aufgrund von Fehlern in der Steuerberechnung eine Steuerschuld von 30 Milliarden Rubel (fast eine Milliarde Dollar) entstanden, von der 36 Millionen Russen betroffen sind. Diese Steuerschuld soll den Wählern erlassen werden – und zwar „ohne gesetzliche Prozeduren, auf vereinfachte Weise“.

        Ria Novosti

  7. Gast sagt:

    In den Medien sehen viele Äußerungen zu den Aktionen von S&P so aus als wäre die Ratingagentur an der Krise schuld. Verschwörungstheorien werden laut und der Ruf nach Gerechtigkeit. Dabei dürfte S&P die Lage so einschätzen wie sie tatsächlich ist. Ob es eine Rolle spielt Androhungen über Abwertungen jetzt, früher oder später zu verkünden sei dahin gestellt. Die Finanzmärkte wollen wissen wo es lang geht und sie wollen nicht wissen was politisch Versprochen werden kann und davon dann nicht umgesetzt wird. Strategisch mag S&P’s Androhungen gut platziert sein aber man darf auch nicht den Zeitrahmen einer Abstufung vergessen. 90 Tage für einen erkennbaren und nachvollziehbaren Kurswechsel in der EU sollten reichen, nachdem die Politik ja schon Monate nichts getan hat außer Luft zu verbrauchen. Neidische Blicke fallen auf jene welche an der Börse entsprechend den Androhungen gehandelt haben und damit Gewinn machten. Man wirft S&P vor, die Informationen nicht sicher genug zu übermitteln. Es sieht so aus als suche man jeden greifbaren Strohhalm um den Ratingagenturen mit ihrem massiven Einfluß die Luft abdrehen zu wollen.

    Auf verschiedenen Webseiten( z.B. zerohedge.com ) sind Einschätzungen darüber zu lesen, welche davon Ausgehen das jede bisher bekannte politische angedachte Maßnahme zur Abstufung führt. Dazu zählen auch die bisher bekannten Details über die Pläne von Merkozy. Nur der massive Eingriff der EZB scheint eine Abwertung abwenden zu können. Kriegsspiel zwischen Politik und Geld, wobei wir ja alle wissen das nur Geld gleich Macht ist in unserer derzeitigen Welt.

    So kommt endlich einmal Spannung in den EU-Actionthriller „Wie rettet man einen Euro ohne zusätzlichen zweiten Euro“.

  8. Karl-Heinz sagt:

    Recht haben sie. Das war lange überfällig.

    Seit 2008 kriegt keiner was auf die Kette, weder die Kommission, noch die Regierungen der Euro-Staaten und schon gar nicht das EU-Parlament.

    Was soll man von so einem chaotischen Hühnerhaufen erwarten?
    Alle haben ausnahmslos versagt. Außer medial aufgeblasenen Fürzen war da nichts.

    Jeder Kleingartenverein löst seine Probleme professioneller.

    • M.Schmidt sagt:

      Der Vergleich mit dem Kleingarten gefällt mir…und die Ratingagenturen übersehen wissentlich wie der Kleingarten USA aussieht….dieser Verein hat sich mittlerweile aufgelöst…aber pssssst!
      Hauptsache die anderen Vereine kriegen ihr Unkraut nicht in Griff!

  9. cocooning sagt:

    Mögliche Szenarien:

    Szenario 1: Teilung der Eurozone in Nord-Euro und Süd-Euro.
    Szenario 2: Einführung eines Reserve-Euro II, den nur bestimmte Länder bekommen.
    Szenario 3: Schuldensünder verlassen die Eurozone (Trennlinie zwischen illiquiden und insolventen Ländern).
    Szenario 4: Die Eurozone löst sich komplett auf.
    Szenario 5: Deutschland rettet sich zu Tode und meldet in zwei Jahren Insolvenz an.
    Szenario 6: Deutschland tritt aus der Eurozone aus (Notbremse!). Die EZB kann dann machen, was sie will.
    Szenario 7: Gründung einer völlig neuen Wirtschafts- und Währungszone mit realistischen Verträgen.
    Szenario 8: Gründung einer Deutsch-Russischen Union.

    In der jetzigen Form ist der heutige Euro schon jetzt gescheitert und ein “Zusammenbruch” wird nur noch verschoben und hinausgezögert.

    • schlaumeister sagt:

      Insolvenzverschleppung auf höchstem Niveau, bis jetzt ohne juris-
      tische Konsequenz für die agierenden Volltrottel. Aber das kann
      sich noch ändern, wenn die Menschen ihre Renten und Spareinlagen
      durch Crash oder Hyperinflation verloren haben. Dann wird man
      zum Faustrecht übergehen und die Lügner jagen. In einer Datsche
      in der Uckermarck ist man (bzw. Frau) dann auch nicht mehr sicher.

    • Goodie sagt:

      Ich würde Szenario 6 bevorzugen.

  10. schlaumeister sagt:

    Das mußte ja so kommen, ESM und EFSF sind tot, alle Hebel sind abgebrochen,
    neue Gelder vom Anleihemarkt gibts nicht mehr, wie soll man jetzt die Billionen,
    die fällig zur Bezahlung werden überrollen? Nun heißts print or die, also print
    day and night, bis zum Untergang der Währung, in die das Vertrauen Tag für
    Tag mehr schwindet. Die Bevölkerung hat die Chose allerdings in ihrer Trag-
    weite noch lange nicht begriffen.

    • Zeitzeuge sagt:

      Ich will die D-Mark sehen, ich will die D-Mark sehen, ich will, ich will, ich will die D-Mark sehen….

      • Zeitzeuge sagt:

        … das schrieb wieder einmal der falsche Zeitzeuge, zu erkennen an der geistigen Flachheit seiner Einwürfe – ein Blindfisch eben…

        • Zeitzeuge sagt:

          Sorry, wenn ich manchmal etwas zwiegespalten bin, aber …
          … das schreibt der echte Zeitzeuge, zu erkennen an der Tendenz zur geistigen Flachheit und den Einwürfen, welche meinen Auswürfen zur EURO-KRISE manchmal zugegen ist, ich bin halt ein Blindfisch eben… aber ein liebenswürdiger….

    • Selbstdenker sagt:

      Ein Hebel, was, bitte schön ist denn ein Hebel?

      http://www.youtube.com/watch?v=aqmbs-F-VAI&feature=player_embedded

    • Karl-Heinz sagt:

      Zitat:“Das mußte ja so kommen, ESM und EFSF sind tot…“

      Für den ESM sehe ich das nicht so. Der ESM ist das absolute Ermächtigungsgesetz.

      Er wird die Basis von Schäubles Stabilitäts-EU-Diktatur sein.

      Die Mittel des ESM werden unbegrenzt sein – Der „Gouverneursrat“, der ihn verwaltet wird absolut immun sein – Die Forderungen des ESM werden vor dem Europäischen Gerichtshof einklagbar sein – Gegen die Anordnungen des ESM hat kein Staat ein Widerspruchsrecht.

      Ein solches Instrument bekommt -garantiert- Spitzenratings.

      Unbedingt anschauen:

      Europäischer Stabilitätspakt (ESM) Machtergreifung der EU-Diktatoren
      Michael Vogt im Gespräch mit der Vorsitzenden der «Zivilen Koalition», Beatrix von Storch, über die manifeste Gefahr der Vollendung des EU-Plutokratenfaschismus»

      http://www.alpenparlament.tv/playlist/473-europaeischer-stabilitaetspakt-esm-machtergreifung-der-eu-diktatoren

    • jay twelve sagt:

      Was gibt es da noch zu verstehen? Irgend einer Merkel Berater-Experten, hat das Wort „SÄBEL“ mit „HEBEL“ verwechselt.
      Mit dem Säbel schlagen die Ratingagenturen den Schuldenmacher die blöde Köpfe ab. Mit dem Hebel werden die Leichen in den Sarg gebracht.

      In der Branche der Verbalakrobatik ist Merkel wohl bekannt. Mit ihre Kunst die Begriffe zu erfinden, die etwas andeuten aber keine Substanz nachgewiesen werden kann, hat sie auch Honecker um die Macht gebracht.
      Wo stehen wir jetzt mit Dr. Angela Merkel?
      Sie hat es tatsächlich vollbracht, die EU & Euro Auszughebeln, damit die Ratingagenturen es bequem absäbeln.
      Man hat es ihr sehr leicht gemacht, zumal alle Polit-Flunder nur Attrappen sind, löst sich die EU & Euro Illusion in kalten Furzwind.
      Die Frage ist: Was kommt danach, abgesehen von Spott & Schmach ?
      Sind wir jetzt Stinke-Fisch oder Gammelfleisch ?
      Kommt Merkel & Co. vor Gericht und die Richter tun ihre Pflicht, oder wartet das Verfassunggericht auf das Jüngste Gericht ?

      Wie wäre es mit einem 100% Schuldenschnitt ?
      Alle sind Schuldenfrei, Ratingagenturen sind abgeschafft, die Märkte sammeln die Krümeln, die Karten werden neu gemischt, diesmal ohne Fiat Money, das war ohnehin not at all very funny.