Euro-Rettung: Erste Zweifel an Deutschlands Stärke

Der erste Tag des EU-Gipfels brachte die tiefen Gräben in Europa zum Vorschein: Cameron streitet mit Sarkozy, die EU setzt Merkel unter Druck. Unterdessen mehren sich die Zweifel, ob Deutschland den Euro überhaupt retten könnte, wenn man das wollte. Denn Deutschland ist wegen seiner Staatsverschuldung ins Gerede gekommen.

Aktuell:
EU-Gipfel gescheitert: Euro-Länder müssen Euro selber retten

Der EU-Gipfel zur Euro-Rettung stand unter keinem guten Stern. Am ersten Tag kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem britischen Premier David Cameron und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Dabei ging es um die geplante Regulierung der Finanzmärkte. Cameron verlangt, dass der Bankenplatz London nicht in seinen Freiheiten eingeschränkt werden dürfe. Mitglieder der französischen Delegation wiesen die Forderungen Camerons als „absolut inakzeptabel“ zurück.

Cameron sagte, dass er mit Ergebnissen nach Hause kommen müsse, sonst könne er seine eigene Partei nicht für Zustimmungen zu Veränderungen am EU-Vertrag gewinnen. Innerhalb der Konservativen herrscht großer Druck, weil die europaskeptische Fraktion ein Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft der Briten erzwingen möchte. Mit Angela Merkel ficht der britische Premier einen anderen Strauß aus: Er ist gegen den permanenten Rettungsschirm ESM, weil auch dieser seine Partei gefährden könnte.

Die Kanzlerin ihrerseits erhielt auch von anderer Seite Druck: Die EU möchte, dass Deutschland seinen Beitrag am IWF erhöht, damit der IWF in Bedrängnis geratenen Euro-Staaten unter die Arme greifen kann. Merkel hat dieses Ansinnen bisher ebenso abgelehnt wie Eurobonds oder das Anwerfen der Druckmaschinen durch die EZB.

Im Lichte des neuesten Banken-Stresstests beginnen Beobachter unterdessen zu zweifeln, dass Deutschland überhaupt die finanziellen Kapazitäten habe, den Euro quasi im Alleingang zu retten. Denn die deutschen Banken sind im Vergleich zu den Instituten anderer Staaten „overleveraged“ – das heißt, sie haben zu viele riskante Papiere in ihren Büchern und können dafür keine ausreichenden Sicherheiten mehr stellen. Allen voran sind die Commerzbank und die Deutsche Bank betroffen, aber auch einige Landesbanken sind wieder einmal vorne mit dabei. Neben Spanien, Frankreich und Italien stellen die deutschen Banken mittlerweile auch ein erhebliches systemisches Risiko dar.

Hinzu kommt, dass nun auch die deutsche Staatsverschuldung kritisch betrachtet wird. Die Analysten Firma Phoenix Capital Research hat ermittelt, dass nach Angaben des ehemaligen Bundesbank-Präsidenten Axel Weber das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bei höchst ungesunden 200% liege. Die Analysten zitieren auch eine Einschätzung des Cato Instituts aus dem Jahr 2009, demnach damals schon eine Verschuldung von 418% vorgelegen haben soll.

Angesichts dieser Zahlen scheint Merkel in Brüssel deutlich in der Defensive zu sein. Das Problem der Kanzlerin, so unken Beobachter, sei gar nicht so sehr die Euro-Zone, sondern ein Bankenproblem im eigenen Land, welches die finanziellen Spielräume Deutschlands drastisch einschränken könnte.

Ihre Forderungen nach einem harten Sparkurs für alle Euro-Staaten verlieren an Gewicht, weil Deutschland selbst nicht gerade als fiskalischer Sparweltmeister brillieren kann. Damit könnte Merkels Autorität in der EU untergraben werden – keine gute Ausgangsposition für einen immer mehr zum Überlebensgipfel mutierenden Zusammentreffen der Euro-Länder.

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  1. Sergiu Valentin Lipcan sagt:

    Ist Deutschland zu retten ?

    Sehr geehrte Deutsche Bürger und Bürgerinnen,
    Ich bin seit längerer Zeit der Meinung, dass Deutschland auf eine Katastrophe zusteuert, aber ich habe nicht die Gelegenheit gehabt, das publik zu machen, weil das mir sinnlos erschien. Wegen meiner Lebensgeschichte konnte ich die verschiedenen Aspekte des Lebens in der BRD, besonders die Integration der Ausländer, sehr gut beurteilen. Deshalb möchte ich Ihnen meine Geschichte kurz beschreiben, damit Sie mich besser verstehen können.
    Ich bin in Rumänien geboren und nach dem Abitur 1956 habe ich 12 Semester Flugzeugbau studiert an der TU-Bukarest. Meine Elter stammten aus Bessarabien, das 1812 von dem damaligen russischen Zar annektiert wurde. Zwischen 1918 und 1940 wurde Bessarabien wieder in Rumänien eingegliedert. Mit der Revolution in Russland haben die Leiden meiner Familie angefangen. Meine Mutter hatte noch drei Schwestern und einen Bruder und die Familie hat in Chilia Noua, am Ufer des Donaudeltas, gewohnt. Der Bruder meiner Mutter wurde von der Roten Armee am Ufer des Dnister erschossen, als er versuchte, zu fliehen. Das war 1918 und er war 18 Jahre alt. Die Familie ist daraufhin nach Alt-Rumänien geflüchtet. Als die Russen im Juni 1940, nach einem Ultimatum von Stalin, in Bessarabien einmarschiert sind, ist die Familie des Vaters, die auch in Bessarabien, in Calarasi, gewohnt hat, sofort zu Fuß nach Rumänien geflüchtet. Nur ein Onkel meines Vaters wurde verhaftet und nach Sibirien deportiert. Niemand wusste, was mit ihm passiert ist. Nach dem Krieg ging es mit den Leiden weiter. Eine Schwester meiner Mutter hat einen Mann geheiratet, der offen über die Russische Armee geschimpft hat und er wurde bald verhaftet. Er wurde auch nach Sibirien geschickt und niemand weißt, was mit ihm passiert ist. Ein Cousin meines Vaters hat eine Deutsche aus Medias (Siebenbürgen) geheiratet und 1950 sind sie in Viehwagen verfrachtet und auf einem Feld in Baragan (neben Donau) alleine zurückgelassen worden. Sie haben in Löchern gelebt und dann Häuser gebaut. Nach fünf Jahren konnten sie zurück in ihre alten Ortschaften zurückkehren. Sie sehen, dass meine Familie die Errungenschaften der Ideen von unserem Landsmann jüdischer Abstammung Charlie Murx (Karl Marx) voll genossen haben. Deshalb habe ich beschlossen, nach meinem Studium, dass ich in diesem korrupten kommunistischen Land nicht leben will. Ich wollte in Freiheit leben, dort eine Frau finden und in Freiheit Kinder groß ziehen. Das war im Juni 1962 nach 12 Semestern Studium des Flugzeugbaus. Mein Plan wurde nach 13 Jahren Kampf verwirklicht, nach einem Prozess gegen die Regierung für die Menschenrechte und einer Demonstration vor dem Passamt in Bukarest. Dass ich nicht verhaftet wurde, ist meiner Schwester zuzuschreiben. Sie hat einen Deutschen aus München geheiratet und 1970 kam sie nach Bayern. Mein Schwager hat beim BR gearbeitet und vielleicht deshalb hat die Securitatea nicht den Mut gehabt, mich zu verhaften. Es waren über mich Sendungen in „Freies Europa“ gemacht worden und alle meine Bekannten haben mich angesprochen. In diesen 13 Jahren habe ich noch 6 Semester Mathe studiert. 1975 kam ich nach München und habe schnell politisches Asyl bekommen. Der deutsche Staat hat mir mit einem Stipendium geholfen, damit ich deutsch lernen konnte. Ich habe acht Monate mindestens 8 Stunden täglich die Sprache geübt und dann habe ich sofort eine Arbeit gefunden. Nach drei Jahren (1978) haben ich und meine Schwester unsere Mutter aus Bukarest zu uns geholt, weil sie dort alleine war. Wir haben nie Geld vom Sozialamt verlangt und wir selbst haben sie versorgt. Das war für uns eine starke moralische Verpflichtung. So ist der 60 jährige Krieg (1918-1978) zwischen der Familie Lipcan und dem Kommunismus zu Ende gegangen. Das war der Titel einer Schrift, die ich für das Treffen mit meinen Studienkollegen 2001 in Bukarest vorbereitet habe und aus diesen verschiedenen Beiträgen wurde ein Buch gedruckt. Es hat noch 9 Jahre gedauert, bis ich eine echte Partnerin fürs Leben gefunden habe. Drei Kinder, ein Junge und zwei Mädchen, kamen auf die Welt und alle haben studiert. Zwei Kinder haben das Studium beendet (Informatik und Komparatistik) und die jüngste Tochter wird 2012 fertig mit dem Maschinenbau-Studium. Außerdem habe ich für meine Kinder eine sehr effektive Altersvorsorge abgeschlossen, weil in 30 Jahren die Renten sowieso „Minirenten“ sein werden. Nach einem halben Jahrhundert habe ich meinen Traum verwirklicht. Ich muss aber zugeben, dass so ein Traum ohne einen Willen wie Kruppstahl nicht zu realisieren ist. Nur die Motivation, die Anwesenheit der Familie und der Wunsch nach einem besseren Leben in Freiheit haben mich auf Trapp gehalten. Nachdem ich Ihnen den Verlauf meines bewegten und verrückten Lebens beschrieben habe, möchte ich nun meine Frage erläutern.
    Ich habe die verschiedenen Aspekte des Leben in Deutschland versucht zu verstehen und habe mir aus allen diesen Überlegungen eine Meinung gebildet, wollte aber niemals etwas veröffentlichen. Wie ich am Anfang geschrieben habe, habe ich die Meinung, dass wir als Volk langsam aber sicher in die Selbstzerstörung gleiten. Es gibt mehrere Aspekte, die mir sehr große Sorgen bereiten.
    Der erste Aspekt ist der starke Einfluss der Massenmedien über das Volk. Vor ein paar Monaten wurde von der Bundesregierung der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Auf Grund von meinen Beobachtungen in den letzten drei Monaten, wie etwa die Berichte, die im Fernsehen gezeigt wurden, habe ich gesehen, wie das Volk betrogen und über den Tisch gezogen wurde. Es war in der Zeit nach dem großen Unfall in Fukushima (11. März 2011) und überall wurde ständig berichtet. Was ich bemerkt habe, war die Art und Weise, wie die Berichterstattung zu Stande kam, vollkommen falsch und einseitig. Ich habe, meistens bei „N-TV“ bemerkt, wie die Sprecherin mit von Hysterie verzerrtem Gesicht gesprochen hat. Die Spezialisten, die eingeladen waren, waren nur von Greenpeace. Ich weiß nicht, was für Spezialisten sie waren und wer sie als Spezialisten ernannt hat. Diesbezüglich werde ich später berichten. Natürlich waren die Aussagen negativ und die Prognosen für die Zukunft sehr düster. Keine Interviews mit neutralen Experten oder mit den Menschen, die in einem AKW arbeiten oder mit denen, die AKW-Anlagen konzipiert haben. Keine Information über die Sicherheit in den deutschen Kernkraftwerken.
    Eine ähnliche Hysterie gab es vor dreißig Jahren mit dem Waldsterben. Ich erinnere mich, dass zwei „Spezialisten“ ständig im TV waren und ununterbrochen prophezeit haben, dass wir in fünf Jahren keinen Wald mehr haben werden. Die Wirklichkeit hat das Gegenteil gezeigt. Ein anderes Beispiel von Hysterie war noch früher der NATO Doppelbeschluss. Große Demonstrationen gegen die Aufstellung der amerikanischen Raketen als Antwort auf die Aufstellung russischer SS-20 Raketen. Einige Menschen haben damals eine kostengünstigere Lösung vorgeschlagen und zwar, dass der Sänger Heino an der Grenze platziert werden soll. Ob eine solche Lösung Aussichten auf Erfolg gehabt hätte, bezweifele ich.
    Was für einen Einfluss so ein Manipulieren der Massen auf die Wahlergebnisse haben kann, hat man bei den Wahlen in Baden – Württemberg gesehen. Nach zwei – monatigen Horrormeldungen im Fernsehen haben die Grünen die Wahlen gewonnen. Wenn man die Grünen nach ihrer Arbeit beurteilt hätte, hätten sie aus dem Bundestag verschwinden müssen. Ohne die Möglichkeiten für die Energiespeicherung gründlich zu analysieren und zu erläutern, wie man unseren enormen Energiebedarf sichern kann oder wie viel Kosten wir ertragen müssen, damit wir keine Nachteile bei der Versorgung mit Energie haben, haben sie den Verzicht auf Atomenergie beschlossen. Man sieht, was die Massenmanipulation durch die Massen-Medien bedeutet. Die Massenmanipulation durch die Massenmedien ist eine leichte Aufgabe für die Fernsehsender oder die großen Zeitungen, weil das deutsche Volk politisch sehr naiv ist. Ich erinnere mich an die Hysterie bei dem doppelten NATO Beschluss. Alle Menschen haben Angst gehabt, dass eine russische Invasion kommen wird. Die Menschen haben nicht gewusst, dass die UDSSR nur die schwachen Länder angreift, wie z.B. Afghanistan an Weihnachten 1979, weil der Kommunismus wirtschaftlich mit uns nicht Schritt halten kann. Das deutsche Volk war nicht vertraut mit der Situation in dem kommunistischen Lager, obwohl wir die DDR vor der Nase hatten. Es war nicht bekannt, dass das kommunistische System fast pleite war und das konnte man sehr leicht nur durch eine einfache Überlegung wissen. Wenn man etwas produzieren möchte, muss man Arbeit (Menschen), Material und Kapital haben. Im Kommunismus ist nur die Arbeit wichtig, das Wort „Rentabilität“ ist nicht bekannt. Aus diesem Grund brauchen die Menschen im Ostblock mehr Material und Kapital als bei uns, wenn sie das Ziel haben, dasselbe jährliche Wachstum wie wir zu erreichen. Daraus folgt logisch, dass sie eine größere Scheibe aus dem Bruttosozialprodukt für diesen Zweck vorsehen müssen. Was bleibt, ist für den Konsum bestimmt und das bedeutet, dass sie weniger haben als wir und das wiederholt sich jedes Jahr. Das war seit Jahrzehnten bekannt, nur bei uns nicht. (3)
    Die Massenmanipulation wird auch erleichtert durch die mangelnde Kommunikation zwischen der Regierung und dem Volk. Die Regierung hat die Pflicht, das Volk über die Ziele ihrer Politik und alle Aspekte dieser Politik zu informieren. Natürlich müssen diese Informationen sehr genau und neutral sein, ohne ideologische Verfärbungen. Was die Fernsehsender mit der Diskussion über die Kerntechnik gemacht haben, ist kriminell und unverantwortlich. Ist so was gesetzlich erlaubt? Sind die Gesetzen mangelhaft?. Haben die Verantwortlichen keinen Moral- Kodex? Ist das nicht strafbar ? Was wird aus den Verfassungsartikeln über die Menschenrechte? Haben sie nur auf dem Papier ihren Wert?
    Woher kommen solche Reaktionen? Ich glaube, dass das Volk an zwei schweren Krankheiten leidet. Eine Krankheit ist die Angst und die andere Pessimismus, die beide schwere Nachteile verursachen können. Wenn man sein Leben von solchen Gefühlen beherrschen lässt, ohne die Geschehnisse pragmatisch zu analysieren, kann es nur zum Eklat führen. Einmal ist das bei den Wahlen im Februar 1933 passiert und das Ergebnis war ein Desaster, wie niemals in der Geschichte des Deutschen Volkes. Schade, ich kann mir nicht vorstellen, woher solche Reaktionen kommen könnten. Es kann nur die Manipulation der Menschenmassen sein.
    Der erste deutsche Politiker, der diesen Einfluss mit sehr großem Erfolg genützt hat, war nach meiner Meinung Adolf Hitler. Vor ein paar Wochen war im TV eine Sendung über die letzten Jahre von Hitlers Diktatur. Der Führer und Göbels haben sehr gut gewusst, was PR bedeutet. In einer Dokumentation über die Schlachten nach dem Alliierten-Einmarsch in Frankreich wurde gezeigt, wie die deutschen Soldaten verbittert gekämpft haben. Man wusste, dass alles verloren ist, aber es wurde mit Überzeugung gekämpft. Ein Freund von mir aus München, Dinu Spataru, ein Kollege im Gymnasium in Ploiesti, Rumänien, hat mir etwas berichtet, was nicht so leicht zu glauben war. Eine Tante von ihm hat einen Deutschen aus Siebenbürgen geheiratet. Er war Pilot und ist 1936 dienstlich nach Berlin geflogen, weil damals die Olympiade dort war. Er war zufällig bei einer Kundgebung mit Hitler. Er hat berichtet, dass er fasziniert war und er konnte nicht die Augen von Hitler lassen. Ich habe in der letzten Zeit im Fernsehen Dokumentationen über die Nazizeit verfolgt und gesehen, wie alte Herren zugegeben haben, dass sie als junge Menschen für den Führer gekämpft haben. Sie haben die Realität nicht begriffen. In Berlin war alles verloren, aber sie haben mit Verbissenheit in den letzten Tagen für den Endsieg gekämpft. Ich habe die Vermutung, dass uns der Verzicht auf die Kerntechnik auch so viel kosten kann, wie fast der zweite Weltkrieg gekostet hat.
    In diesem Jahr war dasselbe Engagement zu spüren nach dem Unfall in Fukushima und der Präsentation der Massenmedien über den Fall. In Stuttgart haben die Menschen sehr überzeugt für eine verlorene Sache gekämpft. Man kann sehr leicht die Menschen in die falsche Richtung manipulieren und das macht mir sehr große Sorgen. Die Politiker sind nicht fähig, das Volk richtig zu informieren und zu motivieren, damit solche Situationen nicht entstehen können.
    Der zweite Aspekt, der mir Sorge macht, ist der Verzicht auf die Atomenergie. Man hat die Unfälle der Atomkraftwerke im Ausland, die nie in der BRD gebaut werden dürften, weil sie nicht unsere Sicherheitskriterien erfüllen können, als Maßstab für unseren Atommeiler genommen. Welche Logik hat diese Vorgehensweise? Ist sie nicht extrem nachteilig für uns? Es wurde der frühere Unfall von Tschernobyl (26 April 1985) erwähnt und die Situation in Fukushima beschrieben. Was mich gewundert hat, war die Tatsache, dass die wichtigen Informationen nicht bekannt gemacht wurden und zwar, dass der Moderator in dem Reaktor von Tschernobyl Grafit war. Das ist reiner Kohlenstoff, der bei den Temperaturen, die im Reaktor herrschen, bei Kontakt mit Sauerstoff sofort explodiert. Es wurde nicht gesagt, dass der Reaktor keinen Schutz in Form einer Hülle von Stahl und Beton hatte. Es wurde ignoriert, dass die Hauptursache bei dem Ausfall des Notkühlsystems in Fukushima ein großer Tsunami war (38 m. hoch). Ich konnte selber nicht verstehen, warum die Japaner so einen großen Fehler machen konnten und ein wichtiges Atomkraftwerk ohne Schutz gegen Killerwellen am Ozeanufer bauen konnten. Die wichtigste Überraschung für mich war die Tatsache, dass die Menschen bei uns große Angst vor den Katastrophen im Ausland haben, die nichts mit der Situation in unseren Kernkraftwerken zu tun hat. (4)
    Was leicht in den TV-Nachrichten zu sehen war, war das Niveau dieser heftigen Streitereien. Damit ich das Niveau der Gespräche beschreiben kann, möchte ich etwas zitieren: „Ich wundere mich immer wieder, welch dezidierte Vorstellung die Leute von Atomkraftwerken haben, die zu Hause noch nicht einmal in der Lage sind, eine Steckdose zu reparieren „. Dieses Zitat stammt von Alt – Bundeskanzler Helmut Schmidt. Deutschland ist eines der der Atomkraft gegenüber kritischsten Länder der Welt, aber das ist nicht gleichzusetzen mit einer aufgeklärten Bevölkerung. Das Niveau der verbalen Auseinandersetzungen ist haarsträubend. Damit wir die Situation besser verstehen können, muss man die schulische Ausbildung der Kontrahenten anschauen. Auf der Seite der Gegner sind die Grünen und SPD. Joschka Fischer hat den mittleren Schulabschluss nicht erreicht. Frau Roth hat das Abitur geschafft, jedoch nur zwei Semester bei der Theaterwissenschaft. Herr Beck, Ministerpräsident in Rheinlandpfalz, ist gelehrter Elektrotechniker und hat die mittlere Reife in Abendkursen erreicht. Herr Gabriel (SPD) ist Deutschlehrer für die Berufsschulen. Wenn man ihn sieht, wie er selbstbewusst spricht, könnte man meinen, dass er ein paar Semester die Kerntechnik studiert hat. Auf der anderen Seite ist der Herr Dr. Güldner, promovierter Radiochemiker, Präsident des Deutschen Atomforums. Frau Dr. Angela Merkel, Physikerin, sprach sich für die Kerntechnik aus, als sie ihre eigene Meinung hatte. Der VDI hat 140.000 Ingenieure als Mitglieder. Die DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft) ist mit 60.000 Mitgliedern die größte Fachgesellschaft der Welt. In einer solchen Konstellation müssen die Atomkraftgegner ihr niedrigeres Bildungsniveau verschleiern und deshalb muss man ein paar bekannte Tricks verwenden. Z.B. muss man sich auf einen „Experten“ berufen. Das Wort „Experte“ ist nicht geschützt, sodass jeder sich „Experte“ nennen kann. Als Greenpeace „Experte“ ist man für alle möglichen Richtungen zuständig, z. B. regenerative Energie, Gentechnik, Walfang, Tiefseebohrungen und natürlich Kernenergie. Wenn die Menschen den Betrug durchschaut haben, kann man H. Seiler von „Öko-Institut e.V.“ verwenden. Dieses Institut ist ein normaler Verein und ist bei keiner Hochschule eingegliedert. Das Institut schreibt für die zahlenden Kunden und das bedeutet, dass es nicht unabhängig ist. Man kann versuchen, die Frau Oda Becker einzuspannen, die eine sehr verdächtige Karriere aufweisen kann. Sie hat eine Vertretungsprofessur bei der Hochschule Hannover bekommen, ohne dass sie promoviert, habilitiert oder eine Fachpublikation geschrieben hat. Ihre falschen Thesen wurden von der Presse ohne zu reflektieren publiziert. Die Gegner der Atomkraft können jetzt zeigen, dass die Öffentlichkeit hinter ihnen steht. Dafür muss man sich auf Umfragen berufen und das Ergebnis einer Umfrage ist von der Art der Fragestellung abhängig. Die Kriterien für eine „gute“ Umfrage sind: Übervereinfachte Fragen, keine Nennung von Konsequenzen und nicht zum Nachdenken anregend. Beispiel für eine manipulative Frage an „Oma“, d.h. das Publikum, ist: Würden Sie die gefährlichen AKW schließen? Natürlich lautet die Antwort zu 90% ja. Die Frage: „Sollen die sicheren deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet werden und Strom von den unsicheren tschechischen AKW importiert werden? “darf man überhaupt nicht stellen. Man darf nur Fragen stellen, wenn man weiß, dass die Antworten die gewünschte Form haben. Die Menschen sollen das sagen, was die Medienmenschen haben wollen. Als letzte Frage an „Oma“ wäre: „ Wer soll Sie die kommenden vier Jahre über den Tisch ziehen“. Eine andere Möglichkeit, die „Pro Atom“ Anhänger zu schwächen, ist, die Fachmenschen als Lobbyisten zu beschimpfen. Sie verdienen ihr Geld in der Atom – Industrie, was bedeutet, dass sie Lobbyisten sind. Man kann probieren zu sagen, dass der „militärisch – industrielle – Nuklear Komplex“ seine Lobbyisten überall hat und die beeinflussen die Politik im Hinterzimmer. So kann man den Eindruck erwecken, dass die Atomkraft nicht demokratisch legitimiert ist. Jetzt ist die Unwissenheit der Atomkraftgegner kein Nachteil, sondern Zeichen der Glaubwürdigkeit. Wenn jemand glaubt, dass diese Argumente ähnlich der Ideologie der RAF ist, soll sich nicht wundern. Die Führungsriege der Grünen stammt aus dem RAF Umfeld.
    Eine andere Möglichkeit, die Menschen zu manipulieren (und die Profis wissen es), ist, die niederen Instinkte der Menschen auszunutzen oder die Nachrichten zu ändern, dass man nicht mehr die Wahrheit erkennen kann. Z. B. bei der Katastrophe in Fukushima gab es 16.000 Tote durch den Tsunami und 0 Tote durch Strahlung. Weil man in Deutschland Angst vor Strahlung hat, kann man die Nachricht so formulieren, dass 16.000 Tote durch Tsunami und Strahlung festgestellt worden sind. Nebeneffekt ist, dass die breite Masse glaubt – 16.000 Tote durch Reaktorunfall. Es gibt auch noch andere Methoden, die Menschen überzeugend an zu lügen und die sind in (9c) sehr schön lustig dargestellt.
    Als besonderes Problemfeld bei der Nutzung der Kernenergie wird häufig die Lagerung des radioaktiven Abfalls angesprochen. Auch diese Thematik mag sich bald in einem anderen Licht darstellen, zumal die Kernenergie eine der wenigen Techniken ist, bei der der Abfall kontrolliert zurückgehalten und nicht irreversibel an die Umwelt abgegeben wird. Außerdem besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit der nuklearen Transmutation. Der vom italienischen Nobelpreisträger Carlo Rubbia in den vergangenen Jahren entwickelte Atommüllverbrennungsofen schafft es, längere Zeit strahlendes Plutonium und andere radioaktive Elemente, wie sie bei der Stromerzeugung anfallen, in weitgehend harmlosen Abfall zu verwandeln. Bei dem Verfahren werden Protonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit auf einen dicken Bleizylinder geschossen. Die durch den Aufprall frei geschlagenen Neutronen aus den Bleiatomkernen werden von den Abfallstoffen aufgenommen. Der entstehende Abfall hat danach nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren. Es stimmt somit nicht, dass einmal geschaffene radioaktive Substanzen von Menschenhand unbeeinflussbar der nächsten Generation übergeben werden müssen. Wir haben die Möglichkeit, auch diese Problematik zu lösen, wenn wir sie ernstlich auffassen. In Japan befindet sich eine derartige Testanlage im Bau. (5)
    In der ENSAD-Datenbank des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts werden alle schweren Unfälle im Energiebereich gesammelt. Die dort verzeichneten 18.400 Ereignisse zeigen deutlich, dass Kohle, Gas, Öl und Wasserkraft bisher bei weitem mehr Opfer als die Atomenergie gefordert haben. Im Jahr des berühmten Reaktorunfalls von Harrisburg – bei dem niemand starb – verloren bei Morvi in Indien über 1000 Menschen ihr Leben, weil eine Staumauer brach. Im Gegensatz zu Harrisburg hat sich den Namen des Ortes niemand gemerkt. Letztes Jahr kam es weltweit zu 25 schweren Unfällen im Energiebereich. Allein die drei größten Grubenunglücke kosteten 251 Menschenleben. Es ist nicht bekannt, wenn man die Zahl der Toten betrachtet, dass die Atomenergie die sicherste Modalität ist, Energie zu gewinnen. Es gibt niemals eine 100%-ge Sicherheit, aber es ist bekannt, dass unsere Kernkraftwerke die sichersten in der Welt sind. Rund um die Uhr werden wir Deutschen über jedes bedrohliche und bedrohlich klingende Detail informiert. Dabei wird ein Fakt nur selten erwähnt: Es gibt bei uns bisher keine nennenswerten Störungen in den Kernkraftwerken und keine Strahlentoden. Das ist keine schlechte Nachricht. Was bei uns jetzt passiert ist, ist reine Manipulation der Massen durch die Massenmedien. „ Radioaktivität ist zum Schreckgespenst geworden, die Unfälle von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima haben große Unsicherheit in vielen Länder der Erde hervorgerufen, obwohl alle Gegner der Kernenergie wissen, dass der Mensch selbst seit Uhrzeiten radioaktiv ist. Das Kalium-Isotop der Masse 40, das zu 0,01% in natürlichem Kalium vorliegt, zerfällt als radioaktives Isotop in seine chemischen Nachbarelemente Argon und Kalzium. Dieses Ionen – System ist in der ganzen Evolution von den Wirbellosen bis zum menschlichen Gehirn beibehalten worden.“ (8)(9)
    Unseren jetzigen geistigen Zustand kann man so kurz beschreiben. Am Ende des 19. Jahrhunderts, nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs, hat in Deutschland eine große Industrielle Revolution stattgefunden. Über 380.000 Arbeitsplätze jährlich wurden geschaffen und die ersten sozialen Gesetze (Renten- und Krankenversicherung) wurden eingeführt. Die Einwohnerzahl wuchs zw. 1871 und 1914 von 40 Mil. auf 61 Mil. Menschen. 1910 lag die Arbeitslosigkeit bei nur circa 1-2% , die Inflationsrate war nur 0,9%. Der Analphabetismus war in Deutschland nur 0,9%, in Frankreich und England circa 9-10% und in Italien 46%. In Preußen wurde die allgemeine Schulpflicht 1717 eingeführt, viel früher als in Frankreich oder England. In den Naturwissenschaften besaß Deutschland bis 1920 mehr Nobelpreisträger (20 Menschen) als England (8 Menschen), Frankreich (7 Menschen) und USA (2 Menschen) zusammen (2). Jetzt sind unsere Kinder, nach der Pisa Studie, die Deppen Europas. Was man über unser geistiges Niveau jetzt sagen kann, ist nichts Berühmtes. Ich erinnere mich auch vor ein paar Jahren an die Debatten in Bayern bezüglich der Magnetschwebebahn. Die Magnetschwebebahn ist ein grandioses Beispiel des deutschen Erfindungsgeistes. Weil die Reibung durch die Räder nicht mehr existiert, ist diese Form von Bewegung ökologischer, weil der Energieverbrauch im Vergleich mit anderen Möglichkeiten kleiner ist. Nur für hohe Betriebsgeschwindigkeiten kann der Energiebedarf für das Schweben die Vorteile durch den Wegfall der Rollreibung zunichte machen. Gegen den Vorschlag einer Magnetschwebebahn zw. München und Flughafen wurden verschiedene Argumente vorgestellt. Nach meinen Erinnerungen hat ein Bürgermeister aus der Region das Argument gebracht, dass die Menschen erschreckt werden, wenn sie den Zug sehen werden. Solche Argumente waren auch vor fast 200 Jahren zu hören, als die Eisenbahn in Deutschland eingeführt wurde. Jetzt werden die Chinesen die Nutznießer sein, so wie es die Japaner vor 50 Jahren bei den Autos und Photoapparaten waren. Dieses geistige Niveau haben wir jetzt erreicht. Was wir, die Deutschen, früher entworfen haben, ist jetzt vergessen. Die ersten Raketen, der erste Tarnkappenbomber, die Ideen der deutschen Ingenieure waren, wurden leider während des Krieges entworfen. Ich will nicht über Krieg sprechen, sondern ich will nur die Fähigkeiten des deutschen Volkes zeigen. Die Firmen Boeing, Chrysler, Heinz und viele andere Firmen in den USA waren von den Deutschen gegründet worden.
    Es wächst in mir langsam der Verdacht, dass wir den Kontakt mit der Wirklichkeit verloren haben. Warum kann ich das behaupten? Wie wir wissen, befinden wir uns jetzt in der Mitte der dritten industriellen Revolution. Die Entwicklung der Technik (Flugzeugbau, Automobilbau, EDV-Technik, Kerntechnik) hat sich so gewaltig beschleunigt, dass man schwer Schritt damit halten kann. In Indien und China, nach ein paar Jahrzehnten von Stagnation nach der Unabhängigkeit oder Erfahrungen mit dem Kommunismus, ist ein Prozess einer gewaltigen und stürmischen wirtschaftlichen Entwicklung eingetreten. Ein Drittel der Menschheit folgt mit großer Entschlossenheit dem Weg zum Wohlstand. Um das zu schaffen, braucht man enorme Mengen von Energie. Mit den falsch genannten „erneuerbaren Energien“ (nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik) kann man die Ziele überhaupt nicht erreichen, sondern ist man gezwungen, alle möglichen Energiequellen zu verwenden, besonders die Kernenergie. China hat zur Zeit eine Produktion von 3 Milliarden Tonnen Kohle jährlich und kommt nicht zu recht. Ich schätze, das gab es nie in der Welt, dass ein Land so viel Kohle jährlich „aufgebuddelt“ hat. Fast die Hälfte der weltweiten Kohleproduktion wird inzwischen in China gefördert und auch dort verbraucht. Hauptursache für den massiven Anstieg des Energiebedarfs ist der Ausbau der überwiegend auf Kohlekraftwerken basierenden Elektrizitätsversorgung. Das größte Programm für den Ausbau von Atomkraftwerken hat natürlich China. Trotz Japan baut China 40 neue Atomkraftwerke. In Planung auf verschiedenen Ebenen sind über 150 Kernkraftwerke vorgesehen. Wie man sehen kann, plant die Welt einen kräftigen Ausbau des Atomstroms, nur Deutschland nicht.
    Die Möglichkeiten der relativ jungen Kerntechnik sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit lässt sich noch weiter entwickeln, neue Konzepte und Verfahren sind vorhanden. Nicht Angst, sondern eine rationale Behandlung aller mit der Kernenergie in Zusammenhang stehenden Fragen sollte uns daher in der Zukunft leiten, um die Möglichkeiten dieser Technik zum Wohle der stetig steigenden Weltbevölkerung weiterhin verfügbar zu machen. Ich glaube, die Ursache dieser Angst gefunden zu haben. Wie ich gesagt habe, ist die Entwicklung der Technik während dieser dritten Revolution atemberaubend, aber die geistige Entwicklung der Menschen ist viel langsamer. Das kann nach einiger Zeit zu Akzeptanzproblemen bei den Menschen führen. Die Lösung dieses Konflikts kann nur Information und Aufklärung sein.
    Wir müssen die Sicherheitsüberprüfung der Kernkraftwerke unterstützen. Es ist notwendig und folgerichtig, den schweren Reaktorunfall in Japan genau zu analysieren und etwaige Erkenntnisse, die sich hieraus ergeben, zur weiteren Verbesserung der hohen deutschen Sicherheitsreserven zu nutzen. Es wird ja wesentlich um den Flugzeugabsturz gehen. Die zivile Luftfahrt ist kein wirkliches Problem, wegen des Überflugverbots. Die Terrorgefahr nach dem 11. September in Biblis z. B. hat man durch die automatische Vernebelung des gesamten Kraftwerksareals abgemildert. Das ist im europäischen Ausland noch nicht überall umgesetzt. Bei uns ist nicht bekannt, dass wir das höchste Sicherheitsniveau in der Welt haben. Die KKW Biblis A und B sind nach Maßstäben des Öko-Instituts auf ein 100.000jähriges Erdbeben mit Hunderten Millionen Euro von Investitionen nachgerüstet. Die Anlagen sind höher als das 100jährige Hochwasser gebaut und sind zusätzlich durch Mauern geschützt. Unsere KKWs haben vier bis sechs Dieselgeneratoren für die Notkühlanlagen und nicht zwei wie in Fukushima, und sie haben mehrere Anbindungen an das Stromnetz. Und das wichtigste: auch ohne Stromversorgung ist die Wärmeabfuhr gesichert. (10) (11) (12) (20) Aber wir legen still, importieren Strom aus Frankreich, deren Anlagen eine geringere Erdbebensicherheit zu erfüllen haben. Die Grünen haben erklärt, dass die Preise nicht steigen werden, wenn Kernkraftwerke abgestellt und durch „erneuerbare Energien“ ersetzt werden. Noch ist Windstrom doppelt so teuer wie der Börsenpreis und Photovoltaik 500 Prozent teurer. Der Wirkungsgrad des Photovoltaik ist mit derzeit deutlich unter 20 % sehr gering, die Speicherkosten und die Kosten für den Netzausbau mal außen vorgelassen. Es wurde in einer Studie berechnet, dass, wenn man die Energie von Wind und Sonne speichern will, jeder Bürger Batterien mit einem Gewicht von 2,2 Tonnen besorgen müsse (9a). Wenn das Angebot verknappt wird, steigen die Preise, auch wenn manche Politiker das nicht wahr haben wollen. Wenn die Politiker jetzt zu einem beschleunigten Ausstieg drängen, dann müssen sie dem Volk die Wahrheit sagen, was auf uns zukommt. Sonst ist die Zukunft dieser Energieform unsicher ( die Benennung „erneuerbare Energien“ ist nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik falsch), wenn in wenigen Jahren die Bürger sich abwenden, weil sie die Kostensteigerungen und der erhöhte Netzausfall überraschen. Wenn dann noch die Klimaerwärmung als Betrug entlarvt wird, wird sich die Stimmungslage radikal verändern. Keiner kann sich das heute vorstellen. Aber vor dreißig Jahren hätte sich auch niemand vorstellen können, dass die damaligen Ziele der SPD – 50 Prozent Kohle und 50 Prozent Kernenergie – null Zustimmung im deutschen Volke erfahren würden. Auch das Problem des Atommülls ist durch Rubbiatron prinzipiell längst geklärt (5). Es ist zu erwarten, dass nach etwa 30 bis 50 Jahren auch die Kernfusion als alternative nukleare Energiequelle eingesetzt werden kann. Es bedarf aber auch einer politischen Willensbildung, diese zu realisieren. Vor ein paar Jahren habe ich im Fernsehen gesehen, wie Lafontaine eine Rede gehalten hat, in der er über das Problem des Atommülls berichtet hat und uns mit den schrecklichen Konsequenzen einer Halbwertszeit des Plutoniums von 50.000 Jahren konfrontiert hat. Er hat keine Ahnung über Rubbiatron gehabt. Er hat nicht gewusst, dass in diesem Reaktor der entstehende Abfall nur noch eine sehr kurze Halbwertszeit von maximal 30 Jahren hat. Über die Grünen möchte ich den Philosophen Karl Popper zitieren „ besonders in Deutschland sind die Grünen nicht freundlich gestimmt, sonder aggressiv, besonders gegen die Wissenschaft und gegen die Technik. Dabei sind die Techniker und Wissenschaftler die einzigen, die wirklich helfen können. Mit Geschrei, was sie jetzt praktizieren, erreicht man leicht einen politischen Erfolg, aber sicher nichts Sachliches. Das Geschrei ist unverantwortlich.“ In den letzten Monaten habe ich ein paar Workshops verfolgt, wo auch Trittin und Künast teilgenommen haben und ich war entsetzt. Sie haben jeden Teilnehmer unterbrochen, ohne es abzuwarten, und extrem aggressiv gesprochen. Was sie gesprochen haben, war selten richtig. Was mich aber gestört hat, war das schlechte Benehmen. Es tut mir sehr leid, das ist nicht mein Niveau, aber ich habe nur diese Wörter als passend gefunden – Null Wissen und furchtbares Benehmen. Solche Menschen regieren das Land. Kein Wunder, dass wir uns in einer solchen Situation befinden, wenn man den Zustand unserer Politiker berücksichtigt.
    Generell ist zur derzeitigen Situation der Kernenergie festzustellen, dass
    – der Beitrag der Kernenergie zur heutigen Weltenergieversorgung in überschaubaren Fristen (etwa 20 bis 40 Jahre) nicht zu ersetzen ist,
    – die Erfahrung und der Entwicklungsstand die Kernenergie als eine verfügbare Energiequelle ausweisen, die zur Deckung des trotz aller Sparprogramme weiter steigenden Weltenergieverbrauchs beitragen kann,
    – die Kernenergie den Verbrauch an fossilen Brennstoffen senkt und somit zur Schonung der Umwelt beiträgt,
    – es angesichts des wirtschaftlichen Nachholbedarfs von Schwellenländern und Ländern der Dritten Welt sowie des Wachstums der Weltbevölkerung notwendig und sinnvoll ist, das vorhandene Potential der Kernenergie zu nutzen und zu erhöhen,
    – die Möglichkeiten der relativ jungen Kerntechnik bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit lässt sich noch weiter entwickeln, neue Konzepte und Verfahren sind vorhanden, es bedarf aber auch einer politischen Willensbildung, diese zu realisieren,
    – zu erwarten ist, dass nach etwa 30 bis 50 Jahren auch die Kernfusion als alternative nukleare Energiequelle eingesetzt werden kann. Es soll jedoch nicht erwartet werden, dass damit keine radiologischen Probleme verbunden sind.
    Deutschland betrieb bis jetzt die unfähigste Energiepolitik aller Industriestaaten. Die Atomenergie erlebt jetzt eine starke Renaissance. Die ganze Welt baut neue Kernkraftwerke und Hunderte sind in Planung (17) (18) (19). Nur Deutschland hat auf diese zukünftige Energie verzichtet. Es gab in der deutschen Geschichte eine ähnliche Situation. Zwischen 1939 und 1945 war Deutschland gegen die ganze Welt und das Ergebnis war verheerend. Diese Entscheidung gegen ein verängstigtes und betrogenes Volk ist klar gegen die Verfassung.
    Erlauben die Gesetze, solche Entscheidungen wie den Verzicht auf die Atomenergie zu treffen, ohne richtig zu planen? Ist es verfassungskonform, das Volk zu ruinieren?
    Der dritte Aspekt, der mir Sorge macht, ist der Betrug mit dem Klimawandel. Weil die Wetterforschung extrem kompliziert ist, kann man nicht genau die wichtigen Faktoren analysieren. Man braucht sehr viele Kenntnisse über Thermodynamik, Strömungslehre, Elektrodynamik, Strahlungstheorie und Quantentheorie. Meistens sind aber die Klimaforscher der Meinung, dass die Sonnenaktivität den größten Einfluss auf das Klima hat. Der ewige Kreislauf, der den Planeten Erde lebendig hält, ist der Austausch von Kohlenstoff zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Landmasse. Wenn sich der Ozean erwärmt (höhere Sonnenaktivität), gibt er zusätzliches CO2 an die Atmosphäre ab – kühlt die Wassermasse ab, nimmt sie (über den Regen) CO2 auf. Der CO2–Gehalt der Erdatmosphäre steigt und fällt also mit den natürlichen Temperaturschwankungen nicht umgekehrt (22) (23) (23a) (24) (25) (26) (27) (28) (29) (30) (31) (32) (33). Über den Einfluss des CO2 auf das Klima kann man folgendes sagen. Ein serbischer Forscher Milancovici hat in einem Buch eine neue Theorie zusammengefasst, dass alle 100.000 Jahren ein markanter Temperaturwechsel stattfindet. Das konnte man durch die Messungen des CO2 in dem antarktischen Eis beobachten. Die Messungen ergaben, dass der Gehalt der Atmosphäre an CO2 und Methan immer in derselben Weise geschwankt hat wie die Temperatur, die sich aus dem Verhältnis der Sauerstoff-Isotope ergibt. Während der wärmeren Zeiten gab es mehr CO2 und Methan in der Atmosphäre als während der kälteren Zeiten, mit einem deutlichen Gipfel in der letzten Zwischeneiszeit (ca. vor 150.000 Jahren). Damals vor etwa 125.000 Jahren lagen die Werte sowohl für CO2 und auch für Methan höher als heute (27). Das bedeutet, dass der Anstieg des Gehalts an CO2 nicht auf das Verbrennen fossiler Energieträger zurückzuführen ist. Die Bohrungen in dem antarktischen Eis haben gezeigt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre von der Temperatur abhängig ist und nicht umgekehrt. Die Erwärmung der Luft durch das CO2 war nur ein Bruchteil der gesamten Temperaturschwankungen. Den größten Einfluss haben die Sonnenaktivität und die Ozeane. (27) (Außer des 100.000 Jahren Zyklus nach Milankovic) sehen wir seit 7000 Jahren ein zyklisches Auf und Ab beim Klima- lange bevor der Mensch begonnen hat, CO2 in die Atmosphäre auszustoßen. So gab es alle 1000 Jahre eine Wärmephase, die römische, die mittelalterliche und die heutige Wärmezeit. All diese Wärmezeiten fielen stets mit einer starken Sonnenaktivität zusammen. Neben diesen großen Aktivitätsschwankungen gab es zudem einen 210-jährigen und einen 87-jährigen natürlichen Zyklus der Sonne. Diese auszublenden, wäre ein schwerer Fehler.“ (29)
    Im November 1988 wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), im Deutschen oft als Weltklimarat bezeichnet, ins Leben gerufen. Diese Institution berät die UNO bezüglich der Situation der Umwelt. Leider gerät der Weltklimarat in der letzten Zeit zunehmend in die Kritik. Ich zitiere Herrn Vahrentholt; „Als Energieexperte habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass der Weltklimarat IPCC eher ein politisches als ein wissenschaftliches Gremium ist.“ „ In diesem Fall wurde kritisch die absurde Behauptung eines Greenpeace-Aktivisten übernommen, wonach bald 80% der weltweiten Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden können. Das hat mich dazu gebracht, mich genauer mit dem IPCC – Bericht zu befassen. In der Langfassung des IPCC – Berichts tauchen durchaus noch natürliche Ursachen des Klimawandels wie die Sonne oder oszillierende Meeresströmungen auf. Doch in der Zusammenfassung für die Politiker kommen diese nicht mehr vor, sie werden einfach ausgeblendet. Bis heute wissen viele Entscheidungsträger nicht, dass die Dominanz durch CO2 massiv in Frage gestellt ist.“ „Kritisch sehe ich die Rolle der wenigen Leitautoren, die die Schlussredaktion des Bericht des Weltklimarats übernehmen. Diese behaupten, sie würden 18.000 von Fachkollegen begutachtete Publikationen verwenden. Dabei sind 5000 davon sogenannte Graue Literatur, nicht begutachtete Quellen. Am Ende kommen dann solche Fehler heraus wie die absurde Behauptung, schon in 30 Jahren gebe es im Himalaja keine Gletscher mehr. Es kein Wunder. Denn von den 34 vermeintlich unabhängigen Mitgliedern, die den Synthese-Report für die Politiker schreiben, ist fast ein Drittel mit Umweltorganisationen wie Greenpeace oder den WWF verbunden.“ „Ich habe jahrelang die Hypothesen des IPCC verbreitet und fühle mich hinters Licht geführt. “ (28)
    Die ganze Tragödie über die Klimakatastrophe hat am 11. August 1986 angefangen, als das Deutsche Wochenmagazin „Der Spiegel“ in einem mehrseitigen Artikel, mit Schockern bepflastert, über eine fiktive Klimakatastrophe berichtete. Der eigentliche Aufmacher war das Front-Cover, welches den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser zeigte. Dieses Bild, nebst einem Angst erzeugenden Artikel, wanderte über die Erde. In den USA ließ er sich nieder. Es dauerte nicht lange, da saßen Geschäftemacher in den USA zusammen und beschlossen, das aus Deutschland kommende Wort „Klimakatastrophe“ zu kommerzialisieren, um ein „gigantic, long lasting, world wide business“ anzuschieben. Zum Anschieben des geplanten gigantischen Geschäfts wurden Hilfsmittel benötigt. Jedes System, das funktionsfähig gestaltet werden soll, benötigt eine entsprechende Organisation. Funktionieren würde diese Organisation unter Ausnutzung der bekannten Tatsache, dass man mittels der Erzeugung von Angst und unter Drohungen alles erreichen kann, wozu Menschen fähig sind. Vor Gründung des IPCC wurde in den USA festgelegt, dass das IPCC keine wissenschaftlichen Aufgaben zu übernehmen habe, sondern ein rein politisches Instrument werden solle. Hier die politischen Aufgaben des IPCC:
    1) Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
    2) Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.
    Das weltweite Geschäft mit der Angst vor einer „Klimakatastrophe“ wurde gestartet mit einer unbewiesenen Behauptung, einer Fiktion. Sie besagt, dass der CO2-Gehalt der Luft sich in 6 km Höhe sammelt und eine Schicht in der Erdatmosphäre bildet, die dazu führt, dass es auf Erden immer wärmer wird, sofern das CO2 nicht reduziert wird. IPCC bezeichnet sich später als Weltklimarat. Von dort lässt man Wetteraufzeichnungen aus bestimmten hierfür ausgesuchten Institute aus aller Welt sammeln und daraus per Computer Klima-Zukunftsmodelle errechnen. Die „frisierten“ Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine kommende Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, dazu äußerten sich Direktoren des IPCC. Eine Aussage war folgende:
    John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994:
    „Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.“
    Am 19. November 2009 wurden durch Internet-Hacker offensichtlich 1072 E-Mails und 72 andere Dokumente des Büros von Prof. Phil Jones vom englischen Hadley CRU Zentrum, (einem der wichtigsten Datenlieferanten des IPCC) via Internet, auf einen Server in Russland gebracht und sie sind in der Tat Beweise eines Skandals, der die meisten der prominentesten Wissenschaftler involviert, welche die menschgemachte Klima-Erwärmungstheorie vorantrieben. Ein Skandal, welcher einer der größten innerhalb der modernen Wissenschaft ist.
    Sie lernen, wie das Klima-Direktorium beim IPCC die Klima-Fälschungen durchführte, um den Staatshierarchien aller hochverschuldeten Länder die Mittel zu liefern, Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher mittels neuer Klimagesetze zu melken. Dies wird durch folgende E-Mail-Korrespondenz vom Direktor von Großbritanniens führender Klima-Küche, Prof. Phil Jones, Direktor des Klima-Untersuchungs-Instituts an der Fakultät für Umweltwissenschaft der Universität von Norwich in Ost-England, mit seinen Wissenschafts!!!-Kumpels bewiesen.
    “Phil Jones an Ray Bradley:
    Lieber Ray, Mike und Malcolm,
    sobald Tim ein (Temperatur) Diagramm hier hat, werden wir es entweder heute später oder als erste Sache morgen früh schicken. Ich habe gerade Mike´s „Natur-Trick“ des Hinzufügens in die wirklichen Temperaturen zu jeder Serie der letzten 20 Jahre (von 1981 aufwärts) und von 1961 an für die von Keith vollendet, um die Abnahme (der Temperaturen) zu verheimlichen. Mike´s Serien…“
    Hurrah Phil“
    Bei dieser Geschichte handelt es sich um den eigentlichen und Ur-Beweis des IPCC, dass es der Mensch ist, der eine Klimakatastrophe hervorruft. Mittels einer Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg in der Atmosphäre sollte bewiesen werden, dass das CO2 Schuld daran ist, dass die Welttemperatur zunimmt. Damit konnte wiederum dem Menschen die Schuld für eine kommende Klimakatastrophe angeklebt werden, weil er (wenn auch nur mit minimalen Mengen) CO2 durch Verbrennen von Kohle, Gas und Öl produziert. (33a)
    Andere Zitate; „Die Ergebnisse der Computermodelle ließen sich leicht mit den apokalyptischen Szenen am Bildschirm in Deckung bringen. Das Erwartbare wird durch Bilder gestützt. Der Haken dabei: Ein Zusammenkrachen von Kalamitäten, wie wir sie in diesen Tagen erleben, lässt sich mit der immer noch vergleichsweise moderaten Erwärmung in dieser Größenordnung nie und nimmer in Deckung bringen.“ (34)
    Wie unsicher die Aussagen über die Klimaentwicklung sind, zeigt das nächste Beispiel. 1975 gab es über das irdische Klima eine fast ebenso heftige Debatte wie heute, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Damals wurde die Frage erörtert, ob in naher oder gar in nächster Zukunft eine Eiszeit bevorstünde. Ein paar Zeitungsüberschriften können das verdeutlichen; FA – „Wieder ein Beginn einer kleinen Eiszeit“ , SZ – „Droht eine neue Eiszeit?“ oder Nürnberger Nachrichten – „Die nächste Eiszeit hat schon begonnen“.
    Die beiden nächsten Beiträge von einem deutschen Prof. für Physik und den deutschen Meteorologen zeigen die Absurdität der Behauptungen mit der Rolle des CO2 in der Atmosphäre. (22) (23) (24) (25). Die Frage ist, welches Gesetz es den Politikern erlaubt, einen solchen Betrug zu inszenieren?
    Der vierte Aspekt, das zu kritisieren ist, ist die Rolle von Greenpeace in der Welt und besonders in Deutschland. Einige Beispiele habe ich am Anfang gezeigt, als ich die Beschreibung des Einflusses der Massen-Medien auf den Menschen beschrieben habe. Damit ich nicht zu weinen beginne, werde ich ein paar Zitate präsentieren, die ich gesammelt habe.
    Aussagen von Patrik Moore (Greenpeace Gründungsmitglied und Ex – Direktor)
    „Einerseits wollen sie [die Deutschen] ihre Meiler abschalten, die 25 Prozent des Stroms liefern. Dabei ist die saubere Energie ohne Treibhausgase. Andererseits wollen sie die CO2-Emissionen bis 2020 drastisch senken. Das geht nicht gleichzeitig. Deutschland wird sein CO2-Ziel nur erreichen, wenn es die Atomkraftwerke länger laufen lässt und weitere baut. Sie importieren doch bereits für mehr als zwei Milliarden Euro Atomstrom aus Frankreich. Es war eine schändliche Entscheidung von Rot-Grün, alle Forschung zu stoppen. […] Ich stimme immer noch in vielen Punkten mit Greenpeace überein. Aber wir haben in den 70er- und 80er-Jahren einen Fehler gemacht, als wir Atomkraft mit Atomwaffen vermischt haben. Nicht alles mit „Atom“ ist des Teufels.“ (35) (36)
    „Werden die Spendenjägerinnen ein wenig ausführlicher über Programm und Struktur von GP gefragt, kommt meist gähnende Leere. Dies ist kein Zufall. Aus den eigenen Reihen der Organisation gab es die Kritik, dass Greenpeace nur medienwirksame Aktionen mache und nicht wirklich vor Ort arbeite. Die Aktionsformen von Greenpeace hätten sich abgenutzt: Ein britischer Sprecher von Greenpeace musste in einem Interview einräumen, dass wirkliche Erfolge die Ausnahme sind. Auch aus der Organisation gibt es immer wieder Kritik, einer der Gründer, Paul Watson erklärte, der ehemalige GP-Geschäftsführer Bode wolle nur „im nächsten Jahr mehr Geld einnehmen als in diesem Jahr. Da wird nur noch überlegt, was bringt am meisten Profil und Profit.“ Watson warf die Frage auf, wo überhaupt der Unterschied liege zwischen dem Ölkonzern Exxon und Greenpeace: „Die verkaufen den Menschen Öl, um Geld zu machen. Greenpeace verkauft ihnen ein gutes Gewissen gegen Spendenbescheinigung. Das ist reiner Ablasshandel.“ (39)
    „GP lehnt demokratische Organisationskonzepte ab. Der Jahresbericht von GP Ö ist in der Frage von Strukturen völlig unklar, es gibt zwar ein Strukturmodell, doch wie demokratische Entscheidungsmechanismen funktionieren, ist nicht nachvollziehbar. Auf Nachfragen per Mail kommt keine Antwort. Daher werden wir auf eine Information aus Deutschland zurückgreifen. GP Kassel stellt auf ihrer Homepage über die Struktur von GP Deutschland stolz fest: Die Bedeutung der deutschen Greenpeace-Gruppen spiegelt sich auch formell (…) wieder: Mitarbeiter aus Greenpeace-Gruppen stellen ein Viertel der etwa 40 aktiven, stimmberechtigten Mitglieder des Greenpeace e.V.“ Real bedeutet das, dass die Gruppenaktivistinnen gerade 25 Prozent der Stimmberechtigten im höchsten Gremium ausmachen. Wie die anderen bestimmt werden, ist undurchsichtig. “ (39)
    „Doch so schwammig eigentlich nicht, es ist nur notwendig, genauer hinzuhören. So erklärt GP Ö: Die Industrienationen – die USA, die EU, Japan – haben gegenüber den sogenannten Entwicklungsländern die Verantwortung, Wege aufzuzeigen, nachhaltige und umweltverträgliche Wege. (Hotspots der Umweltzerstörung) Wer so etwas schreibt, hat wenig von den Mechanismen globaler Umweltzerstörung verstanden und an dem ist vorbeigegangen, in welchen Ländern die tatsächlich Verantwortlichen für die weltweiten Dreckschleudern ihren Sitz haben. “(38)
    „Deutschland hat bereits Milliarden für Wind- und Solarkraft verschwendet. Gelohnt hat es sich kaum. Ganz im Gegenteil: Ich habe die Diagramme zur Leistungsfähigkeit der deutschen Windenergie gesehen. An einem Tag hat man 12.000 Megawatt Strom, am nächsten fast nichts.“ „Beispiel, dass die Greenpeace Semianalphabeten sind;“ (37)
    „Keine meiner Kollegen und Mitarbeiter haben wissenschaftliche Kenntnissen gehabt. Sie waren politische Aktivisten oder Umweltunternehmer, deshalb gab es bei Greenpeace der Trend wissenschaftliche Objektivität zu Gunsten der rein politische Tagesordnung aufzugeben“ .(38) (40) (41) (43)
    Warum kommen diese „Semianalphabeten“, wie sie oben genannt wurden, nur so oft ins TV? Gibt es eine Verschwörung?. Sind unsere Rechte im Grundgesetz, wie ich am Anfang geschrieben habe, nichts wert? Müssen nicht die TV – Sender eine neutrale Position in ihren Aktivitäten halten und möglich nur die Wahrheit beschreiben?
    Der fünfte Aspekt ist die verantwortungslose Verschwendung des Geldes, was die Steuerzahler mit Mühe und Schweiß dem Staat zur Verfügung stellen, damit die Gesellschaft überleben und funktionieren kann. Als erste Informationsquelle habe ich einen Subventionsbericht des Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Dieser Bericht sollte als Diskussionsbeitrag erscheinen. Ich zitiere von der Problemstellung:
    „Seit vielen Jahren werden im Institut für Weltwirtschaft die Subventionen in Deutschland erfasst. Als Subventionen werden Steuervergünstigungen und Finanzhilfen, die die Allokation der Ressourcen verzerren, definiert. Der vorliegende Kieler Subventionsbericht betrifft die Subventionen und deren Struktur in den Jahren 2000 bis 2009 bzw. 2010. Er schließt mit einigen Überlegungen zu den Hemmnissen, die einer Reduktion der Subventionen entgegenstehen. Aus diesen Hemmnissen resultiert ein bestimmtes Kürzungspotential bei den Subventionen.“ (46) (47)
    In diesem Bericht wurde behauptet, dass 2008 Subventionen (ohne Grenzfälle) ein Niveau von 164,74 Milliarde € erreicht haben. Die Steuervergünstigung betrugen 52,263 € (Tabelle A7). Was die Möglichkeit, diese Subventionen zu kürzen, betrifft möchte ich wieder zitieren;
    „Aus den bisherigen Überlegungen lässt sich ableiten, welches Finanzvolumen im Rahmen einer Strategie ohne weiteres zur Kürzung der Subventionen zur Verfügung steht. Es geht dabei um die Steuervergünstigungen sowie – bei enger Abgrenzung, also der Vernachlässigung der EU, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Sondervermögen – um die Finanzhilfen des Bundes und die der Länder und ihrer Gemeinden. Das gesamte Kürzungspotential bei Bund, Ländern und Gemeinden beläuft sich auf rund 129 Mrd. € im Jahr 2009 (Tabelle 22). Es dürfte im Jahr 2010 ähnlich hoch sein. Selbst dann, wenn man den Hemmnissen für eine Politik der Subventionskürzung in hohem Maße Rechnung trägt, gibt es demnach einen beträchtlichen Spielraum, die Finanzhilfen und die Steuervergünstigungen zu reduzieren und so das Budget des Staates auszugleichen und beispielsweise die Einkommensteuersätze für alle Steuerpflichtigen zu verringern.“ (46) Ist diese Aussage klar?
    Jetzt möchte ich die verschiedenen Untersuchungen von Fachjournalisten zeigen. In „The European“ vom 10.11.2011 wurde von Alexander Görlach geschrieben, ich zitiere; „Quo vadis, Vater Staat? Der gesellschaftliche Wandel überholt die Sozialsysteme. Der bisherige Generationenvertrag ist nicht mehr finanzierbar. Bei den Reformen ist Kreativität gefordert. Denn neben dem Staat kann auch die Zivilgesellschaft dazu beitragen, dass das soziale Netz keine Löcher bekommt.“ „ Milliarden für das soziale System. 2008 fielen in Deutschland insgesamt 721 Milliarden Euro für Sozialleistungen an. Fast jeder dritte Euro des Bruttoinlandsprodukts wandert ins Sozialsystem. Besonders zu Buche schlagen dabei die Rentenversicherung mit 245 Milliarden Euro und die Krankenversicherung mit 159 Milliarden Euro. Die Kosten für Hartz 4 – Stein des Anstoßes in der aktuellen politischen Diskussion – fallen dabei mit 44 Milliarden Euro noch relativ milde aus. Ein Großteil dieser Leistungen wird direkt vom Staat finanziert. Das Budget des Arbeits- und Sozialministeriums betrug 2009 ganze 128 Milliarden Euro, 2010 ist es auf 147 Milliarden Euro angestiegen.“ Die privaten Unternehmer im Ausland haben angefangen, selbst in das Sozialsystem zu investieren, z.B. IBM investiert in die städtische Infrastruktur oder Facebook in das marode Schulsystem von NY. „Studien haben gezeigt, dass die Wirtschaft nicht nur von einem modernen und robusten Bildungssystem profitiert, sondern auch von einem verträglichen sozialen Klima. Wer sich weniger Gedanken um die Altersarmut oder die Krippenplätze der eigenen Kinder machen muss, ist produktiver und motivierter.“ Der Staat hat die Grenzen der wirtschaftlichen Machbarkeit überschritten und ist selber in Gefahr zu kollabieren. (47)
    In der „Focus – Money – online“ erschien am Donnerstag den 13. 01. 2012 folgender Artikel „Deutschland verschenkt so viel Geld wie noch nie“ „In der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr 164 Milliarden Euro an Subventionen ausgeschüttet worden. Experten bezeichnen diese Politik als Gift für das Wachstum und fordern Sparsamkeit. Kürzungspotential von 58 Milliarden € .“ (48)
    Im „Spiegel – Online – Wirtschaft“ wurde am 03.06.2010 folgende Aussagen veröffentlicht: „Subventionen in Deutschland auf Rekordhoch“. „ Zündstoff für die Spardebatte: Die Finanzhilfen von Bund, Ländern, Gemeinden und EU sind im vergangenen Jahr auf das Rekordniveau von 165 Milliarden Euro hochgeschnellt. 90 Prozent der Subventionen sind nach Ansicht von Experten überflüssig. “ „130 Milliarden Euro lassen sich laut IfW sparen“
    „Die Forscher sehen erhebliches Sparpotential: Fast 90 Prozent der Subventionen des Bundes, der Länder und der Gemeinden seien „ohne weiteres kürzbar“, sagte IfW-Experte Alfred Boss.“ (49) Ich zitiere aus dem Handelblatt von 04.06.2010. „Die 111 unsinnigsten Subventionen. Brauereien und Brummifahrer bekommen sie, Hauserben, Matrosen und die Betreiber von Biogasanlagen auch: Der deutsche Staat subventioniert vom Freibier bis zur Zahnprothese (fast) alles. In zäher Lobbyarbeit haben sich ganze Branchen milliardenschwere Vorteile erstritten. Die 111 unsinnigsten Subventionen verschlingen jährlich 35,29 Milliarden Euro. „ In diesem Artikel sind 99 Beispiele präsentiert. (50)
    Auf der Webseite http://www.pro-sarrazin.net/archives/2820 wurde am 23.11.2010 berichtet. „ 1.246.806 Millionen Ausländer auf Hartz 4, und zwar ohne deutschen Pass und Flüchtlingsstatus! Dies gibt die Bundesagentur für Arbeit heute bekannt. Ein Hartz 4 Empfänger kostet durchschnittlich 1.003 Euro im Monat (statistisch).“ Von 6.694.776 Ausländern sind 1.246.806 Hartz 4 Empfänger, das bedeutet 18,5%. Von 74.671.338 deutschen Bürger sind 5.629.878 Hartz 4 Empfänger, das bedeutet 7,5%. Die höchsten Sätze von Hartz 4 Empfängern haben die Libanesen (90%), Iraker (65%) Afghanen (53%), Pakistanern (48%). Bei den Türken sind nur 26% . Was mich stutzig macht ist, dass bei den Hartz Sätze werden 330 € für ein Kind berechnet, aber für das Kindergeld für die Menschen, die arbeiten, wird nur ca. 190 € ausbezahlt. (51) In dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ wurde behauptet, dass eine türkische Familie zwischen 3000 und 3500 € monatlich erhält. (1). Was mir ziemlich absurd scheint ist, dass der Staat in diesen Sozialgesetzen die steuerliche Absetzbarkeit von Hilfeleistungen für bedürftige Angehörige im Ausland vorsieht. Unkontrollierbar und unüberprüfbar lädt es zu gesetzlich sanktioniertem Steuerbetrug geradezu ein. Jährliche Kosten dieses unsinnigen Gesetzes: 400 Millionen Euro. Das reicht locker zum Bau von 100 Schulen, 20 Krankenhäusern oder 500-1000 Kindergärten. Pro Jahr. (53) „ Zuwanderung in BRD hat den Steuerzahler bislang über 1 Billion € gekostet“ (53) Wenn man diese Summen betrachtet, kann man sich die Frage stellen, warum sind unsere Ärzte mit Hungerlohn belohnt ? Sie haben 7 Jahren studiert und müssen von der Hand in den Mund leben und die Zuwanderer aus Anatolien, die nur 2 oder 3 Jahren die Grundschule besucht haben und Schwierigkeiten haben, den eigenen Name zu schreiben, bekommen so viel Geld.
    Dieses Problem hat in Gesamt-Europa Riesenausmaße erreicht. Z.B.;
    In Norwegen – Allein der Sozialetat der norwegischen Hauptstadt Oslo wird zu über 50 Prozent für seine „nicht-westlichen“ Immigranten in Anspruch genommen.
    “Eine große Anzahl Moslems entscheidet sich aus eigenem, freiem Willen, in Parallelgesellschaften zu leben, wo sie ihre Muttersprache sprechen, ausländische Fernsehsender sehen, die Gesellschaft, in die sie gezogen sind, verachten und sich Ehepartner aus ihren eigenen Ländern holen. Der einzige Kontakt, den sie mit Einheimischen haben, findet auf dem Sozialamt statt.” „Nichtwestliche Einwanderer sind zehnmal so häufig Empfänger von Sozialleistungen wie gebürtige Norweger.“ Fjordman „Was kostet die islamische Einwanderung Europa?“.
    In Schweden – Schwedische Schätzungen gehen davon aus, dass die Einwanderung das Land jedes Jahr mindestens 40 bis 50 Milliarden Schwedische Kronen [ca. 4,3 bis 5,3 Milliarden Euro] kostet, vermutlich jedoch mehrere hundert Milliarden, und dass sie massiv dazu beigetragen hat, den einst weltweit gerühmten schwedischen Sozialstaat an den Rand des Bankrotts zu bringen. Die für 2004 geschätzten Einwanderungskosten in Höhe von 225 Milliarden Kronen [24 Milliarden Euro], was keine unwahrscheinliche Schätzung ist, würden 17,5 Prozent des schwedischen Steueraufkommens desselben Jahres ausmachen, eine schwere Bürde in einem Land, das bereits eine der höchsten Steuerraten der Welt hat.
    In Dänemark – Die vier Prozent dänischen Muslime beanspruchen 40 Prozent der dänischen Sozialkosten: dies wurde bereits im Jahre 2002 von Daniel Pipes und Lars Hedgard in der New York Post beschrieben. Der überwiegende Prozentsatz aller Sozialhilfeempfänger mit „Migrationhintergrund“ waren Muslime und kam aus Ländern wie der Türkei, Somalia, Pakistan, Libanon und Irak. (52) (53)
    Ich möchte jetzt ein paar diesbezügliche Beispiele geben, die einem normalen Mensch
    sofort in die Augen stechen, wenn er nur oberflächlich die Presse verfolgt oder besser gesagt die Gerüchte hört. Vor circa vier Jahren habe ich mich mit einer Abiturientin unterhalten und sie hat auf meine Frage über den Willen bei den Jugendlichen zu lernen folgende Antwort gegeben. „Warum sollen die lernen? – Die bekommen von dem Staat Geld umsonst“. In einem anderen Fall ist ein Junge aus einer Gemeinde nördlich von München vor ein paar Jahren von zu Hause weggelaufen. Die Gemeinde hat ihm ein Ein-Zimmer Appartement gegeben, hat die Miete und den Unterhalt bezahlt. Nach kurzer Zeit hat er eine Straftat begangen und ist für eineinhalb Jahre im Gefängnis gelandet. Die Gemeinde hat weiter die Miete überwiesen. Vor zwei Jahren habe ich jemandem geholfen, ein Ein-Zimmer-Appartement in München zu finden. Wir haben etwas Passendes im Süden in einem großen Wohnblock gefunden. Weil der Vermieter noch nicht angekommen war, haben wir eine Wohnung, die daneben war, besucht. Der Mieter, deutscher Bürger, der circa 40 – 45 Jahre alt und kerngesund war, hat die Höhe der Miete nicht gewusst. Er hat uns gesagt, dass er nie gearbeitet habe und den ganzen Unterhalt vom Sozialamt bekomme. Vor circa zwei Monaten war eine Sendung in Fernsehen über die Hartz 4-Sätze. Ein Mann mittleren Alters, auch deutscher Bürger, Hartz 4 – Empfänger, wurde präsentiert und er hat natürlich sehr gejammert. Er wurde auch gefragt, warum er nicht arbeite. Etwas später wurde dann berichtet, dass er schnell zum Arzt gegangen sei und eine Krankschreibung für zwei Wochen gebracht habe, aber diese Bescheinigung nicht vom Arzt, sonder von der Arzthelferin unterschrieben worden sei. Vor drei Wochen war ich in Spanien an der Küste südlich von Tarragona und habe gesehen, dass deutsche Jugendliche, die als Verbrecher verurteilt waren, nicht weit von mir gewohnt haben. Ob sie etwas gearbeitet haben, weiß ich nicht, aber ich habe mich gewundert. Muss man Verbrecher sein, damit man auf Staatskosten ins Ausland reisen kann? . Vielleicht haben die Betreuer die Idee ins Leben gerufen, damit sie auch kostengünstig ins Ausland fahren können. Wie viel kosten den Steuerzahler solche Reisen? . Wie rentabel sind solche Resozialisierungsmaßnahmen?
    Ich habe in der letzten Zeit über diese Problematik und die ersten 19 Artikel unseres Grundgesetzes nachgedacht und ich bin zu folgendem Schluss gekommen. Was die Politiker diesbezüglich geleistet haben, ist eine kriminelle Handlung und das kann man als eine Verschwörung der politischen Klasse gegen das Volk betrachten. Verfassungsrechte sind nur Makulatur geworden. Ich habe vor Kurzem als Titel einer TV-Sendung gesehen „Nur die Dummen bezahlen Steuer“. Ist das wahr?
    Ich frage mich, warum macht der Staat solche teuren Geschenke?. Als ich vor 50 Jahren studiert habe, habe ich in einer alten Kaserne mit 12-15 Kollegen im Zimmer gewohnt. Jeder hat ein Bett und einen kleinen Schrank gehabt. Die Sanitäranlagen waren am Ende des Ganges. Niemand von uns ist deshalb gestorben und alle sind etwas geworden. Initial als Hilfe für die Bedürftigen gedacht, sind die Sozialaufwendungen zu einem Fass ohne Boden mit negativen Folgen für die Bereitschaft der Menschen, aktiv zu werden, geworden und diese werden ohne Scham ausgenützt. Muss nicht der Staat Sorge tragen, dass unsere finanziellen Ausgaben im Gleichgewicht mit unseren Möglichkeiten sind? Ich habe in der Presse vor circa zwei Monaten verfolgt, dass der frühere Ministerpräsident Hessens Koch vorgeschlagen hat, dass alle Arbeitslosen eine soziale Arbeit für die Gemeinden leisten sollen. Diese Initiative wurde abgeblockt. Ich glaube, dass Herr Koch ein besserer Bundeskanzler wäre. Er hat auch zwei Mal in den letzten acht Jahren dieses Problem im TV erwähnt und zwar, dass wir die Gürtel enger schallen müssen. Haben die Menschen überhaupt Motivation zu arbeiten? . Ich möchte diesen Aspekt mit den Informationen kommentieren, die ich während meinem Leben in Rumänien gesammelt habe, wo ich zahlreiche politische Schulungen erdulden musste. Ich kenne die rote Bibel sehr gut. In der kommunistischen Literatur ist zu lesen, dass bei dem Aufbau des Sozialismus die Menschen nach ihren Leistungen belohnt werden. Bei dem Aufbau des Kommunismus bekommen die Menschen nach ihren Bedürfnissen. Wenn wir die Ausgaben des deutschen Sozialstaates betrachten, können wir davon ausgehen, dass wir mit dem Aufbau und der Verfeinerung des Kommunismus beschäftigt sind. Diese Ideen von Charlie Murx (Karl Marx) sind schon seit langer Zeit widerlegt und die betroffenen Staaten sind seit langem ruiniert, aber wir arbeiten fleißig in dieser Richtung. Ich habe in meiner Schrift „Quo vadis Deutschland“ (3a) erklärt, dass die Rentabilität der eingesetzten drei wichtigen Faktoren für die Produktion (Arbeit, Kapital und Material) die wichtigste Quelle des Wohlstands ist. Ich habe den Eindruck, dass bei uns die Gewerkschaften die Ideen von Charlie –wichtig ist nur die Arbeit- übernommen haben, wie es in der kommunistischen Welt der Fall war. Zusammen mit dem Aufbau des Kommunismus, den die Regierung jetzt betreibt, werden wir im Grab landen. Der Mangel an Motivation wird die Tugenden des deutschen Volkes verkümmern lassen. Früher hat der Führer eine Rasse (Juden) versucht, physisch zu vernichten und jetzt versuchen die Politiker, das deutsche Volk durch Vernichtung seines Geistes zu ruinieren. Diese dritte Parallele zwischen der damaligen und der jetzigen Situation kann man schon jetzt wieder beobachten. Die zweite Parallele, dass wir zw. 1939 und 1945 gegen die ganze Welt waren, und jetzt schon wieder, habe ich im zweiten Kapitel über den Verzieht auf die Atomkraft gezeigt. Die ganze Welt will die Atomenergie ausbauen, nur wir nicht. Ist die ganze Welt verrückt oder wie? Die erste Parallele über die Beeinflussung des Volkes durch die Massen-Medien habe ich im ersten Kapitel gezeigt.
    Der sechste und letzte Aspekt ist, dass der Staat die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann. Vor kurzem wurde in TV- Berlin eine Sendung über die Ergebnisse einer Studie des „Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung“ , von Herrn Karl Brenke erstellt und präsentiert, ausgestrahlt. (54) In dieser Studie wurde folgendes festgestellt:
    – keiner hat etwas gegen ehrliche arbeitende Ausländer in unserem Land und/oder gegen kriminelle und jahrelang Sozialhilfe beziehende Ausländer zum Schaden unseres Landes.
    – eine 5 – köpfige Familie kassiert ca. 1600 € /Monat , das macht 380.000 € in 20 Jahren.
    – die Hälfte der erwerbsfeigen Türken haben keine Arbeit.
    – ¾ von ihnen haben keine Schulausbildung.
    – in der Türkei müssen die Türken viel mehr Geld ausgeben, damit man eine Ausbildung hat.
    – 80% der Raubtaten werden von Ausländer begangen.
    – 40% der Neugeborenen sind bereits Ausländer.
    – Sozialleistungen sind zu groß.

  2. Michele sagt:

    Nivellierung und Absenkung der Europäischen Durchschnittskaufkraft, logisch betrachtet, nutzt noch dem exportierendem deutschen Gewerbe, aber nicht dem deutschen Bürger und Handwerker.
    Unterm Strich gibt es insgesamt eine Strukturverschiebung und Talfahrt in Deutschland.
    Der Noch-Vorteil des deutschen Exports dürfte sich dann in Europa auch abschwächen.

  3. Syssifus sagt:

    Die Stunde der Wahrheit rückt nähe,da kann noch so viel gehebelt ( gelogen) werden.

  4. Osterreicher sagt:

    Danke Frau Merkel sie haben es geschafft die gesamte Schuldenlast auf uns Steuerzahler abzuwälzen.

    • klimperkasten sagt:

      Wenn die SPD erstmal am Ruder ist, wird es noch schlimmer.

      • backpflaume sagt:

        HAHA ! Stimmt 100%

        Wenn Rot-Grün bei Lehmann an der Macht gewesen wäre, hätte es gnadenlos das gnaze Finanzsytem verschmolzen !!!

    • Michele sagt:

      War es schon mal anders?

      Die Höhe der Schuldenlast ist allerdings entscheidend und führt in die Abwärtsspirale.