EFSF-Chef: Mit Hilfe des IWF halten wir zwölf Monate durch

Selbst wenn Italien Schwierigkeiten mit der Refinanzierung seiner Schulden bekommen würde, hätten Rettungsschirm und IWF ausreichend Feuerkraft für zwölf Monate. In jedem Fall werde der Euro lange Zeit leben, glaubt der Chef des Rettungsschirms Klaus Regling.

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Der europäische Rettungsschirm ist durchaus in der Lage, die Schuldenkrise in der Eurozone trotz zunehmender Skepsis der Märkte zu überwinden, sagte der Chef des EFSF, Klaus Regling in einem Interview mit Al Jazeera. Gerade bei Ländern wie Italien sei es wichtig, dass diese sich refinanzieren könnten. Aber „wenn sich das ändert, wären wir zusammen mit dem IWF zur Stelle und die Feuerkrafft wäre sicherlich für eine gewisse Zeit ausreichend“, erklärt er (doch mit dem IWF könnte es schwierig werden – mehr hier). Auf die Frage, wie lang dies möglich wäre, antwortete Klaus Regling „12 Monate oder so“. Im Anschluss gäbe es dann sowieso die „Überprüfungsklausel“, die es den Regierungen der Euro-Zonen-Länder erlaubt, Italien zu beobachten.

Mit Blick auf die aktuelle Situation und die Untergangsszenarien mancher Analysten, betonte Klaus Regling: „Der Euro ist nicht todgeweiht“, er werde „für eine lange Zeit existieren“. Zudem sei es nicht „korrekt, zu behaupten, dass die Strategie, die Finanzstabilität in der Währungsunion zu erhalten, nicht funktionieren würde. Es funktioniere in einigen Ländern und es funktioniere eben „nicht so gut in Griechenland“. Aber immerhin, so der EFSF-Chef, sei „Irland eine große Erfolgsgeschichte“. Und genau das werde immer ignoriert, weil viele auf die „negativen Nachrichten“ aus Griechenland „fokussiert“ seien.

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Kommentare

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  1. louis-portugal sagt:

    Für mich hat die NWO verloren.
    Die Einführung der € war einen Coup der Bilderberger une Illuminati.
    Weil der € kaputgeht verlieren die NWO-er.

  2. reiner tiroch sagt:

    1 jahr durchhalten, und dann? dann kann man einer neuen regierung den Gau in die Tasche schieben. Die verlogenheit der Politiker kennt keine Grenzen, suggerieren aber alles im Griff zu haben. Ganz nebenbei steht bereits die neue Weltordnung.

  3. General-Investigation sagt:

    Wenn so ein Mensch sagt das es für 12 Monate reicht, sind es höchstens mit viel gutem Willen 12 Wochen. Und dann? Es werden nach wie vor Symptome behandelt, die Ursache aber nicht angegangen – aber in Zeiten der Not ist man sich ja wenigstens in Deutschland einig, das den Spitzenbeamten noch mal eben schnell die Pension um 600,-€ aufgestockt wird…

    Und uns erklärt man das wir sparen müssen!!!

  4. Meckerziege sagt:

    Das kommt mir alles so vor wie das Pfeiffen im Wald und das Singen im dunklen Keller

  5. AnnaDomini sagt:

    Meine Freundin meinte heute, ihr Freund – also leider nur Hörensagen, wäre ich nur dabeigewesen – hätte mit mehreren Bankberatern gesprochen, die ihm raten, das (viele) Geld ins Ausland zu schaffen, ab Frühjahr gibts ne Finanzapokalypse… angeblich würde der Euro umgerubelt – eine Währungsreform mit den Nordländern würde entstehen. Tja, ich bezweifle zwar, dass die Banker was wüssten, wenn es so wäre, aber … weiss mans?

  6. FDominicus sagt:

    Als rechnen wir mal nach 211 Mrd wurden garantiert machen jeden Monat ca 18 Mrd aus. Also lassen wir uns den Euro nächstes Jahr ungefähr 2/3 unseres aktuellen Haushalts kosten. Von dem bekanntlich ca 30 Mrd auf Pump finanziert wurden. Dann kommen wir nächtes Jahr auf die erstaunliche Neuverschuldung von ca 240 Mrd €. Was durchweg etwas zu hoch erscheint ;-(

  7. Buhu sagt:

    Träum` weiter………………