S&P stuft zehn spanische Banken herab

Die Ratingagentur S&P hat das Rating von zehn spanischen Banken herabgestuft und gibt weiterhin einen negativen Ausblick für diese Finanzinstitute.

Nach Fitch stuft auch die Ratingagentur Standard & Poor mehrere Banken herab. Zehn spanische Banken sind von dem heutigen Downgrade betroffen. Unter anderem wurde die Kreditwürdigkeit der Banco Popular, der CaixaBank und Bankinter herabgestuft.

Für die Beurteilung der Banken wurden neue Rating-Kriterien angewandt. Der Ausblick für die Banken bleibe negativ, was die Bedrohung eines weiteren Downgrades wahrscheinlich macht.

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Kommentare

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  1. Frank Schmidt sagt:

    Gerade die Meldung :
    Fitsch Stuft Deutsche Bank Herab. Von AA- auf A

    http://www.welt.de/finanzen/article13769949/Fitch-stuft-Bonitaet-der-Deutschen-Bank-herab.html

  2. bauagent sagt:

    Nun ist ja das gesamte, weltweite Bankenwesen systembedingt pleite. Insofern nehmen die Ratingagenturen nur noch eine Erinnerungsfunktion ein, weil sowohl die Politik, als auch die Investoren mittlerweile schlechte Nachrichten gar nicht mehr einpreisen.

    Man spürt geradezu, dass viele auf den befreienden Knall warten:

    – Die Bundesbank will an den IWF ohne Anerkennung des Bundestages kein Geld
    herauslegen, weil die technische Grenze von 211 Mrd. Haftung überschritten wird.

    – 52 % der Franzosen wollen aus dem Euro raus.

    – Cameron versucht eine Gegenfront in Brüssel aufzubauen und erhält Schützenhilfe
    aus Tschechien und Finnland sowie Schweden.

    – Hochrangige Technokraten in Brüssel lassen durchblicken, dass der für März
    geplante Vertrag in wichtigen Punkten verwässert werden könnte, damit eine Klage
    Englands ausgeschlossen werden kann.

    und, und und:

    Der Euro hat fertig, es ist nur die Frage wann.

    Je später, desto höher ist die Fallhöhe für alle.

    In George Orwell´s 1984 gibt es ja die drei Kontinente Amerika, Eurasien und Asien-Ozeanien.

    Schau ich mir den heutigen Auftritt Medwedew´s, mit dem größten Rohstoffland der Welt an, so frage ich mich:

    Hatte Orwell vielleicht hellseherische Fähigkeiten?

  3. Julia sagt:

    Revolution kann es nur geben (leider), wenn der Mensch nichts, aber auch garnichts mehr zu verlieren hat.
    Revolutionen entstehen aus voller Verzweiflung. Uns scheint es noch zu gut zu gehen.

    • M.Schmidt sagt:

      Auch wenn der Mensch nichts mehr zu verlieren hat wird es keine Revolution geben…dann stirbt er halt verzweifelt vor sich hin….warum auch immer.
      Warum das so ist weiß ich auch nicht…aber es ist (leider) so!

  4. nummer3 sagt:

    “Es ist gut, dass die Bürger der Nation nicht unser Banken- und Geldsystem verstehen, denn wenn sie es würden, glaube ich, gebe es eine Revolution vor morgen früh.“Henry Ford